Ist starke Einengung und Bevormundung in einer Beziehung ein Trennungsgrund, wenn eine klare sachliche Kommunikation nichts gebracht hat?

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Wie können wir herausfinden, ob wir Opfer emotionalen Missbrauchs sind?

Beantworte die folgenden Fragen, die dir dabei helfen können, es herauszufinden:

Demütigung, Erniedrigung, Ablehnung, Verurteilungen, Kritik:

1.Gibt es jemanden, der sich über dich lustig macht oder dich vor anderen bloßstellt?

2.Wenn sich jemand über dich lustig macht, benutzt diese Person dann Sarkasmus, um dich nieder zu machen oder dich zu degradieren?

3.Sagt dir diese Person, dass deine Meinung oder deine Gefühle „falsch“ oder nicht wichtig sind?

4.Gibt es jemanden, der dich ständig ignoriert, dich zurückweist, deine Meinungen, Gedanken, Vorschläge und Gefühle missachtet?

Dominant, kontrollierend und beschämend:

5.Hast du das Gefühl, dass dich dieser Mensch wie ein Kind behandelt?

6.Du wirst von dieser Person ständig korrigiert oder für dein „unangemessenes“ Verhalten bestraft?

7.Kommt es dir so vor, als bräuchtest du ihre Erlaubnis, bevor du wohin gehst oder etwas machst, sogar wenn dies nur kleine Entscheidungen betrifft?

8.Überwacht dieser Mensch deine Ausgaben?

9.Wirst du von ihm von oben herab behandelt, so als wärst du minderwertig?

10.Gibt dir diese Person das Gefühl, als wäre sie immer im Recht?

11.Wirst du von ihr immer wieder an deine Schwächen erinnert?

12.Werden deine Erfolge, Anstrengungen, Pläne oder sogar du selbst von ihr nicht wertgeschätzt?

13.Werden deine Blicke, Kommentare und dein Verhalten missbilligt oder verachtet?

Beschuldigungen, zu hohe und wenig verständliche Erwartungen, Verneinung der eigenen Schwächen:

14.Wirst du offensichtlich zu Unrecht beschuldigt?

15.Kann dieser jemand nicht über sich selbst lachen?

16.Reagiert diese Person besonders sensibel, wenn sich andere über sie selbst lustig machen oder über sie Witze reißen, die unter Umständen respektlos sein könnten?

17.Findet dieser Mensch immer wieder Ausreden für seine eigenen Probleme?

18.Hat diese Person immer Ausreden für ihr Verhalten parat oder sucht die Schuld für ihre eigenen Fehler bei anderen?

19.Nennt dich derjenige bei deinem Vornamen, Nachnamen oder Spitznamen?

20.Beschuldigt dich diese Person für ihre Probleme oder macht dich für ihr Unglück verantwortlich?

21.Fällt es dir immer schwerer, diesen jemanden zu respektieren?

Emotionale Distanz und stille Misshandlung, Abschottung, oder emotionale Sorglosigkeit:

22.Bestraft dich diese Person mit Entzug von Aufmerksamkeit und Liebe?

23.Will dieser jemand deinen Grundbedürfnissen nicht nachkommen oder verhält sich fahrlässig oder sorglos als eine Art Strafe?

24.Musst du als Sündenbock herhalten, anstatt dass dieser Mensch selbst die Verantwortung für seine Verhaltens- und Handlungsweisen übernimmt?

25.Ist es dieser Person egal, wie du dich fühlst?

26.Zeigt derjenige kein Mitgefühl oder stellt Fragen, um mehr zu erfahren?

Gegenseitige Abhängigkeit und Lügen:

27.Behandelt dich diese Person/Personen nicht wie ein eigenständiger Mensch, sondern wie ein Teil ihrer selbst?

28.Ihr sind ihre persönlichen Grenzen gleichgültig und sie verbreitet Gerüchte?

29.Bist du der Meinung, dass der fehlende Respekt in Bezug auf deine Bitten und dass die Tatsache, dass du nach seiner Pfeife springst, dir gut tun?

30.Dieser jemand verlangt von dir, dass du Tag und Nacht für ihn da bist, ohne aber dabei selbst als eine gesunde Unterstützung für seine eigenen Freunde zu dienen?

Hallo miamalina,

So einfach, wenn es wäre! Die Fragen sind schon gut, um die Situation zu analysieren. Sie können weiterhelfen, die Frage des emotionalen Missbrauchs zu erkennen. Aber sie reichen nicht aus, um da klar etwas zu erkennen. Auch sind sie widersprüchlich. Z.B. die Frage

1.Gibt es jemanden, der sich über dich lustig macht oder dich vor anderen bloßstellt?

stellst du an anderer Stelle noch einmal mit genau gegenteiliger Bedeutung:

16.Reagiert diese Person besonders sensibel, wenn sich andere über sie selbst lustig machen oder über sie Witze reißen, die unter Umständen respektlos sein könnten?

