Gibt es natürliche Appetitzügler?

5 Antworten

Ja.Vollkornmehle,Vollkornprodukte kein Zucker mehr nehmen sondern lieber mit Honig süßen,zwischendurch Obst und Gemüse essen.Keine Geschmacksverstärker in den Lebensmitteln Inhaltsangaben lesen.Hefeextrakte meiden.Den Körper im Basischen Bereich halten 7-7,5.Säuren meiden,z.B.Kohlensäure in Getränken.Wassermelone mit Kernen essen.Wirkt basisch.

Am besten ist natürlich ausgewogen zu essen und nicht zu hungern, so das man erst gar keinen Appetitzügler braucht. Ansonsten hilft Obst, Gemüse und viel Wasser. Am einfachsten sind Möhren zu knabbern.

Hallo ! Ich lese hier immer man soll viel trinken . Aber was ist wenn der Hunger Abends kommt ? Bei mir ist es jedenfalls oft so . Dann esse ich etwas Dosenmais und der Hunger ist gegessen .

viel trinken, das macht auch satt, wenn du gemüsesäfte magst: bei mir ersetzt ein liter tomatensaft mit tabasco gewürzt, eine ganze mahlzeit

Zur Ernährung. Die Menschheit konnte in ihrer Entwickungsgeschichte die Lust auf Süßes jahrhunderttausende ausschlieslich nur durch das Essen von Früchten stillen! (einzige Ausnahme: Wilder Honig nach einem Kampf mit wilden Mörderbienen) Zucker in heutiger Form gibts seit etwas um 100 Jahre. Inzwischen ist eine extrem aufgebauschte Süßigkeiten-Industrie rund um diesen industriellen Raffineriezucker entstanden. Was dieser von Ballaststoffen, Pflanzenfasern, Vitaminen und Mineralstoffen vollständig entleerte reine hochkalorische "Brennstoff" besonders an Kindern anrichtet, überblicken nicht einmal die meisten Ärzte! Eigentlich gehören auf Zucker und alle hochzuckerigen Produkte ( z. Ketschup, Cola, Limo, sogar manche Essiggurken!, Bonbons, Eis usw....) ähnliche Warnhinweise drauf wie auf Zigaretten!!! Immer wenn man/frau Lust auf Süß hat, sich bewusst für Obst zu entscheiden und nicht auf die verlogene Süßigkeitenindustrie hereinzufallen! Ansonsten viele Milchprodukte, Gemüse, Samen und Nüsse, z.B. Hafer ist sehr wertvoll- besser als Weizenprodukte. Wenn Weizenprodukte, dann Vollkorn- z.B. Nudeln. Für weises Mehl gilt fast das selbe wie für weißen Zucker! Ich bin Agrarbiologe und meine Frau ist Dipl.Ökothrophologin univ. Gemeinsam verstehen wir ein klein bischen von Ernährung. Meine Frau hat ihre Diplomarbeit (suma cum laude) über Zucker, Zuckeraustauschstoffe und Süßstoffe geschrieben. Wenn ich das Zeug (den weissen Rübendreck) als "Vitaminräuber" bezeichnet habe, dann hat das seinen sehr guten Grund! Gegen Fleisch ist weniger zu sagen. Wenn sie mal Lust auf Buletten(wie Berliner zu Fleichküchle sagen) oder auf ein Pasta ascuta im Hackfleischsauce usw... da spricht weniger/nix dagegen. Nur fette Wurst eher vermeiden! Viel Milch-Quark-Käse usw... Produkte ist gut. Calzium, Eiweiß und Mineralien. Trinken: Mineralwasser gerne mitstark verdünnten Fruchtsäften. Ein Trick: Statt Apfelsaft einen ganzen frischen Apfel oder jede andere frucht in einem Mixer /Püriere ganz zerkleiern und mit viel Wasser zu einem trinkbaren Shake verschütteln. Das ist Durststillend, aber es sind nicht nur die wasserlöslichen Fruchzucker, Fruchtsäuren enthalten wie in filtriertem Apfelsaft sondern alle Ballaststoffe und sekundären Pflanzenstoffe, Fasern usw... Was sonst als wertvoller Obsttrester in die Tierernährung geht! Das selbe gilt für alle Früchte.

