Hat jemand Erfahrung mit Medikinet?

5 Antworten

Ach ja noch eins, wenn die Diagnose fundiert ist, auf keinen Fall absetzen, das Medikament baut eine Spiegel im Blut auf, das dauert auch eine Weile, die weiteren Gaben dienen dazu den Spiegel zu erhalten. Das heisst, wenn du es absetzt , muss dein Sohn nach den Ferien erst wieder einen Spiegel aufbauen. Abgesheen davon, das er die Auswirkungen sehr schnell spürt, und seine Probleme dann in den Ferien ihn auch beeinträchtigen und den Erholöungswert der Ferien schmälern.

eben, wir hier nennen es , das medikament einschleichen - die dosis bis zur benötigten menge hoch dosieren. und das dauert nicht nur 2-3 tage. eine andere mutter hatte es mir nur gesagt, sie mache es mit ihrem kind um es sich mal erholen zu lassen, ständig dieses medikament. ich habe leider keine ahnung, eigentlich bin ich ja auch der meinung, der junge schafft so seinen alltag besser, auch wenn ferien sind.

@ellimichel

Ja leider ist es so, das Medikamente oft verteufelt werden, aber würden sie ein Mittel gegen Bluthochdruck oder so auch absetzen? Nur um ihren Körper Schonung zu gönnen? Schadet es dem Körper nciht mehr wenn der Blutdruck deswegen wieder verrückt spielt? Natürlich verunsichern solche Aussagen schnell, und gerade bei Kindern, wo man sich auch wirklich fragt ob dies sein muss, da sie ja noch so jung sind. Ich finde wenn die Diagnose fundiert ist: Auf jeden Fall : Ja und stehen sie dazu , das macht es ihrem Sohn leichter, mit seiner Krankheit zu leben. Gruss Andreas

Ich würde das Medikament auch nicht absetzen. Ich habe auch mal gedacht, es läuft mit meinem Sohn ja in den Ferien besser, läßt du ihn mal ohne, aber die Aussage mit dem Spiegel stimmt. Die erste Zeit war er noch ganz unter dem Medikamenteneinfluß, danach brauchte er aber länger, um wieder auf sein Niveau zu kommen. Hinzu kommt, dass jede Umstellung im Tagesablauf ihn völlig aus der Bahn geworfen hat, sprich die Umstellung von Ferien auf Schule war für ihn eine Riesenbelastung und er war oft gefrustet. Jetzt geben wir durchweg, allerdings Ritalin.

Die Meinung des einen Schreibers zu den bösen Eltern, die Medikamente geben, um die Kinder ruhig zu stellen finde ich sehr schlimm. Genau diese Vorurteile sind es, die den Kindern und auch den Eltern das Leben noch schwerer machen. Nimm einem Diabetiker sein Insulin weg und beobachte was passiert... Ich finde eher, dass die Kreativität mit Ritalin besser ausgelebt werden kann und mein Sohn ist inzwischen 14 Jahre und kann sein Krankheitsbild recht gut beschreiben und erklärt mir auch, dass ihn das Medikament nicht einschränkt, sondern erst wach macht und die Augen öffnet und er kann endlich so sein, wie er sein möchte. Gehe zu 5 verschiedenen Psychiatern und du bekommst 5 verschiedene Ansichten präsentiert- die Erfahrung mußten wir leider auch machen. Jetzt höre ich nicht mehr auf solche "klugen Ratschläge", sondern wie haben unseren Weg gefunden und sind zufrieden damit.

danke, ich denke, viele menschen denken anders über adhs, wenn sie mal 1 woche mit einem kind das adhs hat verbringen. vielleicht können diese leute dann unsere sorgen verstehen.

ich nehme nun seit knapp 8 jahren (ich bin jetzt 17) adhs medikamente - die meiste zeit medikinet - meine antwort ist: JA!

solange sie ihn ohne medikamente ertragen können auf jeden fall! denn wenn man ein präperat zu lange durchgehend nimmt gewöhnt sich der körper auch irgendwann daran und das medikament verliert innerhalb kürzester zeit seine wirkung. dann muss man das medikament wechseln, immer stärkere präperate versuchen und die dosen immer weiter erhöhen und vor allem jedes mal die dosierung wieder neu einstellen was sehr anstrengend und belastend sein kann da man auf jedes medikament anders reagiert.