Auch folgende Frage kann in die Irre führen:

3.Sagt dir diese Person, dass deine Meinung oder deine Gefühle „falsch“ oder nicht wichtig sind?

Gefühle können täuschen, und es sollte immer überprüft werden, ob diese Gefühle auch einen Sinn ergeben, d. h. ob sie auch für jemanden anderen nachvollziehbar sind. Was glaubst Du, warum gehen heute so viele Menschen zu einem Psychologen oder haben Psychische Probleme? In der Regel sind deren Gefühle falsch! Das ist nachvollziehbar, denn was wir in unserem Leben erfahren haben, prägt unsere Gefühle. Und damit können sie durchaus auch etwas falsches wiederspiegeln und falsche Erwartungen erwecken.

Sicher sind diese Fragen geeignet herauszufinden, ob Du eine gleichberechtigte Person im Bezug auf die geprüfte Person bist, aber es sollte bie größeren Problemen immer noch eine Fachfrau/Fachmann mit fdraufschauen, Heilpraktiker für Psychotherapie arbeiten übrigens mit derart einfachen Schubladen. Sie können aber wie geschrieben sehr in die Irre führen.

Nehmen wir einmal ein völlig verwöhntes Kind: es wird viel früher als gut ist das Gefühl haben,

dass dich dieser Mensch wie ein Kind behandelt

oder

ständig korrigiert oder für dein „unangemessenes“ Verhalten bestraft

fühlen, obwohl das eigene Verhalten daneben ist und der Andere nur seine berechtigten Grenzen absteckt.

Es ist halt wie immer im Leben, nichts ist einfach wenn mans doppelt nimmt! Ich denke, ich habe die Problematik klargemacht. Tiefer möchte ich nicht einsteigen und auch noch die Fallstricke der anderen Fragen aufzeigen.

LG

@Barney123

Das ist mir klar. Es sollten damit auch keine Diagnosen gemacht werden. Habs aus dem Internet kopiert und soll nur einen Ansatz bieten, damit man besser über die Situation reflektieren kann.

@miamalina12

Ja, ist halt gefährlich, weil wenn man nur auf die eigenen Gefühle abhebt kann man sehr leicht danebenliegen, es kann nämlich auch bedeuten, dass man da selber ein Problem hat, und auf die Art merkt man das eben nicht.

Guten Abend miamalina12
Herzlichen Dank für diese hochinteressante und tiefgründig gehende Auflistung, welche genau zu meiner Situation passt. Viele Punkte kann ich leider mit Ja beantworten.  

@Hyzenthlay1994

Dann trenne dich am Besten schnell von deinem Freund und suche evt. Einen Psychologen auf. Oft hinterlässt so eine Partnerschaft nämlich Spuren, die einen anfälliger für ähnliche Partner macht, und du lernst mehr für dich einzustehen.

Gruß, Mia

@Hyzenthlay1994

ja Hyzenthlay,

kann zutreffen, oder eben genau auch eine völlig falsche Situation wiederspiegeln. Du bist hier mit Informatinen sehr zurücjkhatend, mit Bewertungen, die aber nur aus Deiner Sicht sind, sehr großzügig. Wie alt seit ihr denn und wie lange geht denn die Beziehung schon?

LG

@Barney123

Wie alt sie ist und wie lange die Beziehung geht ist doch völlig unerheblich! Wenn du schon meinst, dass sie nicht genügend Informationen gibt und du sie etwas fragst, dann frag sie doch sinnvolle Fragen wie, ob sie schon mal bei einem Paartherapeuten waren, oder wie eine Streitsituation im Detail verläuft.

@miamalina12
oder wie eine Streitsituation im Detail verläuft

Das habe ich ja getan, indem ich hier:

https://www.gutefrage.net/frage/ist-starke-einengung-in-einer-beziehung-ein-trennungsgrund-wenn-eine-klare-sachliche-kommunikation-nichts-bringt#comment-191283230

geschrieben habe

 Was verstehst Du darunter? werde konkreter, ich hab schon so kranke Konzepte von Kommunikation erlebt, dass ich da einfach einmal nachfragen muss, wie das genau bei Dir ausschaut.

und

Mir ist noch nicht klar, wie diese
 sozialen Art zu kommunizieren
 aussieht. Was verstehst Du unter einer
 eine klare sachliche Kommunikation

ausserdem habe ich dort die Frage aufgeworfen

Wenn Du diese Verhaltensweisen durch Deine Fehler auslöst, wird sich an Deiner Art nichts ändern. Verstehst Du?

