Krankschreibung nach Brust OP?

5 Antworten

Dafür wirst du keine krankmeldung bekommen. Mal abgesehen davon wird das deinem chef wohl auffallen, immerhin ist das ja ein äußerliches merkmal, pass lieber auf dass du wegen sowas nicht eine kündigung riskierst, so ein großer eingriff braucht eine weile um zu heilen und wenn sie dich verpfuschen dann fehlst gleich noch länger. Es müsste doch feststehen wann die praxis wegen urlaub mal zu hat, das passiert doch nicht spontan o.O wird doch geplant. Mach es doch lieber in der zeit

Warum soll es denn auffallen? Ich werde wohl keine 5 Körbchen größer machen und ob man jettt Push Up BH anhat oder einfach große Brüste ist wohl auch kein Unterschied. Leider bekommen wir immer erst vor 2-3 Monate gesagt wann wir Urlaub haben und höchsten haben wir 2 Wochen am Stück, ich muss aber 3 Wochen zu Hause bleiben, also müsste ich mich trotzdem eine Woche krank schreiben lassen.

Dann warte besser darauf und lass dich eine woche krankschreiben. Ob so eine postoperative heilung immer gleich verläuft, das weiß man auch nicht. Immerhin wird man dich ja bei 3-wöchiger krankheit fragen was los ist, das heißt du müsstest dir eine gute ausrede einfallen lassen. Bei einer woche noch nicht. Aber ich weiß, dass lügen kurze beine haben. Irgendwann kommt es immer raus, eine kollegin verredet sich, oder eine bekannte der wieder irgendeinen kennt etc pp, dann weiß dein chef dass du gelogen hast. Das wäre sogar ein kündigungsgrund, wenn das vertrauensverhältnis zwischen AG und AN gestört/zerstört ist.

@Kathyli88

Der AG muss ja nicht wissen warum ich krank war und ich bin auch nicht verpflichtet ihm mein Krankheitsgrund zu nennen. Selbst auf der AU steht ja keine Begründung für den AG. Wenn es so einfach wäre in meine Urlaub es zu machen, dann würde ich es auch sofort machen aber die Termine passen mir nicht.

Für eine Brustvergrösserung braucht man keine Krankschreibung. Das braucht es nur bei schwerer körperlicher Arbeit.

Mach den Eingriff in den Ferien, dann musst du nicht arbeiten.

Wäre ja noch schöner, wenn der Arbeitgeber für sinnlose Eingriffe geradestehen soll.

sinnlos? Wie kommst Du darauf? Ich finde Deinen Kommentar vermessen, Du und wir alle kennen ihre Geschichte nicht.

@User9235867

es ist eine Schönheits OP, was muss man dazu weiter wissen

wäre es ne Sache in Zusammenhang mit Brustkrebs etc, würde die Kasse die Sache bezahlen und keine "Schönheits OP"

@sagitarius01

@ sagitarius01:

es ist eine Schönheits OP, was muss man dazu weiter wissen

Das ist als Argument mehr als nur "dünn"!

Denn es ändert nichts daran, dass Du Dir eine solche Beurteilung nicht berechtigt erlauben kannst, weil die die konkreten Umstände und Hintergründe nicht kennst.

"Schönheits-OP" für sich alleine sagt überhaupt nichts!!

für sinnlose Eingriffe

Kennst du die konkreten Umstände und Hintergründe, dass Du meinst, Dir eine solche Wertung berechtigt erlauben zu können??

@Familiengerd

was treibt einen Menschen dahin, etwas an sich verändern zu lassen, mit Vollnarkose und allem, was dazu gehört. Risiken und ohne Garantie, wie das Ergebnis ausschaut. 

Hier geht niemand in den Laden und entscheidet sich lediglich für den Kauf einer Sache, das hier ist ein weitaus anderes Kaliber. Die Beweggründe für solch eine Entscheidung entstehen woanders ...

Mit etwas Empathie erkennt man das Thema, ... daß etwas "schöner" werden soll, ist das Schlusslicht langwieriger Gedanken, Nichtannehmen-Können seiner selbst, auch Verzweiflung... Ich denke, wir sollten hier nicht pauschal verurteilen.

Richtig miese Antwort Goodnight. So wie man dich halt kennt. Eiskalt und spiessig. Sry, musste mal raus. Was ist wenn sie ihre alten Brüste gehasst hat und deswegen depris geschoben hat und sich nicht getraut hat auszuziehen? Nein, an sowas denkt ein Mensch wie du nicht. Traurig.

@Beender

Wenn man die Wahrheit nicht verträgt... ich könnte auch schreiben sinnlos und dumm.

