Darf mein Arzt meiner Mutter sagen, dass ich rauche?

5 Antworten

Ja, er darf das. Wie Du an dem Posting von Konstanze gesehen hast, gibt es da einen Ermessensspielraum. Wenn er es tut, kann er sich also immer darauf berufen.

Normalerweise gehört es aber nicht zu einem medizinischen Blutbild dazu, wieviel Nikotin darin ist. Das ist doch vollkommen uninteressant: ein Patient weiss es auch ohne Test.

Auf sowas testen nur Polizei, Justiz usw (dann natürlich auf verbotene Drogen).

Wenn Du unter 14 bist, wird er es Deiner Mutter sagen. Da Deine Mutter eh weiß, dass Du rauchst, wird das auch keinen großen Unterschied machen.

Der Arzt darf bis du 18 bist immer deine Eltern informieren, manchmal muss er es möglicherweise sogar.

Allerdings hat er ab 14 oder 16 einen gewissen Spielraum, was das betrifft. Bin mir beim Alter nicht ganz sicher.

Wäre es nicht vielleicht sinnvoll, dass du es deinen Eltern sagst und sie dich vielleicht unterstützen? Wenn du noch minderjährig bist, sollte das noch ein ziemlich kleines Problem sein.

Wenn Du jetzt nicht mit dem Rauchen aufhörst - wann dann?

Nikotin ist eine Suchtdroge. Aus einer Drogensucht auszusteigen ist nicht so einfach wie ein Gang in ein Konzert. Aber es ist zu schaffen.

Je länger Du in der Drogensucht hängst, desto schwerer wird es vermutlich für Dich.

 

Lies meine Antwort an Jokestahl, klick den weiterführenden Link für die Antwort an manuelito an und guck Dir die Videos an:

http://www.gutefrage.net/frage/ich-moechte-mit-dem-rauchen-aufhoeren------#answer21950709

Folgst Du dort meinen weiterführenden Links, findest Du viele hilfreiche Tipps und gute Videos zur Unterstützung beim Aufhören mit der Qualmerei.

Auch das Wissen um den Autopiloten in uns und wie wir Menschen so ticken kann Dich dabei sehr unterstützen.

 

Das folgende Video erklärt Dir, was genau Rauchen mit der Lunge und überhaupt mit dem Körper macht.

Es zeigt Dir somit auch, Du hilfst Deinem  Körper enorm, indem Du mit der Qualmerei aufhörst:

 

Du schreibst leider nicht, wie oft und wie genau Du bisher versucht hast, aus der Nikotindrogensucht auszusteigen.

Grundvoraussetzung ist, dass Du wirklich mit dem Rauchen aufhören willst.

Mach Dir auch klar:

Rauchen ist nicht cool, sondern Drogensucht, von der nur die Tabakindustrie und die dort reich bezahlten Bosse profitieren. Du bist das Opfer dieser Leute, solange Du rauchst. Deine Gesundheit und Dein Leben kümmert diese Leute einen Dreck, denen ist nur das Geld wichtig, das sie mit der Nikotindrogensucht von Kindern und Jugendlichen einnehmen.

Auch Deine rauchenden Freunde sind nicht cool, sondern Opfer dieser gewissenlosen Leute. Dabei ist es völlig egal, was Großplakate mit ihren Zigarettenwerbungen versprechen. Das sind alles Lügen, und damit das bei Kindern und Jugendlichen gut ankommen, werden erfolgreiche Werbeftitzen teuer bezahlt.

Kinder und Jugendliche werden deshalb gezielt umworben, weil die noch weniger Lebenserfahrung als Erwachsene haben und schneller auf die verlogenen Versprechungen von Glück, Freundschaften und schönem Leben reinfallen. Wer bis zum 18. Lebensjahr nicht geraucht hat, fängt allgemein damit auch nicht mehr an.

Zeig den Tabakbossen den Stinkefinger.

Wenn es weiterhin für Dich besonders schwierig ist, hab auch keine Scheu, bei einer Drogenberatungsstelle anzurufen und erzähle ihnen von Deiner Schwierigkeit, mit dem Rauchen aufzuhören.

 

Lies ganz in Ruhe meine Antworten an Jokestahl und manuelito und sieh Dir die Videos an - vielleicht mit Deiner Mutter zusammen. - Wie hier schon geschrieben wurde: Deine Mutter riecht doch, dass Du noch rauchst. Außerdem liebt sie Dich und will Dir helfen.

Setz Dich mit ihr ganz ruhig bei Kaffee und Kuchen hin (dann ist die Atmosphäre entspannter) und sprich mit ihr darüber. Bitte sie um Hilfe bei Deinem Ausstieg. Besprich mit ihr, wie Du ihre Hilfe wünschst.

Bitte auch Deine Freunde, Dich beim Ausstieg aus der Qualmerei zu unterstützen - zum Beispiel  nicht in Deiner Nähe rauchen, Dir auf keinen Fall eine Zigarette anbieten, Dir Wasser zu trinken geben, wenn Du grad 'nen Jieper kriegst ...

 

Ich wünsche Dir viel Erfolg!

http://www.youtube.com/watch?v=10259pnjIDY

Um hier mal mit einigen Missverständnissen aufzuräumen (ich war mir auch nicht sicher) , habe ich gegoogelt und auf der Homepage der Ärztekammer folgendes gefunden:

5. Die Schweigepflicht des Arztes gilt auch gegenüber Minderjährigen. Der Umfang der
ärztlichen Schweigepflicht hängt bei Minderjährigen von deren Einsichtsfähigkeit ab
. Bei
Minderjährigen unter 15 Jahren ist der Arzt i. d. R. berechtigt, die Eltern in vollem Umfang
zu unterrichten, da normalerweise unter 15 Jahren noch keine Einsichtsfähigkeit des
Minderjährigen gegeben ist
. Bei Minderjährigen über 15 Jahren ist das Patientengeheimnis
jedoch regelmäßig zu beachten. Maßgebend sind aber immer die Umstände des Einzelfalles.

Sag ich doch! War mir bloß mit dem Alter nicht sicher. Also sind es 15 Jahre.

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