Nur dass sich jemand eingeengt fühlt, heißt das nämlich noch lange nicht, dass er das auch ist, und Deine Fragen zielen alle auf die eigene Gefühlslage ab. Da ist keine Kritische Distanz möglich, die ist aber notwendig, um die Situation wirklich beurteilen zu können.

LG


Hallo Hyzenthlay,

Um diese Frage vernünftig beantworten zu können, müsste ich schon etwas mehr wissen. Ich will trotzdem einmal versuchen hier beizutragen:

Es gibt verschiedene Gründe, warum sich jemand eingeengt und bevormundet vorkommen kann. Es gibt einmal die Möglichkeit, dass der eine es nicht ertragen kann, wenn der Andere gleichberechtigt ist, und deshalb immer anschaffen muss und den Anderen einengt. Die Gründe hierfür sind vielfältig, in der Regel wird das von Kindesbeinen an gelernt. Auch die Einstellung in der Gesellschaft ist oft so: Der eine Ordnet sich unter, der Andere gehorcht. Trotz Jahrzehnte von Reden über Gleichberechtigung ist es noch weit verbreitet, dass viele Leute glauben, der Mann sei das Familienoberhaupt. Manche verstehen unter Gleichberechtigung auch, dass die Frau die dominante Rolle einnehmen darf, also ein Rollentausch. Und in so einer Konstellation ist es dann tatsächlich so dass sich einer eingeengt und bevormundet vorkommt.

Watzlawick hat festgestellt, dass derart assymmetrische Beziehungen nicht auf Dauer funktionieren. Mit der Zeit werden da beide Partner unzufrieden. Die Hohe Scheidungsrate zeugt davon.

Nun ist es aber so, dass eine gleichberechtigte symmetrische Beziehung die meisten Mneschen einfach nicht gelernt haben, weil sie dafür kein Vorbild hatten, und es ist schon schwer dann die Energie und Vernunft aufzubringen, sich mit dem Thema zu beschäftigen und dann zusammen mit dem Partner diese Gleichberechtigung zu lernen. Den meisten Menschen ist die Problematik überhaupt nicht bewusst.

Nun, da wir gesehen haben, dass dies ein weit verbreitetes Problem ist, wird die Trennung wohl eher nichts bringen, denn in der nächsten Beziehung lauert die gleiche Falle. Vielleicht mit umgekehrtem Vorzeichen, dass derjenige, der sich eingeengt und bevormundet vorkommt nun der Einengende und Bevormundende ist, vielleicht wieder in gleicher Konstellation. Es ist nämlich so, dass die Menschen sich in der Regel dann an Partner binden, die die gleichen Eigenschaften haben wie der geliebte Vater/die geliebte Mutter.

Es gibt aber auch die andere Möglichkeit, dass der sich eingeengt und bevormundet fühlende Partner nicht gelernt hat, Grenzen zu setzen und zu sagen, wann er sich eingeengt und bevormundet fühlt. Auch das ist ein Muster, das in der Kindheit gelernt wird. Dann muss der sich eingeengt und bevormundet fühlende Partner lernen, Grenzen zu ziehen, dazu muss er erst einmal lernen, was er überhaupt möchte und was nicht, und dann muss er lernen dies zu artikulieren, und zwar sozialverträglich, ohne die Beziehung zu beschädigen. Da sind wir beim nächsten Problem. Auch das haben die meisten Menschen nicht gelernt. Auch hier wird wieder gekämpft und der Andere niedergemacht. Das beschädigt die Beziehungsebene genauso, und leitet damit das Ende der Beziehung ein.

Wenn Du eine glückliche, dauerhafte Beziehung möchtest, geht der Weg anders:

Beide Partner müssen verstehen, dass nur eine gleichberechtigte Beziehung zwischen gesunden erwachsenen Menschen auf Dauer funktionieren kann. Einstellungen wie "Du musst Dich eben durchsetzen" oder "Den/Die werde ich mir schon ziehen!" haben in einer gleichberechtigten Beziehung keinen Platz, da sie auf Dominanz eines Partners abzielen. Und unterschätz das nicht, auch das mit Absicht Dumm und ungeschickt anstellen zielen auf Dominanz ab, über den Umweg, den anderen zu beherrschen, dass der einem hilft.

