Warum ist man schlapp und müde, wenn man diabetes hat?

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Man ist nicht schlapp und müde, weil man Diabetes hat. Ein gut eingestellter Diabetiker ist genauso fit wie ein Nicht-Diabetiker. Diabetiker sind dann schlapp und müde, wenn sie schlechte Blutzuckerwerte haben. Das kommt daher, weil die Körperzellen Glucose brauchen, um aktiv zu sein. Wenn nun ein Diabetiker zu hohe Blutzuckerwerte hat, dann wäre zwar reichlich Glucose vorhanden - aber das benötigte Insulin fehlt bzw. ist nicht in ausreichender Menge vorhanden, und die Zellen »hungern«. Wenn aber zuviel Insulin im Blut ist, dann sinkt der Blutzuckerwert auf zu niedrige Werte, und dann »hungern« die Zellen ebenfalls, da die Glucose fehlt. Solange im Blut ausreichend Glucose und ausreichend Insulin vorhanden sind, können sich die Körperzellen »satt machen« und ihre Funktion erfüllen, und der Blutzucker bleibt im optimalen Bereich. Solange die Zellen »hungern«, ist man schlapp und müde, sobald die Zellen versorgt werden, ist alles bestens.

Hallo!

Wie J4cob91 bereits erklärt hat, spielt alles zusammen.

  • Zellen werden durch das Fehlen von Insulin nicht versorgt
  • Dehydration der Zellen

Das eine schaukelt das andere auf. Irgendwann entgleist dann der gesamte Stoffwechsel. Das Blutbild zeigt total entgleiste Werte - nicht nur der Blutzucker ist zu hoch auch die Kolesterinwerte sind total durcheinander. Meistens zieht ein entgleister Wert den nächsten nach sich. Das alles zusammen macht müde und schlapp.

Ich halte dir die Daumen für dein Referat!

Gruß Lirin

Warum es so ist weiß ich nicht, aber es stimmt. Wenn ich Werte um die 200 habe, dann fühle ich mich als hätte ich Blei im Blut - müde und schlapp und könnte nur schlafen... Also eher bei hohen Werten. Bei Unterzucker bin ich zwar auch schlapp, aber zitterig und nervös - bei UZ kann ich definitiv nicht schlafen, wegen dem Herzrasen.

Hallo :) Also es ist so, dass aufgrund eines hohen Blutzuckerwertes und Insulin Mangel wie bereits gesagt wurde "Fett verbrennt wird" b.z.w. Glucose im Rahmen der Gluconeogenese aufgebaut und ins Blut gegeben wird da ja der Körper denkt, er habe nicht genug Zucker, da es in den Zellen fehlt. Das führt wiederum zu einer Bz Erhöhung. Um die Zuckerkonzentration im Blut auszugleichen wird Wasser aus den Zellen Wasser in das Blut abgegeben und so verdünnt. Es kommt also zu einer Zellulären Dehydratation (Das Wasser fehlt nun in den Zellen). Durch diesen Wassermangel in den Zellen kommt es zu Bewußtseinsstörungen sowie Müdigkeit und Abgeschlagenheit bis hin ( wenn der Zucker zu hoch wird) zum Koma. Das ist jetzt seh sehr einfach erklärt

Bei mir macht sich die Müdigkeit besonders bei einem Hypo also Unterzucker bemerkbar. Da das Gehirn in diesem Fall zu wenig Zucker hat, dauert ies doch eine Weile, bis das Gehirn auch nach einer Zuckerzufuhr wieder normal funktioniert. Und in dieser Zeit kann ich kaum richtig Denken, könnte nur schlafen.

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