Hilfe bei Kinderlärm!?

5 Antworten

Erst mal vielen Dank für die Ratschläge auf die ich wie folgt eingehen möchte.

Ich bin normal sehr beherrscht, ausgeglichen und geduldig und eigentlich nicht so leicht aus der Ruhe zu bringen. Ich vermag es sogar bis zu einem gewissen Grad sochen Umständen kein Gehör zu schenken. Da geht es rein und wieder raus und es gibt aber auch Tage an denen man einfach seine Ruhe braucht ohne in den Wald fahren zu müssen. Diese Eltern haben null Verständnis dafür das jemand zB wie ich der nach 8 - 10 Std Arbeit und 2 Std Arbeitsweg und nebenher Studium auch mal seine Ruhe braucht. Ich habe sie deswegen auch schon oft angesprochen. Die Reaktion war eben null. Mietkürzung o.ä. ist leider nicht möglich da Eigentum und deswegen um so ärgerlicher. Ich denke das die Eltern nicht mit ihren Kindern klar kommen und schlichtweg überfordert sind oder sich nicht trauen etwas zu sagen weil es von anderen Nachbarn falsch interpretiert werden könnte. Ich weiss auch nicht mehr was ich tun soll. Gibt es denn keinen Präsedenzfall auf den man sich berufen könne? Vielen lieben Dank schon mal!

Du solltest dich mit Nachbarn mal darüber unterhalten, ob sie sich genauso gestört fühlen und die Zeiten eventuell auch mal dokumentieren. Dann sollte nochmals das Gespräch mit den Eltern gesucht werden, event. sogar mit anderen Nachbarn zusammen. Wenn das nicht hilft, dann kündige der Hausverwaltung Mietminderung an und wende dich in diesem FAll sogar mal an einen Anwalt. Auch Kinder in diesem Alter können schon begreifen, dass sie nicht den ganzen Tag rumschreien dürfen.

Hallo meiner Fam. gehts genau so ich war beim Mieterbund mit Teilerfolg Auch Kinder müßen Ruhezeiten einhalten sonst kann man die Miete kürzen,was ich mit Erfolg getan habe.Eltern die ihre Kinder so erziehen nach dem Motto "dir gehört die Welt" müssten bestraft werden besonders in meinen fall, wo die ruhestörer aus Kasastan kommen und sie glauben hier in Deutschand Nahrenfreiheit zu haben.Wir müssen uns den Kasachen nicht anpassen Oder?

Oh, ich kann Sie gut verstehen. Bei all dem Lärm, den wir in der Stadt und auch anderswo haben, ist man sehr Lärmempfindlich geworden. Mir nervt es auch oft, daß es immer irgendwo in meiner Nähe lärmt. Grauenvoll. Ich sehne mich so sehr nach Ruhe. In Ihrem Fall verstehe ich Sie auch gut. Irgendwann ist es einfach zu viel. Die Kinder sollen schon toben dürfen, aber alles mit Maß und Ziel.

Ich habe irgendwann aufgehört, im Außen meine Probleme bearbeiten zu wollen und habe angefangen, das was mich stört, erst mal bei mir selbst zu suchen und zu finden. Dazu möchte ich Sie auffordern. Es ist vielleicht neu für Sie, jedoch sicherlich eines Versuches wert!

Es geht um Kinderlärm. Nehmen Sie sich Zeit und schauen Sie ehrlich und mutig in sich selbst hinein und finden Sie Ihren eigenen Lärm. Was in Ihnen schreit so laut? Was möchte Ihr inneres Kind von Ihnen? Aufmerksamkeit, Interesse?