Chirurgen sind grundsätzlich nicht für die Krankschreibung zuständig. Dafür musst du zum Hausarzt gehen.

Du kannst dir bei stationärem Aufenthalt auch für diese Zeit eine Aufenthaltsbescheinigung von der Klinik geben lassen. Damit sind Arbeitgeber normalerweise auch zufrieden. Anschließend Krankschreibung vom Hausarzt.

Irrtum bei Schönheits-Op`s gibt es keine Krankschreibung.

@wilees

Wer behauptet das außer dir? Wenn man eine Verletzung hat, die einen arbeitsunfähfig macht, dann ist man verletzt und arbeitsunfähig, und die Bescheinigung dazu nennt man "Krankschreibung". 

Wer die Kosten für den Arbeitsausfall trägt, ist eine zweite Frage. ggf. muss man dafür Urlaub nehmen und vorab dafür einplanen.

@wilees

@ wilees:

Richtig!

Es sei denn, sie sind auch psychischen Gründen medizinisch indiziert.

@Familiengerd

Dann hätte dies die FS mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit erwähnt.

@landregen

@ Landregen:

Wer behauptet das außer dir?

Ich z.B. auch!

Du musst nur das Entgeltfortzahlungsgesetz EntgFG lesen, und zwar § 5 "Anzeige- und Nachweispflichten" Abs. 1 in Verbindung mit § 3 "Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall".

Dann kannst Du nämlich leicht feststellen, dass die Bescheinigung einer Arbeitsunfähigkeit in Verbindung steht mit dem Anspruch auf Lohnfortzahlung.

Wenn bei einer reinen Schönheitsoperation ohne medizinische Indikation kein Anspruch auf Entgeltfortzahlung besteht, kann auch kann auch keine Arbeitsunfähigkeit vom Arzt attestiert werden.

@Familiengerd

und in so nem Fall zahlt die Kasse die Op

@Familiengerd

Natürlich kann ein Arzt bescheinigen, dass jemand nicht arbeitsfähig ist. Das muss nur nicht zwangsläufig zu einer Lohnfortzahlung führen. Ich glaube nicht, dass ein Arzt in jedem Einhzelfall sämtliche bürokratische Rechtslagen nachprüfen muss, bevor er einen gelben Schein unterschreibt.

Dass so ein gelber Schein unter Umständen keine Relevanz hat, ist eine andere Frage.

@landregen

Aha, Du hast die Paragraphen also nicht gelesen oder verstehst die "Verbindungen" zwischen ihnen nicht.

Für eine Brustvergrösserung braucht es keinen Klinikaufenthalt und auch keine Krankschreibung. Die Op wird ambulant gemacht, meist an einem Freitag und dann geht man am Montag brav wieder zur Arbeit.

@Goodnight

@Goodnight

Das ist mal ein vernünftiger Beitrag. 

@Goodnight

Ich habe nichts dagegen - es interessiert mich aber nicht.

Die Sache ist die, dass ein Chirurg nicht krankschreibt, und wenn eine Arbeitsunfähfigkeit vorliegen sollte, der Hausarzt eine Krankschreibung vornehmen kann.

@landregen

Letztendlich galt die Frage der Krankschreibung und wer das macht - und dafür ist der Hausarzt zuständig.

Weitere HIntergründe zu Indikationen, Notwendigkeiten zu stationären Aufenthalten oder nicht usw. kennen wir nicht.

Worum wird hier also diskutiert? Um des Kaisers Bart. Ich bleibe dabei, mich auf die gegebene Antwort zu beschränken.

@Goodnight

Na das will sehen wie jemand nach einem chirurgischem Eingriff schon nach 2 Tagen arbeiten geht, als wäre nichts gewesen.

  • es geht auch niemanden etwas an, so wie Du es siehst, finde ich es auch in Ordnung. Wie lange sollst Du Dich danach schonen? 

Ich sollte 2-3 Wochen zu Hause bleiben.

Du hast keinen Anspruch auf eine Krankschreibung und wirst auch keine bekommen. Und selbst wenn durch die OP im Nachhinein Probleme auftauchen würden, hättest Du dafür keinen Anspruch auf eine Krankschreibung.

Dann mußt Du halt diesen OP Termin in die Schließungszeit der Praxis legen.

Und selbst wenn durch die OP im Nachhinein Probleme auftauchen würden, hättest Du dafür keinen Anspruch auf eine Krankschreibung.

Das dürfte aber wohl ein Irrtum sein.

@Familiengerd

auf ne Krankschreibung schon

bloss mit der Kostenübernahme kann es zu Prozessen führen

@wilees

@ wilees:

Tja, dann war ich wohl einem verbreiteten Irrtum unterlegen.

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