Hat jemand Erfahrung mit Homöopathie bei ADS Kinder?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

http://dhu.de/seiten/gesundheit/kinder/ads.htm

Eine klare Diagnose ? ADS wird heute immer öfter festgestellt. Mit der zunehmenden Diagnosestellung von ADS tun sich aber auch erhebliche Probleme auf. Gegenwärtig kann man den Eindruck bekommen, dass jede Schwierigkeit und Abweichung von der Verhaltensnorm "ADS" ist . Nach meiner Erfahrung ist ADS ein Oberbegriff für sehr unterschiedliche Verhaltensweisen, die häufig auch sehr unterschiedliche Ursachen haben.

Unter diesen Begriff fallen Kinder:

* die wegen einer Geburtskomplikation Probleme haben, sich eine ausreichend lange Zeit auf eine bestimmte Aufgabe zu konzentrieren,
* die wegen einer vererbten Störung des Hirnstoffwechsels in bestimmten Hirnregionen permanent in Bewegung sein müssen,
* oder wegen einer allergischen Reaktion auf bestimmte Nahrungsmittel "ausrasten".

Andere Störungen wie Angst, Hochbegabung oder soziale und familiäre Schwierigkeiten können ähnliche Symptome hervorrufen. Bei unzureichender Differenzierung bekommen sie ebenfalls fälschlich das Etikett "ADS" verpasst.

Ein Krankheitsbegriff für eine so breit angelegte Palette von Ursachen und Wirkungen birgt die Gefahr der Fehldiagnose, vor allem, wenn die Diagnostik bei aller Verbesserung in den letzten Jahren auf einer derart wackeligen Basis steht, wie das bei ADS der Fall ist:

Der amerikanische Kinderarzt, Psychiater und Familientherapeut Dr. Lawrence Diller bringt die Kritik an der aktuellen Diagnostik in seinem Buch "Running on Ritalin" auf den Punkt: "Die offiziellen Richtlinien zur Auswertung der ADS - Symptomatik sind vage und interpretierbar - aber sie führen zu einer "Alles oder nichts" - Diagnose. Es existiert keine Einteilung eines Schweregrads von ADS, sondern nur JA oder NEIN. Die ADS - Diagnose hat keinen definierten medizinischen oder psychologischen Marker, und beruht häufig ausschließlich auf der Lebensgeschichte des Patienten. Die ADS - Diagnose bezieht sich vor allem auf das Individuum und berücksichtigt andere Einflüsse, z.B. familiäre oder psychosoziale, nicht ausreichend."

Wie entscheidend gerade dieser letzte Punkt sein kann beschreibt der Kinderarzt Daniel Zeidner satirisch: "Es wurde mir mehr und mehr klar..., daß es ein neues Syndrom gibt, und zwar bei den Erwachsenen, die unsere Kinder unterrichten: das "Lehrer - Defizit - Syndrom" oder "LDS".

Diese Diagnose sollte gestellt werden bei Lehrern, deren Schüler: ständig mit Händen oder Füßen zappeln, unaufmerksam sind, häufig träumen, ihre Hausaufgaben oder Klassenarbeiten häufig nicht vollständig haben, häufig aufstehen. In diesem Fall sollte der Lehrer sofort mit einem Psychostimulanz behandelt werden, damit er einen interessanteren Unterricht macht."

Das Behandlungskonzept Die Behandlung von ADS muss maßgeschneidert sein auf die individuellen Probleme des einzelnen Kindes. Ziel sollte sein, daß Kinder und ihre Umwelt miteinander zurecht kommen.

Sie beruht auf drei Säulen:

  1. Elternarbeit (dies ist die wichtigste und tragfähigste). Durch umfassende Informationen muss bei Eltern, "Patient" und sozialem Umfeld (hierzu gehört auch die Schule) Verständnis für ADS geweckt werden. Praktische Tipps und Eltern-Kind-Training helfen, manche schwierige Klippe im Alltag zu umschiffen. Wichtig sind auch Arbeitsbündnisse im sozialen Umfeld, der Dialog zwischen Eltern, Lehrern und Erziehern. Konfrontation ist hier wenig hilfreich, aber leider häufig.

  2. Beseitigung von Begleitstörungen ADS kann Folgen haben, die dringend behandelt werden müssen:

Lernstörungen wie Legasthenie oder Rechenschwäche, bedingt durch Störungen in der Feinmotorik oder der mangelnden Aufnahmefähigkeit

* Schwierigkeiten in der sozialen Integration, da die Kinder praktisch permanent ablehnende und negative Reaktionen aus ihrem sozialen Umfeld bekommen. Hierauf reagieren sie wiederum, indem sie zum Klassenclown werden oder sich in Opferrollen drängen lassen, um es ja recht zu machen. Häufig sind es auch gerade sie, die mit dem "Finger im Marmeladentopf" erwischt werden, den "clevere" Kameraden längst leer gegessen haben. Ihnen geht außerdem oft das Fingerspitzengefühl für die "feinen Zwischentöne" in der Kommunikation ab, so dass sie undiplomatisch oder "ungezogen" wirken.
* Emotionale Schwierigkeiten wie ein stark herabgesetztes Selbstbewußtsein und Angst, was durch "nassforsches" Auftreten kompensiert wird. "Große Klappe, nichts dahinter" ist nicht selten...
* Häufig sind auch die Familien durch ADS stark belastet. Familiäre Schwierigkeiten verstärken andererseits wieder die Symptome, so dass ein regelrechter Teufelskreis entsteht.

