Mandel-OP, wann gehts Bergauf beim essen?

6 Antworten

Guten Morgen alescha99,

aus eigener Erfahrung weiß ich nur zu gut welche Schmerzen man nach einer Mandel-OP hat.

An Deiner Stelle würde ich zur Förderung der Wundheilung das Spurenelement Zink (z. B. Unizink, rezeptfrei aus der Apotheke) einnehmen und zwar morgens und mittags jeweils 1 Tablette über einen Zeitraum von 1 Woche. Zink begünstigt aber nicht nur die Wundheilung, sondern ist auch wichtig für die Schleimhäute sowie das Immunsystem und soll sogar entzündungshemmende Eigenschaften haben.

Zudem würde ich erst einmal nur stilles Wasser und lauwarmen Kamillentee (Arzneitee aus der Apotheke!) trinken. Auf den Verzehr harter, kantiger, scharfer und saurer Lebensmittel würde ich noch eine Woche verzichten.

Als Frühstück eignet sich z. B. Porridge (Haferbrei) mit Naturjoghurt oder Kefir sowie Sojamilch oder eine andere pflanzliche Milch.

Mir haben diese Maßnahmen jedenfalls sehr gut geholfen.

Ich wünsche Dir gute Besserung!

Ich kann es absolut nachempfinden! Bei mir war das auch so langwierig. Aber dass du nach einer Woche immer noch so starke Schmerzen hast, ist leider völlig normal :-/

Bei mir wurde es erst nach drei Wochen besser. Aber man muss dazu sagen, dass ich auch nach einer Woche noch mal operiert werden musste wegen einer arteriellen Nachblutung. 

Eis konnte ich aber gar nicht essen. Das einzige, was bei mir einigermaßen ging, waren Milchbrötchen.

Ich wünsche dir gute Besserung und dass es schnell aufwärts geht!

nimmst du keine Schmerzmittel? das kann ansonsten noch ein zwei wochen dauern. die stelle wird ja immer gereizt, wenn man isst oder trinkt. wenn es allerdings gar nicht auszuhalten ist, würde ich nochmal zum Arzt gehen.

Doch die nehme ich. Und mit den schmerzmitteln gehts dann auch wieder muss ich sagen! Ich finde es einfach krass wie das brennt wenn die wirkung am nachlassen ist...

Mittlerweile sollte es dir ja schon deutlich besser gehen, hoffe ich.

Ich (Männlich, 33) hatte in der ersten Woche fürchterliche Schmerzen, besonders die Tage 3-6 nach der OP waren trotz drei verschiedener Schmerzmittel (Diclofenac, Metamizol und Paracetamol) in ihrer jeweils zulässigen Maximaldosis nur schwer zu ertragen, selbst Wasser trinken war nur unter höllischen Schmerzen möglich (dabei stellt man dann u.U. auch fest, dass es schwierig ist, gleichzeitig zu schlucken und vor Schmerzen zu brüllen...). Das sind dann die Momente, in denen man selbst als nichtreligiöser Mensch anfängt zu beten. Geholfen hat mir in dieser Zeit eigentlich gar nichts, außer der Liebe, Kraft und Unterstützung, die mir meine Familie gab. Eis bzw. eisgekühlte Getränke machten die Schmerzen bei mit eher sogar noch schlimmer.

Ab Tag 7 wurde es merklich besser, ab Tag 10 kam ich ohne Schmerzmittel aus, und exakt 2 Wochen nach der OP war ich praktisch beschwerdefrei und konnte wieder alles ganz normal und ohne Schmerzen essen und trinken, nur noch ein ganz leichtes Ziehen, das mich aber in keiner Weise mehr beeinträchtigte. Und ich fühlte mich so fit und gesund wie schon lange nicht mehr - da habe ich erst so richtig gemerkt, wie stark der chronische Infektionsherd zuvor jahrelang mein Allgemeinbefinden beeinträchtigt hat, ich fühlte mich wie neu geboren. Das war dann die Belohnung für die Qualen, ein fairer Deal wie ich finde ;-)

die ersten Tage ist Eisessen ein angenehmes Gefühl. Kann also schon sein das du noch schmerzen hast, einfach möglich dünnes oder flüssiges Essen damit es nicht kratzt 

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