Kastration bei Australian Shepherd Hündin?! ...

13 Antworten

Ich habe zwar nur eine französische Bulldogge, habe sie aber letzten Herbst auch kastrieren lassen u es ging ihr sofort nach der OP blendend. Heute werden die Narben auch schon sehr klein gehalten, sodas sie kaum Schmerzen hatte,habe für den 1. Tag Schmerztabletten vom Arzt mitbekommen. Vom Wesen habe ich keinerlei Veränderungen festgestellt. Grössenmässig ist sie ein bischen dicker geworden u insgesamt der ganze Körper hat sich ein bischen vergrössert, kann aber auch altersbedingt sein, denn sie war erst knapp 1 Jahr alt.

Ich habe nur zwei kastrierte Rüden und kann, abgesehen von einer ganz leichten "Inkontinenz" des einen Rüden - (die sich darin äußerte, dass der Hund für ca. anderthalb Jahre nachts zusätzlich einmal die Blase entleeren musste. Da er sich aber bemerkbar machte, war das nie ein Problem) - keine nachteiligen Nebenwirkungen zu verzeichnen.

Dagegen kenne ich sehr viele (aus tierschutzrelevanten Gründen) kastrierte Hündinnen, bei denen es auf weiter Flur keinerlei negative Auswirkungen gibt. Ich kann eigentlich nur gutes über kastrierte Tiere berichten, würde aber dennoch nicht ohne sinnvollen Grund zur Kastration raten. Bei uns stand damals im Vordergrund, dass wir auch noch zwei unkastrierte Hündinnen haben, so dass wir uns und den Rüden den Stress während deren Läufigkeit ersparen wollten. Wir haben die Rüden und nicht die Hündinnen kastrieren lassen, weil der Eingriff bei Rüden sowohl etwas simpler, als auch preisgünstiger ist.

Kastration, um Erziehungsproblemen aus dem Weg zu gehen, halte ich nicht für sinnvoll. Man kann jeden Hund so erziehen, dass er zu händeln ist - schwierig wird es unter Umständen aber dann, wenn Männlein und Weiblein in einem Haushalt unkastriert bleiben.

Im übrigen würde ich mich nicht von den Kastrationsgegnern im Hinblick auf das Tierschutzgesetz in die Irre führen lassen. Aus dem Tierheim bekommst du erst gar kein Tier, ohne vertraglich zugesicherte Kastrationsverpflichtung, sobald das Tier alt genug dazu ist.. Und wenn einer den Tierschutzgedanken lebt, dann sind es ja wohl die Tierheime.

DH!

@Veichan

Auch von mir ein DH!

@Janill

Von mir auch ein dickes** DH**

kastration ist ein schwerer eingriff. laut tierschutz gesetz nur aus **medizinsichen gruenden ** erlaubt -dazu zaehlen krankheiten der gebaemutter u,s.w. leider wir diee richtlinei noch sehr lau ausgelegt und die tieraerzte verdienen dabei ja auch nicht schlecht. die kastration kann zu inkontenz fuehren ...und dann gibt es noch das narkose risiko. oft werden die hunde dicker -aber da muss der halter halt fuer mageres futter sorgen.

warum wollt ihr euren hund kastrieren?

unsere huendin musste aus medizinschen gruenden operiert werden -und die OP ist gut verlaufen. ohne die erkarnkung haette ich die OP nicht gemacht.

Volle Tierheime sollten Grund genug sein, einen Hund kastrieren zu lassen. Zusätzlich ist es Krankheitsvorsorge.

@Veichan

Volle Tierheime sind kein Grund für eine Kastration! Wohl aber verantwortungslose Hundebesitzer. Eine Hündin wird nicht im vorbeigehen belegt! Und Was für eine Krankheitsvorsorge? LG manteltiger

@Veichan

Ach, und alle Hunde die nicht Kastriert sind vermehren sich wie die R...? Also ich habe nun 2 Hündinnen schon gehabt, keine wurde Trächtig oder hatte gar eine Organische Krankheit und 2 Rüden. keiner dieser Rüden hat jemals eine Hündin gedeckt. Und wurden nicht Kastriert. Kastration ist keine Krankheitsvorsorge, ganz im Gegenteil diese Op birgt Risiken mit sich. Parade Beispiel bei uns auf dem Hundeplatz. Eine Westi-Hündin wurde Kastriert mit 2 Jahren, ist heute 4 Jahre. Seit der Kastration ist sie Inkontinent. Und es ist ein Ammen-Märchen das diese Hunde weniger Krebsanfällig sind. Diese Hunde haben dann diese Genetik Krebskrank zu werden in sich. dann bricht der Krebs halt woanders aus. Ohne medizinsichen Grund sollte man keinen Hund kastrieren, es ist eine Op die Schmerzen verursacht. Und Operationen dienen dazu, zu heilen. Klar im Tierschutzbereich oder Tierheim wird Kastriert aber nur damit sich dort nicht die Tiere vermehren. LG spieli

@Veichan

hundevermehrung kann ein verantwortlicher hundehalter sehr wohl verhindern! gebaehrmutter erkrankungen werden nur bei fruehkastration verhindert -da bleiben die hunde aber fuer immer in einem kindischen zustand..