Bei diesen unterschiedlich ausgeprägten Folgen sind individuell angepasste Fördermaßnahmen erforderlich: Legasthenie-Behandlung, Heilpädagogik, Ergotherapie oder auch Psychotherapie, v.a. mit familiären Ansätzen, gehören in den Behandlungsplan.

  1. Die medikamentöse Behandlung a) Psychopharmaka: Hier stehen bei der Behandlung sogenannte Stimulantien an erster Stelle. Psychopharmaka sind wie ein Gips bei gebrochenem Bein, sie können in Krisensituationen ungeheuer entlastend und stabilisierend sein, ersetzen aber nicht das Laufenlernen.

Und nicht jedes "ADS" ist ein Beinbruch. Sehr beunruhigend finde ich persönlich Argumente, die die Eltern massiv unter Druck setzen, derartige Medikamente einzusetzen. Das reicht von "einem Diabetiker verweigern Sie ja auch nicht das Insulin" bis zu "der Verzicht auf Psychopharmaka ist unterlassene Hilfeleistung". ADS ist aber keine lebensbedrohliche Stoffwechselerkrankung wie ein insulinpflichtiger Diabetes. Viele unerkannte "ADS-ler" haben ohne chemische Hilfestellung Strategien entwickelt, um sehr erfolgreich zu sein.

Folgende Kritikpunkte an der derzeitig erlebten Praxis der Medikamentenbehandlung möchte ich anbringen:

* Stimulantien sind als alleinige Behandlungsmaßnahme nicht ausreichend. Sie wirken, solange angewendet. Positive Langzeiteffekte nach Absetzen konnten bisher nicht ausreichend belegt werden. Derzeit werden aber häufig neben der medikamentösen Therapie, die so wichtigen anderen Begleitbehandlungen nicht durchgeführt. Dies ist auch Folge der einschränkenden Gesundheitspolitik (Budget).
* Es wird behauptet:" Stimulantien seien sicher," da sie teilweise seit mehr als 50 Jahren im Handel sind und hier ein "positives" Nutzen-Risiko-Verhältnis aufweisen. Der Beipackzettel enthält allerdings eine Reihe von möglichen Nebenwirkungen, die unter der Behandlung mit Psychopharmaka bekannt geworden sind. De facto sind die Stimulantien ein "Produkt der 90er Jahre." Seit 1990 hat die Verordnungshäufigkeit in den USA um mehr als 800% zugenommen. Und auch hier in Deutschland erleben wir einen "Boom". So standen 1990 nach Verkaufszahlen geschätzt ca. 1200 Kinder unter Stimulantien, 1999 waren es 41.000. Seltenere und ernste Nebenwirkungen entdeckt man häufig erst bei größeren Anwendungszahlen, so dass bei diesen Medikamenten wohl noch nicht alle potentiellen Risiken beobachtet bzw. gemeldet wurden. Tröstlich ist, dass wir von "amerikanischen Verhältnissen" noch entfernt sind, denn dann müssten 160.000 Kinder mit Stimulantien behandelt werden, um eine ähnliche "Behandlungsdichte" zu bekommen. Bei dem derzeitigen Verordnungsverhalten werden wir aber in naher Zukunft mit den USA gleichziehen.
* Stimulantien gelten heute als alleinige "rationale" medikamentöse Behandlungsform von ADS. "Alternative" Therapie-Ansätze wie z.B. Homöopathie werden rigoros abgelehnt, teilweise ohne fundierte Sachkenntnis dieser Behandlungsform. Dies ist besonders bedauerlich, da z.B. Homöopathie alternativ oder ergänzend, ein wichtiger Bestandteil der medikamentösen Therapie sein kann, wohlgemerkt im Rahmen eines umfassenden, individuellen Behandlungskonzepts. Aufgrund des wesentlich günstigeren Nebenwirkungsprofils und des langfristig angelegten Wirkprinzips würde ich mich im Interesse der Betroffenen über mehr Offenheit gegenüber diesem Verfahren sehr freuen. In meiner Praxis kommen ca. 85 % der ADS-Kinder ohne Psychopharmaka aus und die durchschnittliche Tagesdosierung liegt deutlich unter den sonst häufig verordneten Tagesdosen.

b) Homöopathie bei ADS

Sicherlich ist auch unter homöopathischer Behandlung nicht in jedem Fall ein so schneller und positiver Verlauf zu erwarten. In vielen Fällen stellt jede medikamentöse Therapie nur einen Baustein des Behandlungskonzeptes dar. Bei Vorbehandlung oder besonders ausgeprägten Fällen kann eine Kombinationstherapie aus Homöopathie und Psychopharmakon sinnvoll sein. Ziel ist es dabei jedoch immer, Dosis und Dauer der Anwendung der Stimulantien zu reduzieren, da die Homöopathie ein günstigeres Nutzen-Risiko-Verhältnis aufweist.

