Mein Vater hat krebs es tut so weh?

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Hast Du Deinen Vater mal gefragt wie es Ihm mit dieser Krankheit geht ? Rede mal mit Ihm darüber , Du hast jetzt noch die Möglichkeit ihm alles zu sagen was Du sagen möchtest und auch ihm zu Danken . Der Tod ist manchesmal für die betroffenen nicht so schlimm, eher das Verhaltern der Menschen die man liebt, deren Trauer und Rüchsichtnahme  und die damit nicht zurecht kommen. Sei nicht enttäuscht über Verwandte und Freunde die nicht vorbei kommen und abstand genommen haben denn auch die können nicht damit umgehen und sind dem ganzen Hilflos ausgeliefert. Der Tod ist für mich das betreten eines Neulands es wird eine Tür geöffnet und derjenige geht da durch und erst wenn die Zeit gekommen ist öffnet sich die gleiche Tür für jemanden Anderen. Menschen die zu schwach im Leben sind und die stärke einer Selbsttötung haben für die öffnet sich eine andere Tür.

Nutze die Zeit die ihr habt um mit eueren Vater Spass zu haben redet über die schönen Dinge die Ihr miteinander hattet macht euch gemütliche Abende und wenn es geht kleine Ausflüge. Nehmt ihm nicht die Chance noch den Rest zu leben. Lasst ihn nicht in Trauer mit Euch auf den Tod zu warten der kommt von allein und dann geht man doch lieber mit einem lachen, wie wenn man an die Tür gerufen wird mitten auf einer Party. Ihr habt die große Chance all das noch mit eueren Vater zu erleben nutzt sie.

Dein Gefühlsausbruch war das beste was geschehen konnte die Blockaden haben sich gelöst und der Schmerz wurde weggewaschen . Geniesse auch die Zeit der Tränen sie reinigen Deine Seele und schützen Dich vor Krankheiten. 

Vielen Dank für diese tröstenden wärmenden Worte! Dankeschön

@oma57

DANKE für das Feedback 

Main Beileid. Mein Vater ist vor 10 Jahren gestorben an Lungenkrebs im alter von 42 Jahren da war ich 9. 

Nutze die Zeit die du mit ihm noch hast und Gefühle sollte man nicht unterdrücken las es raus egal was die anderen denken man sollte sich nicht von seinen liebsten entfernen wen nur noch wenig Zeit bleit. Rede mit deinen Freunden darüber um auch darnach die Trauer schneller überwinden zu können.

lch wünsche dir ganz viel Kraft um die Schwere Zeit zu überstehen

Vielen lieben Dank

Hey,

dass dein Vater Krebs hat, tut mir wirklich Leid. Im Leben passieren manchmal Dinge, auf die wir keinen Einfluss nehmen können. Das ist auch für deinen Vater so. Und deswegen wird er es sicherlich nicht mögen, wenn du wegen etwas unveränderbaren aufhörst, ihn so zu lieben und dich so zu benehmen, wie vor dieser Situation. Der einzige Unterschied zwischen einem gesunden Menschen und einem Menschen, der an einer schweren Krankheit erkrankt ist ist der, dass der gesunde Mensch sich nichts ahnend auf seine Zukunft zubewegt. Er könnte morgen sterben, in zwei Wochen, oder auch in 4 Jahren. Der erkrankte Mensch erhält vielleicht einen Einblick in seine Zukunft und kann über den Zeitpunkt vom Ende etwas absehbares sagen. Dieses scheinbare Wissen über unser Schicksal das ist das einzige, was einen Kranken von einem Gesunden unterscheidet. Aber mindert diese scheinbare Vorahnung die Lebensqualität des Kranken? Nein. Im Gegenteil. Während der Gesunde Mensch einfach nur gedeiht und sich schon fast als "unsterblich" betrachtet, versucht der kranke Mensch seine Lebenszeit voll auzuschöpfen. So, wie es kein anderer gesunder Mensch tut. Und vielleicht stirbt dann doch der gesunde Mensch plötzlich, lange bevor der Kranke Mensch seinem Zustand erliegt. Und wer hat dann das bessere Leben gelebt. Der gesunde oder der kranke Mensch?