DH inicio@ LG spieli

@spieli

Wir kastrieren im Tierschutz hunderte Hunde - bisher ist kein einziges dieser Horrorszenarien aufgetreten, seit Jahren nicht. Die einzige Ausnahme waren zwei Fälle von Inkontinenz unter hunderten Hunden. Hündinnen erkranken immer häufiger an Gebärmutterkrebs und Gebärmuttervereiterungen, nach einer Kastration gibt es dieses Risiko nicht mehr.

Es kann immer passieren, dass der Hund gedeckt wird - was die Tierheime bestätigen.

@Veichan

Aber doch nicht, wenn ich meine läufige Hündin an der Leine halte, dann passiert gar nichts! Und deine Aussage"bisher ist kein einziger dieser Horrorszenarien aufgetreten, seit Jahren nicht". Und dann kommt, "mit Ausnahme von 2 Fällen von Intontinenz". Sorry, das ist Widersprüchlich. Und wie geschrieben, Hunde die aus dem Tierschutz kommen, dafür bin ich auch. Nur nicht wenn ich meinen Hund von Kleinauf an habe. Und mit dem Krebs, ja vor dem Krebs sind sie dann sicher. Nur, Krebs ist zum größten Teil vererbbar, dann bricht der Krebs woanders aus. Ich kenne wiederum viele Hündinnen, die Steinalt wurden, kein Krebs bekommen haben, nie Trächtig wurden und das ohne Kastration. Es ist und bleibt eine OP, mit einem hohen Restrisiko gerade was die Narkose betrifft. Und ich habe 23 Operationen selber durch, von kleinen Eingriffen bis großen Eingriffen. Es sind Schmerzen im Spiel. Tiere können Schmerzen sehr gut verheimlichen, dass hat aber wieder etwas mit dem Instinkt zu tun. Schwäche zeigen, kann der Tod heißen in der Natur. Und nun komme mir bitte wieder nicht, es sind Hunde die unter Menschen leben, ja klar, aber sie haben immer noch Wolsinstinkte in sich. LG spieli

@spieli

ich habe seit mehr als 30 Jahren unkastrierte Hunde. KEINES dieser Tiere ist an Krebs gestorben oder hat sich vermehrt.

ich hätte gerne mal gewußt wo das genau im tierschutzgesetz steht!

@andies11

z.B. hier: Die §§ 5 und 6 reglementieren Eingriffe an Tieren. Insbesondere wird in § 6 das vollständigen oder teilweise Amputieren von Körperteilen (Kupieren) behandelt, sowie das vollständige oder teilweise Entnehmen oder Zerstören von Organen oder Geweben eines Wirbeltieres.

http://de.wikipedia.org/wiki/Tierschutzgesetz_(Deutschland)

@chynah

wir wollen sie kastrieren lassen, da nur wenige meter von uns entfernt mehrere unkastrierte rüden leben, die nicht wirklich erzogen sind und auf die nicht aufgepasst wird. Und eigentlich habe ich geschrieben, dass ich die Risiken kenne.

@jojo1998fr

Sorry, aber ich würde NEVER einen meiner Hunde den Risiken einer OP ausssetzen, weil andere Hunde nicht erzogen sind!!! Sowas ist absurd! Und man kann auch bei noch so lästigen Rüden abwehrend reagieren. Ich habe seit mehr als 30 Jahren Hunde. Unkastrierte Rüden und danach unkastrierte Hündinnen. es ist NIE auch nur ein Rüde zum Aufsteigen gekommen!!! Selbst wenn er noch so lästig war. Meine Hündinen haben gelernt, sich dann auf Kommando hinzusetzen... Und die laufen alle bis zur Standhitze ohne Leine...

Ich würde ohne einen medizischen Grund, meinen Hund nicht Kastrieren lassen. Es ist klar, dass wenn die Hündin läufig ist, das man die Hündin an der Leine zu führen hat. Nur weil der Mensch zu faul ist, in der Zeit aufzupassen, setzte ich meinem Hund nicht diese Schmerzen aus, dem Risiko das etwas passiert oder das dann mein Hund gar einer von denen ist, die Nebenweirkungen von der Kastration haben. Klar, Hunde aus dem Tierschutz oder Tierheimen, die werden Kastriert, um unerwünschtes Vermehren zu unterbinden. Und, auch Hunde die Kastriert sind können Krebs bekommen. Ich habe viele Hündinnen kennengelernt, die Steinalt wurden auch ohne kastration und ohne erkrankt zu sein. LG spieli

Genauso denke ich auch!