Der Weg zu einer gleichberechtigten Partnerschaft kann schwierig sein, je nachdem, wie tief und fest die Einstellung der Ungleichen Partnerschaft in den Partnern verankert ist. Nachdem die Gleichberechtigung aber nun schon seit Jahrzehnten herbeigeredet wird, dürfte die Hürde bei den meisten Menschen für eine gleichberechtigte Partnerschaft bei den meisten Menschen nicht mehr sehr hoch sein. Nur noch in äußerst konservativen Kreisen wird den Frauen die Gleichberechtigung abgesprochen. Und dann reicht es, den partnerschaftlichen Umgang miteinander einfach zu lernen. Das kann in sogenannten angeleiteten Paargesprächen erfolgen, wie sie Heute, auch wissenschaftlich begleitet, von vielen Institutionen angeboten werden. Dazu zählen übrigens auch mittlerweise die großen Kirchen, die derartige Seminare als Ehevorbereitungskurse akzeptieren. Man hat nämlich wissenschaftliche festgestellt, dass Paare, die derart partnerschaftlich miteinander umgehen eine sehr viel geringere Scheidungs/Trennungsrate haben und eine viel höhere Zufriedenheit in der Partnerschaft erleben.

Aber um die Frage noch einmal aufzugreifen: Wenn die Hürde für ein Partnerschaftliches Miteinander zu hoch ist, kann eine Trennung schon sinnvoll sein. Allerdings nur, wenn ein Partner einen ungewöhnlich hohen Dominanzanspruch hat. Wenn ein Partner lernen muss, Grenzen zu artikulieren, wird er auch sonst im Leben Probleme bekommen, und es wäre meiner Meinung nach sinnvoller, dass dieser Partner dann lernt seine Grenzen kennenzulernen und diese dann sozialverträglich zu artikulieren lernt.

LG

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Guten Abend Barney123
Herzlichen Dank für Deine ausführliche tiefgehende Antwort. Meine Partnerschaft (ich, 23, er 22 - seit knapp einem Jahr ein Paar) ist im positiven Teil geprägt von einer von Beginn an dagewesenen gegenseitigen Anziehungskraft und innigen Vertrautheit (sowohl körperlich als auch geistig), zeitweise unglaublicher Fürsorge, Hingabe, Nähe, Wärme, Romantik, Leidenschaft, Verständnis gemeinsamem ausgelassenem Lachen, dem gemeinsamem Interesse an Kunst und Musik.........und ist im negativen Teil geprägt von Machtgehabe, Sarkasmus, Erniedrigungen, Respektlosigkeit und zeitweise grenzenloser Selbstüberschätzung seinerseits; von Einengung, Dominanz, starken Stimmungsschwankungen (extreme Hochs und Tiefs), Misstrauen, Hypersensibiliät, unsteten/sich ständig verändernden Umgangsformen, Inakteptanz meiner eigenen unabhängigen Pläne, seiner ADHS-Betroffenheit inklusive Auswirkungen durch seine Medikamente. Mein Fehler war/ist es wohl, dass ich immer Hoffnung habe und denke, mit meiner sozialen Art zu kommunizieren, könnte ich langfristig etwas erreichen bei ihm.   

@Hyzenthlay1994

Hallo Hyzenthlay,

Du bist also eine 23 jährige Psychologiestudentin, und fragst in einem absoluten Laienforum um Rat?

Ist schon komisch. Jedenfalls überrascht mich schon sehr, wie genau Du hier die Psychologischen Fachbegriffe verwendest und eine Situation darstellst, bei der man schon einige Ahnung haben muss, die mit 23 zumindest sehr ungewöhnlich ist. Also so ganz glaub ich Dir Deine Geschichte nicht.

Ich will Dir trotzdem antworten:

einer von Beginn an dagewesenen gegenseitigen Anziehungskraft und innigen Vertrautheit

Die Anziehungskraft hat ja ganz andere Ursachen als eine vernünftige Entscheidung. Es ist einfach die Verliebtheit. Die wird nicht vernunftgesteuert. Bei der innigen Vertrautheit, erlaube ich mir dann ein großes Fragezeichen dahinterzusetzen. Ich kann mir da eine körperliche Nähe vorstellen,

Machtgehabe, Sarkasmus, Erniedrigungen, Respektlosigkeit und zeitweise grenzenloser Selbstüberschätzung seinerseits; von Einengung, Dominanz, starken Stimmungsschwankungen (extreme Hochs und Tiefs), Misstrauen, Hypersensibiliät, unsteten/sich ständig verändernden Umgangsformen, Inakteptanz meiner eigenen unabhängigen Pläne, seiner ADHS-Betroffenheit inklusive Auswirkungen durch seine Medikamente.

verhindern eine innige Vertrautheit, ja sie zerstören sie. Sie bewirken das genaue Gegenteil. In diesem Punkt ist Deine Einschätzung also eindeutig falsch und der wohl noch andauernden verliebtheit als Fehleinschätzung ("Rosarote Brille") geschuldet.

 zeitweise unglaublicher Fürsorge, Hingabe, Nähe, Wärme, Romantik, Leidenschaft, Verständnis gemeinsamem ausgelassenem Lachen, dem gemeinsamem Interesse an Kunst und Musik

 auch das rechne ich der verliebtheit zu, die in Deinem Partner steckt, ich denke er ist wirklich in Dich verliebt. Rein gefühlsmäßig.

