Erfahrungen mit Sommer-Hitze in Neubau-Dachgeschoss?

5 Antworten

Aber wie gut?

Das kommt darauf an, wie gut das Haus, bzw. das Dach isoliert ist.

Ein weiterer Aspekt sind etwaige Dachliegefenster, die mehr Hitze in die Wohnung bringen, als normale Fenster.

Da kannst Du Dämmen, wie Du willst. Die Aufhitzung der Glasfenster wirst Du nie verhindern können.

Ich habe bis vor kurzer Zeit in einer DG-Wohnung in einem Neubau  (BJ 2006, keine Dachliegefenster) gelebt. Anfangs war das bei den hohen Temperaturen auszuhalten, aber bei längeren Hitzeperioden von mehr als einer Woche war das schon grenzwertig, zumal die Hitze auch durch Lüften nicht rausging.

Wenn Du Probleme mit der Hitze hast, war es keine gute Idee, die Wohnung anzumieten.

Hab nur ein Dachfenster (im Küchen/Esszimmer-Bereich).

Ich hab zu tochterkomplex schon gesagt, dass ich froh war, aus der anderen Wohnung raus zu sein. Die Nachbarschaft in und ums Haus herum war immer schlimmer geworden. Das war so schon kein schönes Wohnen mehr dort. Und ich war froh, als endlich der Tag des Umzugs kam.

Wenn es nur die Umgebungswärme wäre, dann würden die heutigen Wärmedämmsysteme gut dämmen. Aber hier hat man es noch zusätzlich mit der Strahlung der Sonne zu tun - und da geht jedes Dämmsystem in die Knie, bzw. wird auf kürzester Dauer aufgeheizt.

Hier hilft nur Beschattung. Bei den Fenstern mit den Rolläden und bei Wände und Dach geht nix. Ich hatte mal einen Bauherr, der hat sich ein Dach über das vorhandene Dach mit ca. 30 cm Abstand verbaut. Das war echt eine Wucht was das im Sommer ausgemacht hat.

Bei uns z.B. haben wir Tannen ums Grundstück die jetzt mit Sicherheit ca. 14 m hoch sind, das nutzt zumindest für die Wände auch einiges.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Dachgeschosswohnungen sind so Eine Sache für sich. Die Sonne scheint nun mal aufs Dach, da wird es warm, egal wie gut gedämmt wird.

Nutze die Nacht zum Lüften.

Tagsüber alle Fenster zu und abdunkeln. Für Dachfenster gibt es auch Jalousien oder Folien. Letztere sind auf jeden Fall besser, weil sie auch dämmen.

Lege die Pflanzen zu. Die Raumluft wird dadurch besser.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Das mit den Jalsousien hab ich auch schon fürs Küchenfenster überlegt. Muss aber erstmal schauen, was es da so gibt.

@Sissi80

Ich habe zwar keine Dachwohnung mehr, aber das Wohnzimmer geht nach Süden. Im Sommer wird es unterträglich.

Ich hatte Jalousien, was aber in einer Raucherwohnung ziemlich ätzend ist. Die Dinger sind so schwer sauber zu machen.

Ich habe mich dann beraten lassen und mich für Folien entschieden. Sie dunkeln nicht nur sehr viel besser ab, sondern lassen die Wärme auch draußen. Ich kann es Dir nur empfehlen, auch wenn es nicht billig ist. Für vier Fenster und eine Balkontür habe ich 1.000 EUR bezahlt. Aber jeder EUR hat sich schon x-mal ausgezahlt.

Auf jeden Fall danke für den Tipp. Ich muss mal in Ruhe schauen.

Wenn du über deiner Dachgeschosswohnung noch einen Dachboden hast macht das sehr viel aus. Das merk ich bei mir. Bei meinem Freund (DG) wird es sehr schnell warm bei Hitze. Letztes Jahr hatten eir da drin über 30 Grad täglich. Bei mir war es deutlich angenehmer, einfach weil ich einen Dachboden drüber hatte.

Was ich dir auch empfehlen kann, es gi t spezielle Rolläden, aus Stoff, die halten Hitze und Kälte ab. Das macht auch nochmal einiges aus.

Das lässt ja ein bisschen hoffen. Denn es ist tatsächlich noch ein Dachboden über meinem Stock, denn ich hab selbst Kniestock von etwa 1,2m und dann fängt erst die Schräge an. Und das mit den Rollos aus Stoff hab ich mir fürs Dachfenster auch schon überlegt. Bauherr meinte halt, Dachfenster zeige Richtung Norden, da wäre die Sonneneinstrahlung nicht so schlimm, daher wäre fester Rollladen nicht notwendig.

Bei mir hat es im Sommer höchstens 26°. Wärmer wird es nicht. Ich wohne auch im DG und mache bei Nacht die Fenster ganz auf und zwar die ganze Nacht.

Morgens wieder zu machen und Rolläden runter. Das ist dann ganz angenehm, wenn es draussen 30°+ hat.

Lässt ja hoffen. Ich werds ja spätestens im Herbst wissen, wie es war.

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