Stimmt es, dass man von Massagen süchtig werden kann?

4 Antworten

Nein stimmt nicht. Das wäre so als würde man behaupten: Lieber nichts Gesundes essen, sonst funktioniert mein Körper wenn ich wieder Fast-Food esse schlechter.

Meine Freundin ist süchtig nach zärtlichen Massagen. Aber wer kann es Ihr verübeln. Es ist doch herrlich schön massiert zu werden. Und da ich sie recht gerne massiere ist mir Ihre Sucht in dem Punkt auch egal. Mir wäre es lieber sie würde mit dem Rauchen aufhören.

raucht sie dabei?

Man kann die Muskulatur durch Massage lockern, aber sie nicht verspannen, wenn man Massagen weg lässt. Verspannungen entstehen durch andere Faktoren: Fehlhaltungen wie falsches Sitzen oder Liegen (z.B. am Schreibtisch oder im Bett). Seelische Probleme, körperliche Überforderung, Angst oder Stress erhöhen die Muskelanspannung (Muskeltonus) insgesamt. Zugluft führt über eine Reizung oberflächer Hautnerven im Halsbereich zu einem Ungleichgewicht des Muskeltonus in unterschiedlichen Halsmuskeln. Auch die meisten Nackenschmerzen im Zusammenhang mit einer Erkältung sind muskulär bedingt. Muskelzerrungen können durch abrupte, unkontrollierte Bewegungen entstehen und sind im Nackenbereich häufig. Bestehen schon Muskelverspannungen, soll man ggf. nur leicht massieren, weil sonst eine Muskelreizung entstehen kann.

Muskeln bleiben an sich geschmeidiger, wenn sie beansprucht werden - also ist viel Bewegung immer gut. Wenn man richtig verspannt ist, kann eine medizinisch indizierte Massage auch unangenehm oder gar schmerzhaft sein. Der Suchtfaktor entsteht da schon eher bei sanfteren Massagen, wie sie hier schon mehrfach erwähnt wurden ;-)

Man kann nach allen schönen Sachen auf dieser Welt "süchtig" werden. Geniess die Massagen, aber mach kein Drama daraus. Und - lieber keine Massagen? Du würdest ja auch nicht aufhören zu küssen nur weil es so toll ist.

lol... und man danach auch süchtig werden kann :-))

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