 Die negative Seite die Du beschreibst ist sein gelerntes Alltagsverhalten, seine Einstellungen, die er in seinem bisherigen Leben erworben hat. Du schreibst,

 mit meiner sozialen Art zu kommunizieren, könnte ich langfristig etwas erreichen bei ihm.  

 Was verstehst Du darunter? werde konkreter, ich hab schon so kranke Konzepte von Kommunikation erlebt, dass ich da einfach einmal nachfragen muss, wie das genau bei Dir ausschaut. Wenn Deine Einschätzung der Negativen Seite stimmt, ist das eher ein fall für eine Therapie, da wird zwar auch sozial Kommuniziert, was anderes können die da auch nicht machen, aber sie haben wirklich eine soziale Art zu kommunizieren und der Patient kommt zu ihnen, weil sie ein Problem haben und wirklich was ändern wollen. Die wollen also was ändern. Und das ist halt die Frage: Will Dein Freund etwas ändern? Hat er das schon gesagt? Wenn er Dich wirklich liebt, kann er schon den Wunsch haben Dich glücklich zu machen. Das beschreibst Du ja auch bei seinen positiven Seiten.

 Mir ist noch nicht klar, wie diese

 sozialen Art zu kommunizieren

 aussieht. Was verstehst Du unter einer

 eine klare sachliche Kommunikation

 Hat er gesagt, dass er da etwas ändern will? Hat er ein Problembewusstsein? Weisst Du, der Fragenkatalog von Miamalina ist recht und schön, aber er bildet nur Deine subjektive Sichtweise ab, und die kann genauso falsch sein und eine Fehleinschätzung zeigen. Du als gefühlsmäßig in die Situation betroffene kannst das nicht objektiv beurteilen, der Fehler kann in diesem Falle genausogut bei Dir sein.

 Ich frage mich z. B. wann treten denn diese negativen Seiten zu Tage? Weisst Du, zur Kommunikation gehören immer zwei! Und da frage ich mich halt, wie verhälts Du Dich? Löst Dein Verhalten diese negative Seite aus? Und da sind wir halt wieder bei der Liste, Diese Frage wird durch sie nicht beantwortet und sie ist daher nicht geeeignet ein Problem zu lösen! Was aus ihr hervorgeht ist: Trennung, damit ist das Problem unter den Teppich gekehrt, aber nicht gelöst! Wenn Du diese Verhaltensweisen durch Deine Fehler auslöst, wird sich an Deiner Art nichts ändern. Verstehst Du?

 Aber Du hast ja ein Urteil über Deinen Freund, das Problem liegt eindeutig bei Ihm, er zeigt

 Machtgehabe, Sarkasmus, Erniedrigungen, Respektlosigkeit und zeitweise grenzenloser Selbstüberschätzung seinerseits; von Einengung, Dominanz, starken Stimmungsschwankungen

 Da ist es ja ganz einfach.

LG

@Barney123

Ich bin keine Psychologiestudentin, sondern eine einfache Arbeiterin, tätig in der Verkaufsbranche. Alles, was ich hier von mir gebe, ist zu 100% wahr und basiert einzig und allein auf meinen persönlichen Gedanken, Gefühlen und Erfahrungen. Ich bin zwar sehr kreativ, denke mir gerne Geschichten aus - allerdings nur, wenn ich Musik höre. Als Kind habe ich es geliebt, abgöttisch geliebt, abstruse Bilder von Malern anzusehen, mir dazu Geschichten auszudenken und sie niederzuschreiben. Heutzutage ist es mir einfach ein unstillbares inneres Bedürfnis, der menschlichen Psyche auf den Grund zu gehen. Danke im Übrigen für deine Antworten. Inzwischen habe ich mich schweren Herzens getrennt. LG 

Was ein Trennungsgrund ist, entscheidet jeder selbst für sich. Wenn dich die Beziehung unglücklich macht oder krank oder du es einfach nicht mehr aushältst, dann ist das so. Da hat aber auch jeder seine eigene Grenze.

Ja, klar

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