ich empfehle aus meiner 8 jährigen erfahrung mit adhs medikamenten:
am wochenende und in den ferien absetzen.
es wird für sie villeicht anstrengender, doch für ihr kind wird es das beste sein da durch die medikamente auf die dauer ein gewisser... naja druck... ausgeübt wird  und man sich in der zeit ohne medikamente besser entspannen kann und am ende des tages nicht komplett im eimer ist.

mfg

Hallo Leute, Menschen wie viele hier in diesem Chat haben offenbar keine Lust oder keine Zeit sich mit ihrer Brut zu beschäftigen.Also ne Pille und das Kind ist eingenordet. Ihr seid alles Versager,die ihre Kinder abhängig machen. Wenn ich als Kind früher rumgezappelt habe ,habs ne Ohrfeige. OK,die meisten schreien nach Jugendamt danach,aber Ihr habt alle Schiss,dass dann eure Probleme und Missstände ans Tageslicht kommen. Wenn ich meinem Kleinen irgendwann ne Ohrfeige geben werde,es wird ihm und mir wehtun,aber es hilft uns beiden. Besser als meinen Sohn vollgedröhnt neben mir sitzen zu sehen. Nun denn,ich möchte allen Sagen:EURE KINDER SIND NUR EURE SPIEGELBILDER;NUR UNVERDORBEN UND UNSCHULDIG;

NEHMT EUREN BULLSHIT SELBST UND STELLT EUCH BEI DER AGENTUR MAL AN UND GEHT NICHT VORBEI!!!!!!!!!!!

Manche so wie ich haben es auch ohne Drogen geschafft ,sich auf dieser Welt zu profilieren. Übrigens,mein Kleiner wirds auch schaffen............

und was sagst du dann den ärzten wenn sie der felsen festen überzeugung sind es geht nicht anders du kannst dich doch nicht mit ihm in die schule setzten und bei mir ist es so er führt sich nur in der schule so auf deshalb und nicht zu hause deshalb habe ich den scheiß wieder abgesetzt es kann auf dauer doch gar nicht gesund sein für den kindlichen körper der sich doch im wachstum befindet egal in was für einem alter das kind sich gerade befindet.

Einen lieben Gruß an Mojo... Ich möchte Dir mal was mit auf den Weg geben: "Wenn man keine Ahnung hat... einfach mal die Klappe halten!!!"

Hallo alle zusammen

Ich wurde als Kind von Arzt zu Arzt geschleppt und untersucht warum ich nicht unter Kontrolle zu bekommen war. Damals war auch ADHS im Gespräch. Diese Diagnose wurde aber irgendwie abgetan und ich bekam keine Medikamente

In der Schule ist das nie aufgefallen weil ich das Glück hatte nie wirklich lernen zu müssen. Es hat auch ohne lernen immer irgendwie gerade gereicht. Jetzt wo ich aber richtig Arbeite merke ich wie mir oft die Konzentration ausgeht und ich dann zu langsam, zu vergesslich oder zu chaotisch und unorganisiert bin. Das ist nämlich tatsächlich eine echt anstrengende Situation gegen die man auch durch üben oder einfach "sich zusammenreißen" nichts machen kann. Das habe ich lange genug ausprobiert.

Ich finde es schade das ich damals nicht behandelt worden bin. Wahrscheinlich hätte ich einen wesentlich besseren Schulabschluss machen können. Ich habe mich nun nochmal untersuchen lassen und fange jetzt an Medikinet zu nehmen. Ich hoffe das es mir hilft.

Deshalb kann ich solche "Verschwörungstheoretiker" absolut nicht verstehen. Sie versauen unter umständen die Zukunft vieler Kinder deren Eltern ihnen glauben. Das ist absolut unverantwortlich.

Übrigens Medikinet bekommt man auch über 18 noch verschrieben. Ich bin bereits 25.

Das sich die "Krankheit" bessergesagt wohl Störung, im laufe der Zeit verändert ist richtig. Aber sie verschwindet NIE. Ich war früher ein richtiger Zappelfilip. Das hat sich völlig gelegt, dafür bin ich fast immer total unkonzentriert. Es ist also besser die Sache sein Leben lang im Auge zu behalten. Wenn man ohne Medikamente auskommt und es gut funktioniert, dann ist das sehr gut. Aber wenn ohne Medis Probleme auftreten sollte man vielleicht die Medikation nochmal überdenken.

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