Sollte man einer Prostituierten im Bordell vorher sagen, dass es das 1. Mal für einen sein wird?

5 Antworten

Paysex kann eine tolle Erfahrung sein, von der Du noch Wochen und Monate lang träumst - oder eine fürchterliche Enttäuschung. Dabei muss ein Aufenthalt weder eklig noch traurig sein - vorausgesetzt Du entscheidest Dich für das richtige Geschäftsmodell und gehst nicht einfach nur ins nächstbeste Laufhaus!

Ich selbst bin seit vielen Jahren leidenschaftlicher Nutzer dieser Dienstleistung und mir fällt kein Grund ein, warum Du es nicht versuchen solltest.Über das was "üblich" und für Dich "angemessen" oder "richtig" ist, werden wir hier sicher zu keiner einstimmigen Aussage kommen, denn viele hissen zunächst einmal die Moralflagge und verteufeln - ohne es je selbst probiert zu haben - diese Dienstleistung komplett. Um es mit Nietzsche zu sagen: Moralische Entrüstung besteht in der Regel aus 2% Moral, 48% Hemmung und 50% Neid.

Bei der Dienstleistung "Sex gegen Geld" gibt es eine Vielzahl verschiedener Geschäftsmodelle, bei denen die Erlebnisse von "Viel Geld für Nix" über eine hektische, zielorientierte Nummer bis hin zum genialen, zärtlichen, wilden, leidenschaftlichen Sex, bei dem beide auf ihre Kosten kommen, reichen können.Wichtig ist die Wahl der richtigen Lokalität - Strassenstrich, Laufhäuser, Modellwohnungen, Amüsierlokale, Nachtbars usw. solltest Du meiden. In den einschlägigen Foren (lustscout.to ist ein guter Anfang) findest Du zahlreiche Kritiken über Dienstleisterinnen und ihre Arbeitsplätze.

Das beste Preis-/Leistungsverhältnis und eine gute Möglichkeit zum "schnuppern" sind Sauna- und FKK-Clubs. Hier kannst Du Dich erstmal in Ruhe reinfinden, Dich unverbindlich mit den Mädels unterhalten und bei Interesse geht man gemeinsam auf ein Zimmer. Das Serviceniveau ist auch deutlich höher als bei anderen Paysex-Varianten, so gehören beispielsweise Zungenküsse normalerweise dazu. Bring auf jeden Fall genug Zeit mit und komme am besten bereits am frühen Nachmittag an - dann ist es noch ruhiger und Du kannst Dich erst einmal langsam an die Atmosphäre gewöhnen!

Viele Girls praktizieren den geschätzten "Girldfriend-Sex" - also wie mit einer "richtigen" Freundin.Sag' dem Mädel, das Dir sympathisch ist, dass es Deine Premiere ist - die meisten werden sich dann besondere Mühe geben, damit dieses einmalige Ereignis ein unvergessliches Erlebnis wird. Geh' nicht mit der Erstbesten, sondern lass' Dir Zeit, bis es "funkt"! Ausser dem Eintritt (je nach Club zwischen 30 und 80 Euro) kostet die Zeit auf dem Zimmer dann meist 50 Euro pro 30min. Bezahlt wird grundsätzlich NACH der Session - will man bereits vorher Geld von Dir, so bist Du im falschen Laden! Je nach Club erwarten Dich bis zu 100 Girls, die außer High Heels kaum mehr als ein Lächeln tragen. Die meisten Girls sind Anfang 20 und vom Typ "Nettes Mädel von Nebenan". Du musst übrigens nicht nackt herumlaufen, sondern in Bademantel oder Handtuch.

Im Eintritt sind Essen und Getränke enthalten, Du musst also keinen Schampus spendieren um Dich mit einem Girl unterhalten zu können. Weitere Infos gibts bei Amazon in Buchform - z.B. in "Wir sehen uns im Puff!"

Viel Spaß und vergiss nicht: Auch wenn das, was auf dem Zimmer passiert, vielleicht so sensationell ist, dass Du es gar nicht glauben kannst, dass es sich dabei nur um ein Geschäft handelt: Es ist eine Dienstleistung, bei der sich Geber und Nehmer oft auch mal sehr sympathisch sind - aber verliebe Dich nicht gleich, sondern nimm den kleinen Schubs für Dein Selbstbewusstsein mit und such' Dir ein nettes Mädel "in der freien Wildbahn"...

Woher ich das weiß:Beruf – Langjährige Tätigkeit als Life-Coach und Fachbuch-Autor

Sehr fundiert vorgetragen. Top!

@CyJay

Du musst mal sein Buch lesen, wenn du die Antwort schon gut fandest! Habs selbst gerade erst ausgelesen und kann es nur weiterempfehlen, da sehr informativ und interessant (und das von mir als Frau^^)

Lass Dich nicht verrückt machen. Ich war 18 und musste im Puff die Jungfräulichkeit verlieren. Es lief einfach null in meiner Klasse oder sonstwo. 

Ich sagte es "ihr" damals und sie war gefühlvoll. Ich war nur vom Orgasmus, den ich zum ersten Mal (mit Kondom natürlich!) in einer Scheide erlebte, etwas enttäuscht. Da hatte ich beim Onanieren doch schon bessere.

Es lag rückblickend aber auch daran, dass ich noch keine Technik kannte, um "ihn" besser in ihr zu stimulieren.

Danach wuchs übrigens mein Ego und der unbezahlte Sex kam von allein.

Ich würd es der prostituierten auf jeden fall sagen, dann wird sie einfühlsam sein und dir vieles erklären können. Überlege aber gut, ob du dein erstes mal wirklich so verschwenden möchtest. Noch ein erstes mal wirst du nicht haben. Du kannst auch auf die richtige warten. So oder so bleibt es dir überlassen. Aber erzähl es der dame definitiv!

Da ich aus deinen vorangegangenen Fragen herauslese dass du gerade einmal 19!!! bist würde ich dir davon abraten, ich finde es nicht schlimm wenn du mit 19 noch keinen Gv hattest, lass dir bei sowas lieber mehr Zeit als zu wenig, ich denke für das erste mal ist ein Bordell sehr ungeeignet, lass es dir bitte nochmal durch den Kopf gehn!

Im Bordell interessiert das niemandem, solange Du schnell genug einen hoch kriegst und schnell genug kommst. Anschließend fühlst Du Dich vermutlich deutlich mieser als vorher und Deiner ersten großen Liebe musst Du beichten, dass Du nicht mehr Jungfrau, aber schon Bordellgänger warst.

das wirds nicht geben

DAS "Bordell" gibt es nicht - denn unter diesem Begriff fasst der Volksmund die verschiedensten Geschäftsmodelle zusammen. Das "schnell-schnell" gibt es da zwar durchaus - aber auch die langsame, zärtliche und verschmuste Nummer, der es außer an Liebe an nichts fehlt. Mit der richtigen Partnerin kann man eines Tages auch über seine Erfahrungen beim Paysex reden - muss ja nicht gleich beim ersten Date sein... Meine Frau jedenfalls weiss von meinem Hobby und hat nichts dagegen... .

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