ADS entsteht nicht durch Geburtskomplikationen sindern schon im Mutterleib und ist eine Folge des immer hektischer und schnelleren Alltags, die Welt so wie die Menschen sie gemacht haben wird immer Menschenunfreundlicher und dadurch entsteht ADS immer häufiger, es kann nicht nach der Geburt entstehen, es ist ein Entwicklungsfehler der im Mutterleib schon entsteht. Homöophatie kann viel helfen, es kommt immer darauf an in welchen Bereichen, mit welchen Mitteln undob es bei dem jeweiligen hilft. Mir hat es mit der Konzentration nicht wirklich geholfen aber bei vielen anderen Dingen schon.

Die bester homöopathische Alternative zu Ritalin haben wir von unserer Heilpraktikerin bekommen. Ein sensationelles Produkt zur NAhrungsergänzung, welches in einer Studie von Heilpraktikern und Psychologen getestet wurde. Man gibt den Kindern morgens, mittags und abends einfach das Produkt Basics Junior und mittags zusätzlich noch einen 1/2 Ultrariegel oder einen Gourmet-Shake wegen der Aminosäuren. Mein Sohn liebt die Drinks und ist nach 2 Horror-Jahren mit Ritalin endlich richtig fit. Sein schulischen Leistungen haben sich enorm verbessert, er ist überhaupt nicht mehr aggressiv, schreit nicht mehr rum, ist total ausgeglichen und wir können endlich wieder ein harmonisches Familienleben führen. Ich bin so dankbar für diesen Tipp der Heilpraktikerin. Ich war anfangs total skeptisch, aber meinem Sohn zu liebe habe ich es probiert, denn das Ritalin brachte extreme Nebenwirkungen mit sich. Die Produkte gibts unter http://fitline.com/?TP=6083192&cid=81. Wer die ADS-Studie zu den Produkten haben möchte, kann sich gern per Email bei mir melden: zauberfee77@wolke7.net, ich sende sie gern per Email als pdf.

Zappelin aus der Apotheke schlägt gut an. Allerdings ist das ein teures Unterfangen. Die Flaschen sind kleiner geworden, der Preis höher. Mein Sohn hat ADS. Ich kann nur dir nur empfehlen: besorg dir Schüssler Salz Nr 5 Kalium phosporicum. Morgens und mittags 5 Tabletten aufgelöst in warmen Wasser (mit Plastiklöffel umrühren). Bei Bedarf zusätzlich abends Schüssler Salz Nr. 7. Magnesium Phosporicum. Das hatte bei meinem Sohn die gleiche Wirkung wie die Chemiebombe Equasym oder Ritalin. Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert. Viel Glück.

Vielen Dank!

Geh mal auf die Seite http://www.das -gibts-doch-nicht..info .Info ist das halbe leben und Blauäugigkeit gegenüber den Ärzten ist Unverstand. Sorry aber das mußte mal sein.Nur der Uwissende schluckt viel Medizin und krepiert früh. Calcium Magnesium und Vitamin B und Vitamin C und Eisen+Fohlsäure auf Pflanzlicher Basis helfen und das genau so wie Ritalin .Schüsslersalze sind auch sehr zu empfehlen.Das nur mal zu dem Komentar von Arnel82

Habt ihr das ADS schrieftlich diagnostiziert? Weil Oft wird leider heute von ADS/ADHS gesprochen, wenn die Kids etwas wilder sind! Wenn es eure Diagnose ist, finde ich es spitzenmäßig, daß ihr so zurechtkommt! DMan sollte aber die Medis nicht nur schlecht machen, manchmal geht es eben einfach nicht anders! Mein Mann und ich haben beide ADS und der Große auch, beim Kleinen hoffentlich nicht! Wir haben einen Horrortrip hinter uns, von "in die Kinderpsychiatrie" einweisen, bis a "auf die Förderschule schicken", kam von Ärzten/Therapeuten! Der Albtraum geht schon seit 8 Jahren! Bei uns half keine Homöopathie und bevor ich mein Kind durch solche Einrichtungen kaputtmache, gibt es eben das Medi. Übrigens in der Selbsthilfegruppe geben alle Medis! Ist das jetzt verwerflich? Aber wie gesagt, Hut ab vor euch!

Mit Homöopathie habe ich bzgl. ADS keine Erfahrung. Ich kenne aber einige Mütter, die sagen, dass es wirkt. Probiere es einfach aus. Yoga Übungen haben sich als sehr gut wirksam bei ADS/ADHS bei Kindern erwiesen. Auf der Seite http://www.yoga-vidya.de/de/seminar/kinderyoga/index.html findest du ganz unten einige universitäre Studien zu Yogaq bei ADS/ADHS

Was möchtest Du wissen?