Künstliche Befruchtung + Leihmutter: wessen Gene hat das Kind?

5 Antworten

Biologisch gesehen hat die Leihmutter mit den Erbanlagen (und somit mit Genotyp und Phänotyp) des Babys überhaupt nichts zu tun. Demnach sieht es den Spendern der Ei- und Spermazelle ähnlich bzw. trägt deren Gene in sich.

Wächst das Kind aber anschließend auch bei der Leihmutter auf, ist es natürlich möglich, dass es deren Angewohnheiten (Sprechweise, Kleidungsstil, Bewegung etc.) nachahmt und deswegen gewisse Ähnlichkeiten zu ihr aufweist. Das wäre dann aber nich genetisch bedingt.

Ein so gezeugtes und ausgetragenes Kind trägt die Gene der Eizellspenderin und des Samenspenders, hat demnach also auch optisch Ähnlichkeit mit diesen Personen.

Die Leihmutter trug es ja nur aus, genetisch ist sie nicht die Mutter.

LG

Nur mit den Spendern von Ei- und Samenzelle. Die Leihmutter hat keinerlei Ähnlichkeiten mit dem entstandenen Kind. 

Kinder sehen ihren biologischen vorfahren ähnlich, also den Spendern von ei und Sperma. Ähnlichkeiten mit der leihmutter wären Zufall.

Mit dem Mann, dessen Spermien benutzt wurden oder mit der Frau, von welcher die Eizelle stammt.

Ja gut, Mann war klar. Hätte die Frage evtl. änder formulieren müssen. Danke für die Antwort.

@KemCey

Nein, war schon verständlich, ich wollte dir nur so ausführlich wie möglich antworten und dir dabei ggf. (Was ja anscheinend nicht nötig war) klar machen, dass der Mann auch eine Rolle dabei spielt ;)

Warum entweder oder? Die Biologie ist da sehr klar. Gene werden 50:50 verteilt.

@SuMe3016

Es ging in der Frage aber nicht um die Gene, sondern nur darum, wem das Kind ähnlicher wird und das kann man nie sagen.

@LaChibolita

Wie es aussieht, hängt ja mit den Genen zusammen. ^^

@Flupp66

Klar, aber im Aussehen spielt dieses "50:50-Genzusammensetzungs-Gesetz" keine Rolle. Ich hab z.B. auch Nur die Augen und den Mund von meinem Vater, ansonsten bin ich das total Ebenbild meiner Mutter, bei anderen ist es noch viel mehr so, dass sie nur einem Elternteil total ähnlich sind.

Warum ist es genetisch unbedenklich wenn Onkel(Tante) und Nichte (Neffe) ein Kind zeugen?

Hallo,

Eheschließungen, somit auch Fortpflanzung, in gerader Linie sind in Deutschland verboten; unter anderem aus genetischen gründen, wie Erbkrankheiten, Krankheitsveranlagungen, geistigen und körperlichen Behinderungen bei gemeinsamen Kindern.

Frage1: Mir ist nicht klar wieso es genetisch unbedenklich sein soll, wenn Onkel und Nichte ein Kind zeugen, jedoch äußerst bedenklich bei Vater und Tochter.

Diese Unklarheit folgt aus dieser Überlegung:

Vorab theoretische Annahme: Ich bin männlich und habe einen Bruder und ich habe eine Tochter mit meiner Frau. Mein Bruder hat ebenfalls eine Tochter mit seiner Frau. Ich lasse mich scheiden, heirate meines Bruders Tochter und zeuge mit ihr ein Kind, was ja so auch erlaubt wäre.

Das genetische Material unserer Kinder kommt also aus dem selben Pool, wenn man bedenkt, das die Frauen prinzipiell austauschbar wären. Die Tochter Meines Bruder hat also das selbe genetische Material wie eine Tochter die ich mit seiner Frau gezeugt hätte. Meines Bruders Tochter genetisches material ist also aus dem selben Pool erzeugt als wäre es meine Tochter. Wieso dürfte ich mit ihr ein Kind zeugen? Wieso soll das unbedenklich sein?

Frage(n)2: Ist dies lediglich auf Wahrscheinlichketen beründet? Warum verringern sich diese Wahrscheinlichkeiten wenn es meines Bruders Tochter ist? Wie groß sind diese Wahrscheinlichkeiten in etwa? Was ist wenn mein Bruder mein eineiiger Zwillingsbruder wäre?

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