Versuche ergänzend zu Vitamin E auch ein noch wertvolleres Öl für deine Tochter zu bekommen: Nachtkerzenöl (Prostaglandol). Vernünftige Ernährung kann vieles erleichtern. Wirklich gute Ernährung kann sogar manches heilen oder zumindest Medikamente sparen. Ich glaube nicht, daß man ernährungstechnisch oder diätetisch eine Skoliose oder M. Scheuermann verhindern oder aufhalten kann- das wäre eine schöne Illusion!

Aber man kann sich wenigstens so ernähren, daß man z. B. für Sport und KG optimal fit ist, selten Infektionen (Grippe, Schnupfen usw...) bekommt, niedere Cholesterinwerte, wenig Oxalsäuren, wenig Nitrat/Nitrit, wenig Fäulnisprodukte durch zu lange Dickdarmverweilzeiten wegen Darmträgheit, keine "Gicht" bekommt, genügend natürliches Jod, ausreichend Mineralien und andere Spurenelemente und Antioxydantien zur Verfügung stehen, usw......

Insbesondere Schmerzpatienten mit Skoliose- und M. Scheuermann können und sollten sich auch an die Ernährungsempfehlungen halten, die eigentlich für Rheuma-Patienten gemacht sind: http://www.ernaehrung.de/tipps/rheuma/rheuma11.htm

Wie unglaublich stark gute Ernährung wirken kann, berichtet meine Frau (Dipl.Ökothrophologin und Altenpflegerin) oft, wenn sie im Pflegeheim alte Menschen in die Betreuung bekommen die multimorbid sind, oft schon Dekubitus haben oder offene Beingeschwüre, zu schwach um auch nur sitzen zu können, völlig verwirrt/senil usw.... Nach wenigen Tagen, in denen auf Trinkmenge und optimale Ernährung geachtet ( notfalls mit Infusion und Magensonde) wird, blühen diese Leute regelrecht auf, werden kräftiger und manchmal sogar wieder unternehmungslustig, werden auch wieder klar im Kopf und regenerieren sich enorm. Zuhause haben sie sich oft unzureichend und einseitig ernährt, zu wenig getrunken (manchmal aus Scham und Angst wegen Inkontinenz) oder wurden von angeblich "pflegenden" Angehörigen total falsch oder suboptimal versorgt.

Die Wundheilung funktioniert wieder, Schmerzen verschwinden, die Kraft und sogar die Intelligenz kehrt zurück!

Was esse und trinke ich? 1. oberster Grundsatz: Möglichst keine industriell vorgefertiten, "raffinierten" Nahrungsmittel! (fast) ALLES gestrichen, das aus weißem Mehl und weißem Zucker hergestellt ist. Zucker generell meiden. (Meine einzige unvermeidliche Zucker-Ausnahme: Original Mauritius Demerara brauner Rohrzucker zum Earl Grey- zur tea-time .... very british! Ist also "by appointment to Her Majesty the Queen and His royal Highness The Prince of Wales" like my britsh handmade Car by LAND ROVER!)

Grundsätzlich Vollkornprodukte: Vollkornnudeln, Vollkornspätzle, Vollkornbrot, Vollkornkuchen, usw... ( Im ehem. DDR.Cargon: "Sättigungsbeilage" Der Begriff gefällt mir herrlich!) Auch Hirse-Cous-Cous, Buchweizengrütze, Kolbenmais, Hafer-Porrige. Kartoffeln überwiegend als Pellkartoffeln. (Salzkartoffeln verlieren zuviel Mineralien!) Ab und zu als wunderbare Sünde: Knusprige Backofen-Pommes, fettarm aber mit viiieel Acrylamide!

Viel Gemüse. Mindestens ein Drittel der Nahrungsaufnahme als Rohkost- Salate-Obst.

Wenig Fleisch und dann wirklich gutes!

