Ist eine Ohnmacht nach einer Blutspende lebensgefährlich?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

nee,es sei denn er hätte auf ner strasse gelegen und vom auto überrollt. dem gehirn hat sauerstoff gefehlt,durch "umkippen"gelangt wieder blut und O2 ins gehirn. die natur hat für solche fälle bestens gesorgt

Naja, das stimmt nur bedingt, was du sagst - aber auf der Straße plötzlich ohnmächtig werden heißt mit dem Kopf auf den Asphalt zu knallen, ungebremst. Also auf "vom Auto überfahren werden" würde ich die Gefahr nicht begrenzen.

Diese kurzen Bewusstlosigkeiten (vasovagale Synkopen) entstehen dadurch, dass das Blut versackt. Nach einer Blutspende steht ja auch weniger zur Verfügung. Die Hauptgefahr dabei geht vom Sturz aus, da der Körper sich ja automatisch flach lagert und so das Blut wieder besser verteilt. Eine Bewusstlosigkeit an sich ist allerdings gefährlich. Dabei gilt dann Stabile Seitenlage und Rettugsdienst rufen.

Nein, ist nicht gefährlich und er hat mit Sicherheit auch noch geatmet. Die Leute merken das selbst meistens gar nicht, ist wie einschlafen, wenn man so richtig müde ist. Wenn sie noch auf der Liege liegen, während der Spende, ist das völlig harmlos. Kopftief und am besten den Arm mit der Nadel festhalten, damit der nicht angewinkelt wird während der kurzen Bewusslosigkeit. Das Personal im Spenderaum erkennt meistens schon vorher was gleich kommt, da hat der Spender selbst nicht mal Ahnung davon. Wenn der Spender nach der Spende aufsteht, sollte er sich möglichst noch einmal in Ruhe hinsetzen und zumindest etwas trinken. Bewegung ist auch gut, nur das Stehen auf der Stelle ist kontraproduktiv. Es ist zu beobachten, dass der stehende Spender eher dazu neigt Kreislaufprobleme zu bekommen. Bemerkt man selbst, dass man etwas zu schwächeln beginnt, sollte man sich am besten sofort hinsetzen, besser noch hinlegen und die Beine hochlegen. Man kann ja dem Umfallen zuvor kommen, denn in der Tat ist dabei die größte Gefahr, dass man sich beim Fallen verletzt. Der Blutverlust alleine führt nicht zu Kreislaufproblemen, denn dann hätte das ja jeder Spender. Oft ist eine mangelnde gute Ernährung und ausreichende Getränkezufuhr vor der Spende schuld. Auch Stress und Aufregungen führen zu Kreislaufproblemen. Es wird immer wieder beobachtet, dass besonders sehr ängstliche und nervöse Spender Kreislaufprobleme haben. In seltenen Fällen kommt es auch vor, dass ein Spender krampft. Dann sollte man zur weiteren Abklärung mal den Hausarzt aufsuchen und diesen über diesen Zwischenfall informieren. Zum Glück haben die meisten Blutspender aber überhaupt keine Probleme und fühlen sich nach der Spende sogar besonders gut. Das liegt wohl vor allem daran, dass man sich Aufgrund der Hilfe, welche man mit der Blutspende geleistet hat, einfach jedes Mal wieder gut fühlt so etwas geleistet zu haben.

Sogenannte vasovagale Synkopen sind nicht weiter geährlich, dabei handelt es sich um eine Überreaktion des vegetativen Nervensystems.In der Regel hält dieser Zustand nicht lange an. Die größte Gefahr dabei ist nur der Sturz.

Passiert mir jedes mal, wenn ein Arzt mir Blut abnehmen will. Manche Leute können das eben nicht ab. Das ist aber keine Krankheit, sondern hat eher eine psychische Ursache. Lebensgefährlich ist das nicht, wenn man nicht gerade auf einer Treppe steht.

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