Gerade dann, wenn Sie das Schreien der Nachbarskinder mal wieder richtig nervt, genau dann setzen Sie sich doch mal bequem in Ihren Sessel und horchen nach innen. Wer oder was schreit in mir? Machen Sie Ihre Augen zu und vertrauen Sie Ihrem ersten hochsteigenden Gedanken. Schritt für Schritt oder Schicht für Schicht werden Sie dann einen Teil von sich selbst kennen lernen und somit viel besser damit umgehen können. Ich bin mir sicher, daß sich dann die Angelegenheit von alleine bessern wird.

sehr guter rat und schön geschrieben ! DH

Sicher gut gemeint, aber voll daneben, weil doch eindeutig ist, wer hier wessen Recht massiv verletzt. Man zahlt Miete und moechte sich daheim entspannen und erholen -- und dann benuetzen irgendwelche Assen ihr widerliches zusammengeficktes Gelumpe, um normale Leute damit zu aergern. Fruehere Generationen wurden erzogen und haben von vornherein gelernt, sich an die Regeln zu halten. Die heutigen ueberkandidelten Schuettsaeue, meistens noch nicht einmal verheiratet, also Schmarotzer an den deutschen Sozialsystemen, sollten gezwungen werden, ihre nutzlosen Drecks--Bastarde zu disziplinieren.

Und Sie sollten einmal den Begriff Kausalitaet nachschlagen, denn die Situation ist eindeutig und hat nichts mit metaphysischen Spinnereien zu tun. Es ist primitiv und billig, einfach dem Opfer die Schuld zu geben, anstatt Ruhestoerern die verdienten Konsequenzen, naemlich Rausschmiss, angedeihen zu lassen.

Und wenn schon Metaphysik, verraten Sie mir doch lieber einen Fluch, mit dem man die ekelhaften Saufregger dazu bringt, vor den naechstbesten Lkw zu rennen ... Scheissteil verreckt, Problem geloest!

@39Serene

Verstehe deine Wut und dein Unverständnis.
Bei dir hat sich sehr sehr viel in den letzten Jahren an Ärger und Frust angesammelt und nie konntest du dich von deinen Problemen lösen. Das ist heftig. Klar.
Schon mal ist es angebracht, einsichtig zu sein und andere Wege zu gehen, vor allem wenn man bemerkt, dass die eigenen nicht wirklich funktionieren.
Dazu aber gehört viel Mut und Ehrlichkeit.
Du hast einen riesen Hass aufgebaut und bist wohl gestraft genug damit.
Weiter benötigst du einen Rollator?
Auch dies sagt aus, dass du so nicht weiter gehen kannst, wie du es bisher gemacht hast bzw jetzt und schon länger halt nur unter erschwerten Bedingungen, nicht mehr frei und leicht.
Bei dir geht einfach nichts mehr weiter, weder körperlich noch geistig.

Schuldzuweisungen bringen nichts, wie du ja wohl selbst am besten weißt. Nie besserte sich deine Lage befriedigend. Sogar im Gegenteil.
Immer noch kämpfst du gegen Windmühlen.
Klar, so viele Niederlagen sind sehr bedrückend.
Aber jeder entscheidet selbst für sich, ob er sich oder ob er mal seinen Blickwinkel ändert, um an seiner Lage was zu ändern.
Oftmals hindert Angst davor. Ich denke, du bist ein sehr sehr ängstlicher Mensch und zudem ne arme Sau.
Aber jeder wie er will und kann.

Ich für mich bin sehr sehr froh darüber, nicht so verbittert wie du zu sein.
Ich bin recht zufrieden und genieße mein Leben.

@Sonja66

Sie schiessen weit am Ziel vorbei. Ich denke, das liegt an einem Mangel an logischem Denken und Beachtung der Fakten.

Es geht nicht um mich, es geht hier um Regeln und Rechte. Ich habe ein Recht auf Ruhe, wie in der Hausordnung vorgeschrieben. Es kann nicht sein, dass sich eine Mietpartei ueber alle Regeln hinwegsetzt und andere darunter zu leiden haben.

Ihre Spekulationen sind voellig uninteressant; es geht hier um die Behebung eines Missstands. Ihr emotionales Gerotze fuehrt zu gar nichts. Ich bin lieber "verbittert" und vor allen Dingen ein leidenschaftlicher Brathater als so ein Softi wie Sie, voller Hausfrauen--Psychoscheiss und Weltverbesserungs--Schwachsinn.