Viel Fisch und Meeresfrüchte. Vor allem alle "fetten"Kaltwasserseefische die auch roh, mariniert oder nur leicht geräuchert gegessen werden können: Lachs, Matjes, Makrele, Sushi,

Leckere Kombinationen von Leguminosen mit Graminaceen ( "globale Urnahrung") z.B. Linsen mit Vollkornspätzle (Schwäbisch) Saure Fisolen mit Schwarzbrot (österreichisch) Dicke weisse Bohnen in Tomatensauce zu Knoblauch- Pita (griechisch) Falafel -Kichererbsen-Püree mit Fladenbrot (Orient/Afrika) Erbsensuppe mit Brot (Preussen) Chili-Bohnen mit Mais-Tortillias (mexikanisch) Sojabohnenkeimlinge mit Reis (asiatisch) Prinzip: Immer eine Hülsenfrucht mit einer Getreideart (Gräser) kombinieren. Das ergänzt sich auch von den unterschiedlichen Aminosäuren her so gut, daß es Fleisch (fast) vollständig ersetzt. Daher waren früher und in vielen Teilen der Welt solche Legu-Gram-Kombis essetielle Grundnahrungsmittel vor allem für die ärmere Bevölkerung und für Wochentags. Hat sich auch bei uns bis heute oft als traditionelles "Samstags-Essen" erhalten.

Milchprodukte: Alles! Käse, Kräuterquark, Topfen, Jogurth, usw..... Vor allem Jogurth mit probiotischen Kulturen. Das stärkt das Immunssystem mit einem vollbiologischen Trick! Das ist angewandte Mikrobiologie pur.

Öle und Fette Ich verwende wenig Butter, gar keine Margarine und nur wertvolle Öle. Spitzen-Olivenöle, gute Rapsöle, Distelsamenöl, Nussöl, Traubenkernöl, ganz phantastisch: Steierisches Kürbiskernöl!!! Bei den Ölen darauf achten, daß ein möglichst hoher Teil mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind.

Ich verwende bewusst wenig Salz, dafür spare ich nicht an Gewürzen und besonders nicht an frischen Kräutern, von denen ich etwa 18 Arten auf meinem Balkon (Statt Blumen) anbaue. Knoblauch "fresse" ich hemmungslos! ( Knoblauch macht nicht einsam- frisst man ihn gemeinsam!)

Ich liebe große mediterane gemischte Vorspeisenteller über alles.

Getränke

Ich trinke wenig Bier- dann meistens Alkoholfreies. Ich achte sehr auf meine tägliche Trinkmenge. Ca. 3-4 Liter. Überwiegend Leitungswasser. (hat im Allgäu hervorragende Qualität). Eine ausreichende Trinkmenge ist unglaublich wichtig. Sehr viele Beschwerden und z.T. sehr ernste Krankheiten entstehen durch latente und permanente leichte Dehydrierung. Wir trinken allgemein oft zu wenig und das wenige oft überzuckert (z.B. Cola mit Limo). Man kann sich angewöhnen etwas mehr zu trinken als man eigentlich Durst hat. Davon profitieren alle Organe- auch die Wirbelsäule über "saftigere" Bandscheiben. Stoffwechselabfallprodukte kann die Niere leichter ausschwemmen als bei ständig "ungespürtem Durst". Alkoholische Getränke und Kaffe zählen nicht mit, da sie entwässern.

Früher habe ich gerne Fruchtsäfte zum mischen mit Wasser verwendet, vor allem Apfel und/oder Johannisbeere. Inzwischen werfe ich ganz frische oder getrocknete Früchte in den Mixer und püriere sie ganz fein. Dann entstehen so Mischungen und ganz neuer Fruchtaromen wie z.B. Orange mit Tockenpflaume, oder Apfel mit Kiwi und Feige, oder Johannisbeeren mit Karotte, usw... je nach JaJahreszeit was reif ist. Ich mach mir ein Viertel "Fruchtschlamm" und dreiviertel Wasser. Das ist sehr fruchtig erfrischend und trinkt sich gut. Im Gegensatz zu Fruchtsäften enthalten diese Ganzfrucht-Dünnschlamm-Longdrinks ALLES Gute aus der Frucht- also auch die wertvollenBallaststoffe und sekundären Pflanzenstoffe. Meistens reichere ich den Ballaststoffanteil mit indischen Flohsamenschalen (Plantago ovata) Kleien einer tropische Wegerichart an. Das regt den Darm an und sorgt für sehr kurze Darmverweilzeiten.

Wenn du dich so ernährst hast du kein Heißhunger mehr.

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