Um es deinem Vater zu ermöglichen, seine Lebenszeit voll auszuschöpfen, darfst du nicht in große Bestürzung fallen. Manchmal sehen wir den absehbaren Tod eines Nahstehenden als ein grausames Schicksal an, aus dem es kein Entrinnen kommt. Aber in Wahrheit geht es uns doch allen so. Wir alle sind einem Schicksal ausgesetzt, aus dem es kein entrinnen mehr gibt. Irgendwann werden wir alle mit dem Tod konfrontiert werden. Ob mit 20 Jahren, 40, 57 oder auch erst mit 90. Wenn es soweit ist, ist es immer das gleiche Gefühl. Die Sanduhr des Lebens erscheint immer gleich schnell verflossen. Die Trauer ist immer die selbe. Deswegen löse dich los von diesem Zustand der hemmenden Trauer. Stelle dir eine Welt vor, in der jeder trauern würde, weil er sterben wird. Die Menschen würden sterben, bevor sie überhaupt tot sind. Und zwar seelisch. Ihr Glück stirbt aus.

Und dieses Glück, das bei vielen "gesunden" Menschen, wie wir sie nennen, schon lange tot erscheint. Das ist bei einem kranken Menschen lebendiger denn je. Belebe dieses Glück in deinem Vater und in dir. Bloß zu sagen "genieße die restliche Zeit mit ihm", ist mir nicht legitim. Ginge es nur danach, müssten wir alle unsere restliche Zeit genießen und nicht nur die Kranken Menschen. Und das müssen wir auch. Denn wer kann schon in die Zukunft schauen?

Also, genießen wir alle die restliche Zeit, die uns bleibt.

Ich wünsche dir alles Gute und vor allem wünsche ich, dass dein Vater schon bald wieder gesund wird.

Alles Gute!

Danke für diese positive und optimistische Sichtweise!

Als meine Mutter starb (viel zu jung, an "malignes T-Lymphom", eine extrem bösartige Krebsart, die das Lymphsystem befällt und deshalb allein schon irreparabel ist), habe ich erst zwei Jahre später weinen können. Ich war wie ein Eisblock, abgestorben und kalt. Habe nur noch wie eine Maschine funktioniert, um meinem Mann und meinem Stiefvater (ihr zweiter Mann) irgendwie zu helfen. Hatte selbst niemanden. Ich war "erst" 28.

Noch heute fehlt mir meine Mutter sehr, sie war so eine optimistische Frau, so warmherzig... Man sagt ja, es sterben immer die Falschen, aber bei ihr stimmte das.

Kurz darauf bekam ich selber Krebs, zum Glück wurde das aber sofort erkannt und es konnte herausgeschnitten werden. Da habe ich wirklich Glück gehabt.

Nun ist das alles schon fast 25 Jahre her und ich weiss noch, dass viele Leute, ob Freunde oder Familie, Angst hatten und unsicher waren, wie sie mit meiner sichtlich dahinsterbenden Mutter umgehen sollten oder könnten. Es ging so schnell. Es tat ihnen auch weh.

Lade die Leute ein, von denen Du weisst, dass sie Deinen Vater lieben. Sprich auch selbst mit ihm, aber lass ihn das Thema Sterben bzw. Tod selbst wählen. Vielleicht möchte er Euch nicht belasten, Euch "beschüten". Alle Eltern wollen das wohl, selbst in so einer Situation.

Aber wenn er darüber reden möchte, dann tut es.