Im übrigen sollte der § 6 des Tierschutzgesetzes beachtet werden, denn ohne zwingenden Grund ist es nch wie vor strafbar. LG

@ArwensStern66

ein rüde kann auch eine hündin decken wahrend sie an der leine ist! bei uns leben so viele unkastrierte rüden in der gegend, auf die nicht aufgepasst wird. Und wir haben keine Zeit für viele kleine Welpen.

@jojo1998fr

das sollte mal ein Rüde versuchen!!! DER würde mich kennenlernen!!! Wenn ein unangeleinter Rüde kommt und nervt, nehme ich den an die Leine und bringe ihn zu seinem Besitzer. Mein Hund läuft auch ohne Leine mit.

@jojo1998fr

Und die Rüden laufen alle frei rum, wie in den den südlichen Ländern? Oder wie muß ich das verstehen? Ich hatte eine Dobihündin und meine Ex-Pflegehündin. Ich hatte solch einen Vorfall noch nie! Und meine Dobihündin war damals auch mit in meiner Heimat in Griechenland. Da, da laufen viele Straßenhunde rum. Nur selbst da, wurde sie leider einmal Läufig, hatte ich das vollkommen im Griff. Wenn man keinen Nachwuchs will, dann kann man das auch verhindern. LG spieli

http://www.zora.uzh.ch/43916/1/Vorteile.pdf

Meine beiden Schäferhündinnen haben nach der Kastration weder ihr Wesen verändert, noch sind sie weiter gewachsen. Aber sie brauchen nach der Kastrattion etwa ein Drittel weniger Futter, sonst wachsen sie in die Breite (werden dick).

Man sollte Hündinnen spätestens vor der zweiten Läufigkeit kastrieren lassen, um das Risiko von Mammatumoren fast restlos zu eliminieren (siehe Zeile 45 in meinem Link). Nach der zweiten Läufigkeit ist das Gesäuge voll entwickelt und es droht Krebs (Risiko etwas über 20 Prozent). Bis zur Hälfte dieser Tumore sind bösartig und streuen.

Bei der Kastration sollte man auch die Gebärmutter entfernen lassen. Große Hündinnen neigen im Alter zu Gebärmuttervereiterungen. Die sind für den Laien kaum feststellbar, aber immer lebensbedrohlich. Eine Gebärmutterentfernung steckt eine junge Hündin problemlos weg. Aber bei einer älteren Hündin in einer Notoperation?

Durch eine Kastration wird bei Hündinnen Scheinschwangerschaften verhindert und auch Diabetes vorgebeugt. Bei Rüden wird allerdings durch die Kastration Diabetes eher begünstigt.

Steht aber alles in dem Link.

Fazit: Eine Hündin so früh wie möglich kastrieren lassen, einen Rüden hingegen nicht.

ist ein bischen zu allgemein. Einen ängstlichen Hund sollte man gar nicht kastrieren lassen.

@chynah

Wo steht denn das? Bitte mit Quellenangabe.

@chynah

Cortisol | Rüde: Das als Stresshormon bekannte Cortisol entsteht in der | Nebennierenrinde und ist für eine Reihe unangenehmer Verhaltenszustände | verantwortlich wie Panik, Angstaggression und Depression. Ein Hund, der | sich in einem gewissen Stress befindet, aktiviert über die Nebenniere | außerdem das Sexualhormon Testosteron. Da dieses die Ausschüttung von | Cortisol hemmt, sind angstgesteuerte Hunde, wenn sie unkastriert sind, | weniger stressanfällig. Fällt nach der Kastration die angstlösende Wirkung | des Testosteron weg, werden sie noch unsicherer, und das gezeigte | ängstliche Verhalten wird verschlimmert. | Hündin: Da sie sowohl Cortisol als auch in geringem Umfang Testosteron | produziert, gilt dasselbe wie beim Rüden. | | Bild: ANGSTBEISSER - Bei Hunden, die aus Angst zubeißen, verschlimmert sich das Verhalten | http://newsgroups.derkeiler.com/Archive/De/de.rec.tiere.hunde/2011-03/msg00334.html

und das ist nur ein kleiner Auszug

@chynah

Eine wissenschaftliche Arbeit ist das aber nicht. Eher ein nicht nachprüfbarer Aufsatz. Und die herrschende Lehrmeinung ist das auch nicht.

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