Kinder sollen sich gefälligst an Erwachsenen orientieren. Dieser irrigen Meinung war ich mal. Und inzwischen ist die Sache, mit dem Kinderlärm ja aktuell per Gesetz geregelt.

Gerichtsverfahren gegen Kinderlärm wird es künftig in Deutschland, glücklicher weise. kaum noch geben: Nach dem Bundestag beschloss am Freitag 17.06.2011, auch der Bundesrat in Berlin abschließend, Klagen gegen Lärm, der aus Kindergärten, Kitas und von Spielplätzen dringt, praktisch auszuschließen. Dazu wird das Bundesimmissionsschutzgesetz geändert.

Bisher war das Lärmen von Kindern als schädliche Umwelteinwirkung definiert worden, das wird künftig nicht mehr der Fall sein.

Aber, geben Erwachsene denn ein entsprechendes Vorbild ab?

Es heisst ja immer, das Kinder sich Erwachsene zum Vorbild nehmen sollen.

Die Erwachsenen etwa die bei Rot über die Strasse gehen?

Die Erwachsenen etwa die Kindern die Türen vor der Nase zu knallen, anstatt sie auf zu halten.

Die Erwachsenen die ihren Müll, ihre Zgaretten und sonst etwas einfach auf die Strasse werfen?

Das könnte man noch lange, lange weiter führen an dieser Stelle.

Kinder machen das, was ihnen Ihre Umwelt vorlebt, leider.

Da kam man als Eltern daheim noch so aufpassen, und dann geht man mit den Kindern durch die Stadt und erlebt sowas. Leider!!!

Da sollten sich die Erwachsenen erstmal an die Nase fassen, Kinder können vieles noch nicht wissen - Erwachsene Menschen sollten allerdings wissen was falsch und was richtig ist.

Und, waren wir nicht alle mal Kinder und wollten spielen & toben?

Scheinheiligkeit der Erwachsenen ist der Fall.Toleranz ist die eine Seite der Medaille, die andere wiegt aber wohl viel schwerer - Eltern, Erzieher und Lehrer, die die ihnen gegeben Aufgaben, Pflichten und Verantwortungen gegenüber den Heranwachsenden und der Gesellschaft in keinster Art und Weise gerecht werden. Dieses Fehlverhalten wird dann als "Freie" Erziehung, Erlebnispädagogik und ähnlicher Schwachsinn vermarktet.

Kurzum, wir brauchen keine permanenten Nörgler, die vergessen haben, dass sie mal Kinder waren,.

Und was bringt nun das neue Gesetz?

Damit entfällt der entsprechende Klagegrund. Das Gesetz kann nach Unterzeichnung durch den Bundespräsidenten in Kraft treten. Als flankierende Maßnahme soll das Bauplanungsrecht so geändert werden, dass in reinen Wohngebieten Kindertageseinrichtungen generell zuzulassen sind. Bund und Länder wollen so beitragen zu einer kinderfreundlicheren Gesellschaft.

Anlass für die Neuregelung waren Gerichtsverfahren, die Anwohner von Kindereinrichtungen angestrengt hatten und die teilweise zur Schließung von Kitas führten. Der für die Neuregelung zuständige Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) hatte wiederholt betont, Kinder hätten das Recht, in ihrem Kindsein akzeptiert und toleriert zu werden. Geräuschfreie Kinder seien nicht gewollt.

Aber auch gegen Lärm von Einrichtungen wie zum Beispiel Bolzplätzen könnten Klagen nun schwieriger werden - dafür fehlt dem Bund aber die Gesetzgebungskompetenz. „Hier sind die Länder gefordert“, sagte die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken im Bundesrat. Rheinland-Pfalz habe wie Berlin darauf reagiert und eine Privilegierung des verhaltensbezogenen Kinderlärms in seinem Landes-Immissionsschutzgesetz festgeschrieben.

Es gibt eben auch noch ein paar Erwachsene in der Regierung, die nachvollziehen können was für Kinder gut ist.

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