Diesen Schmerz wirst Du niemals vergessen und bis Dein Vater wirklich gestorben ist, wirst Du damit zu kämpfen haben. Denn die Hoffnung stirbt zuletzt. Immer klammert man sich daran, dass vielleicht doch noch eine Heilung eintritt. Ein Wunder geschieht. Ein Medikament entdeckt wird.

Ich wünsche Dir und Deiner Familie viel Kraft, diese Zeit durchzustehen. Aber rede mit ihnen und auch mit Deinen Freunden. Manchmal hilft es, zusammen zu weinen oder zu beten (Du schreibst ja, Du bist gläubig).

Erinnert Euch auch, auch ruhig gemeinsam mit Deinem noch lebenden (!) Vater an die guten, schönen Zeiten. Gemeinsame Ausflüge, Urlaubsreisen.

Dankt ihm für seine Fürsorge. Und sorgt gut für ihn in seinen letzten Tagen und Stunden.

Ich fühle mit Dir.

Vielen lieben Dank für diese schöne Zeilen. ich fühl mich verstanden und aufgehoben. Danke!

Hallo, es tut mir wirklich leid für Dich! Ich wünsche dir dabei auch viel Kraft. Die Trauer zu verdrängen bringt meistens nichts. So schwer wie es ist, aber du solltest dich intensiv mit diesem Thema auseinander setzen und mit deinen Vater darüber sprechen. Viele werden natürlich sagen, dass man sich ablenken soll, aber das ist der falsche Weg! Egal was man für Ängste hat, man kommt nicht um Sie herum und muss daran denken. Es ist wichtig, dass man mit der Zeit seine Trauer verarbeitet, was aber natürlich noch extrem lange dauern wird. Aber irgendwann muss und wird man es akzeptieren, auch wenn es schwer fällt. 

Vorallem viel Zeit verbringen und tue das mit Ihm was er schon immer erleben wollte, aber nicht nicht schaffen konnte. Ganz egal ob es viel Geld und Kraft kostet. Wichtiger ist erstmal, dass man viel Zeit mit Ihm verbringt, denn wie lange wird er noch leben? Nutzt diese übrige Zeit! Ihr müsst zuletzt nochmal richtig Spaß haben mit Ihm und wie gesagt das tuen, auf was er Lust hat. Ihr solltet wirklich viel miteinander sprechen. Denn danach kannst du es leider nicht mehr, also nutze die Zeit!

Ich hoffe, dass mein Ratschlag vielleicht etwas weitergeholfen hat. Nun, bist du wirklich sicher, dass man da nichts mehr machen kann? Ich möchte hier keine Werbung machen und das soll auch keine Empfehlung sein, aber hast du schonmal gehört, dass Cannabis Krebs heilen könnte? Ich weiß nicht ob das bei jeden Krebsarten ist und weiß dann auch nicht bei welchen, aber laut Berichten und Tests, hatte man bei Tierversuchen positive Ergebnisse mit der Rückbildung von Tumoren. Ich will dir jetzt keine große Hoffnung machen und nicht behaupten, dass das ein Wundermittel wäre, aber recherchiere bzw. informiere dich vielleicht mal intensiv über diese Heilmöglichkeit. Eigentlich dient es gegen Schmerzen, aber es gibt da längst schon neue Erkenntnisse, worüber aber leider aus Profitgründen geschwiegen wird. Ich kenne mich da selbst nicht 1A aus und deshalb ist das nur ein gut gemeinter Tipp von mir. Oder halt allgemein ob es doch noch irgendwelche Heilmöglichkeiten gibt, die nicht schädlich sind wie z.B. Cannabis oder so. 

Ansonsten wünsche ich dir alles Gute auf deinen Lebensweg und ich hoffe auch, dass dein Vater trotz schlimmer Krankheit versucht positiv zu denken, auch wenn das vielleicht etwas absurd klingen mag. Aber Willenskraft kann vielleicht helfen (keine Ahnung ob das Aberglaube ist).

Alles Liebe! 



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