Nächtliche Krämpfe nach Knie-Tep und was kann man tun?

6 Antworten

Ich empfehle Magnesiumoel, damit das Mg besser aufgenommen wird. Einen Versuch ist es wert. Man kann es sehr billig selbst herstellen und dann z.B. in einen Deoroller abfüllen.

Ist auch ein gutes Weihnachtsgeschenk für Sportler.

Krämpfe sind etwas Grauenhaftes, besonders nachts - die habe ich gelegentlich auch.

Ich greife da zu einem Mittel von Dr. Schüßlers Biochemie, das bei nächtlichen Krämpfen angezeigt ist: Mineralstoff Nr. 2: Calc. Phos. D6 - angefangen mit 2 Tabl, die man im Mund zergehen lässt, kann man bei Bedarf in kurzen Abständen immer wieder 2 Tabl. folgen lassen. (gibts in Apotheken bzw. hier: www.medizinfuchs.de/preisvergleich/biochemie-pflueger-nr.-2-calcium-phosphoricum-d-6-400-st-a.pflueger-gmbh-co.-kg-pzn-6318789.html).

Die Methode wirkt und ist ungefährlich. 

Tagsüber reagieren Krämpfe auf Magnesium Phos. D6, wo heißes Wasser die Sache beschleunigt (5 Tabl. auflösen und so warm wie möglich trinken).  
Kalt wirkt es aber auch: als meine Mutter mal mit einem sehr schmerzhaften Krampf dasaß und ihre Wade quer stand, habe ich ihr ein paar Magn.Phos.-Tabletten 'eingeworfen', und während sie noch schrie, sah ich, wie ihre Wade sich wieder gerade stellte - sehr anschaulich und beeindruckend! 

Mir hat mal jemand erklärt, dass der Impuls durch diese biochem. Mineralstoffe wie ein Schlüssel im Schloss wirkt, der die Aufnahme der gleichen hochdosierten Mineralien durch den Organismus erst ermögliche. Meine fast 40jährigen Anwendungsversuche mit dieser Heilweise geben dieser Theorie recht. 

Vielleicht hilft dir meine Erfahrung ja weiter. 

Auf Dauer erwäg doch mal, Vitamin D hochdosiert (also >8000 i.E.) mit Vitamin K2 200 Mikrogramm einnehmen, da erst dadurch das im Körper vorhandene Kalzium verarbeitet werden kann und verfügbar wird. Magnesium würde ich beibehalten, da 2 Teile Kalzium 1 Teil Magnesium benötigen, um verarbeitet zu werden. Durch Vitamin K2 wird das freiwerdende Kalzium in die Knochen geleitet und nicht ins Gewebe oder in die Arterien.
Außerdem wirken Omega 3-Fette entzündungshemmend und müssen täglich mit der Nahrung zugeführt werden. Sie  sind enthalten z.B. in Lachs u. fettem Kaltwasserfisch, Rapsöl, Leinöl und -samen, Chiaöl und -samen, Hanföl und -samen, Walnüssen u. Walnussöl, Perillaöl, Avocado, usw. (diese Öle dürfen nicht erhitzt werden.)   
s. Artikel von Dr. Schmiedel: 'Omega-3 gegen stille Entzündungen': www.dr-schmiedel.de/kategorie/krankheiten/omega-3/).

Omega 6- und -9-Fette am besten weglassen, da sie Entzündungen fördern (enthalten in Sonnenblumenöl, Distelöl, Sojaöl, verarbeiteter Fertignahrung, Industriebackwaren, Transfetten, usw.). 

Keine Pflanzenöle erhitzen, da zu leicht der Rauchpunkt überschritten wird und man dann sein eigenes Gift hergestellt hat. Zum Kochen u. Braten ist Kokosöl ausreichend hitzebeständig, das auch aufs Brot lecker ist, ebenso wie Bio-Butter.

Ich selbst nehme ein Öl, das zugleich den Bedarf an Vitamin D als auch an Omega 3 abdeckt (www.medizinfuchs.de/preisvergleich/san-omega-3-total-200-ml-san-omega-gmbh-pzn-11132650.html), so dass ich dann nur noch Vitamin K2 200 Mikrogramm zusätzlich brauche (z.B. hier: www.amazon.de/Vitamin-200µg-natürliches-Menaquinon-hochdosiert/dp/B01N2GXB8I#).

Übrigens noch zur Einnahme: bei hohen Dosen Vitamin D steigt der Bedarf von Vit. K2 proportional an: bei 20.000 i.E. Vit. D sind es 5 Tabl. K2.  

Da diese Ernährungsdetails wichtig und oft ein Gratwandel sind, bin ich etwas genauer darauf eingegangen.

Du reibst dir jetzt vielleicht die Augen über diese ewig lange Antwort, aber ohne bei den Ursachen von Symptomen anzusetzen, kann man dem Körper nicht helfen. Und das ist mein Ansatz: ganzheitlich denken und handeln.

Ich wünsche dir, dass du bald Besserung erfährst!


Hey spielwieden

Bereits sein 2002 ist bekannt das zu hohe Dosen vom Vitaminen und Mineralstoffen zu schweren gesundheitlichen Schäden führen können.

Als Laie hier pauschal derartige Empfehlungen zu geben ist dreist. 

Ohne ärztliches ok sind deine Ratschläge bezüglich hochdosierter Gaben von K2 und D eine Zumutung. 

@LouPing

Es handelt sich um Ernährungsratschläge. Insofern ist DEIN Kommentar recht dreist und komplett daneben. Unterlass bitte deine Kritik, schreib selber, was du an Rat zu bieten hättest.

Krämpfe nachts können sehr unangenehm sein...

Das Problem ist, das durch den Verdauungstrakt nur 1/3 des Magnesium aufgenommen wird. Dabei spielt es keine Rolle ob über Tabletten oder durch magnesiumreiche Lebensmittel.  

Es gibt jedoch auch die Möglichkeit, das Magnesium direkt auf die betroffenen Stellen aufzutragen. Durch Magnesiumöl.

Diese äußerliche Anwendung hat vielerlei Vorteile:

Einer der wichtigsten ist, dass das Magnesium so direkt über das Blut in die Zellen gelangt und der Verdauungstrakt umgangen wird. Hinzu kommt, dass im Alter das Magnesium über die Verdauung vom Körper schlechter aufgenommen wird. Durch das Öl nimmt man mehr Magnesium auf. 

Das könnte Dir helfen, nachts besser zu schlafen und das ohne Krämpfe.

Probiere es mal aus. Magnesiumöl kann man selber herstellen, oder in der Apotheke kaufen bzw. bestellen. 

Hier zwei Videos über Magnesiumöl:

https://youtube.com/watch?v=n7omEYazrlc

und

https://youtube.com/watch?v=Grb9SA5xZcQ

Habe schon Magnesiumöl und trage es mind einmal täglich auf.Ich habe die Probleme ja nur einsitig ,n dem Knie ,daß eine Prothese bekommen hat.

Viel trinken, Muskeln aufbauen, regelmäßig den betroffenen Muskel dehnen, und... Gurkenwasser!

Auch wenn´s erst mal gewöhnungsbedürftig klingt - es ist preiswert und ungefährlich, also warum nicht mal einen Versuch wagen?

https://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=67440

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