Darf eine Schulleitung bestimmen was die Kinder zu essen bzw. Trinken mit bringen?

10 Antworten

Ich kenne sowas von einem meiner Enkel. Da wurde aber vorher in einem Elternabend für und wider beleuchtet. Die Eltern wurden mit ein gebunden in die Essensregeln.

Einfach so zu bestimmen halte ich nicht für gerade pädagogisch sinnvoll.

Bei der Schulleitung war ich heute gleich drin, das Gespräch endete darin das sie mich rausgeschmissen hat, sie meinte so kann sie mit mir nicht reden.

Also sowas würde ich mit verbeten. Wende dich an Vertrauenslehrer oder das Schulamt, aber dann auch schriftlich.

Regeln aufstellen darf eine Schule, aber soweit zu gehen zu sagen, du musst jetzt das essen und morgen das, das geht zuweit.
Wenn die Schule einen eigenen Service für das Essen hat und es darüber bestimmt, das ist was anderes, aber nicht wenn die Eltern entscheiden was sie den Kindern mitgeben.
Die Lehrer zu können darauf hinweißen gesünder zu ernähren, aber das wars auch.

Wo du dich hinwenden kannst, ist das Schulamt.

Ja, das ist wieder der Unterschied zwischen "gut" und "gut gemeint". Sprich mit der Schulleitung, am besten mit einem ärztlichen Attest, vielleicht überzeugt das. Letztlich aber geht es die Schule nix an, was deine Tochter isst. Wenn so eine gut gemeinte Aktion dazu führt, dass deine Tochter gehänselt wird, dann ist das wirklich das letzte.

Ach ja - und wenn die darauf bestehen wollen, dann sollen sie dir mal ganz schnell erklären, auf welcher gesetzlichen Grundlage sie denn das Essen deiner Tochter einschränken wollen. Welches Schulgesetz sieht denn so einen Eingriff vor? Wo steht das? Manchmal denken Schulleitungen, sie könnten sich in die Erziehung der Eltern an jeder beliebigen Stelle einmischen. Das ist aber nicht so.

Bei der Schulleitung war ich heute gleich drin, das Gespräch endete darin das sie mich rausgeschmissen hat, sie meinte so kann sie mit mir nicht reden.

@Anjacita

Bei so was bekomme ich wirklich einen Hals. Dein Kind wird gemobbt, weil die Schule einfach mal so Regeln aufstellt? Und du bist dann dran schuld? Unglaublich.

@Anjacita

....sie meinte so kann sie mit mir nicht reden.

Hm wie war den Dein Tonfall, Ausdruck etc? So ein Satz hat Gschmäkl und klingt nach nicht kooperativen Ansatz.

Wie alt ist Deine Tochter und in welchen Behandlungen wart Ihr u.a. denn schon?

Probier mal die Kekse von "Kookie Cat", die sollten ihr bestimmt schmecken und sind sogar gesund, dann gibt es auch die von "Hafervoll", aber das sind keine richtigen Kekse, sondern eher Flapjacks. Hast Du mit Ihr auch schon 'mal selbst Kekse zuhause gemacht? Da kann man bestimmen, was reinkommt und, weiß nicht, vielleicht bekommt sie dann ein besseres 'Gespür' für Essen und Lebensmittel und eine bessere Stimmung.

Meine Tochter ist 9, ich kaufe schon die Kekse mit weniger Zucker, aber das steht ja nicht auf den Keks drauf und die Schulleitung ist ja dann rum gegangen und schaut in die Brot Dosen rein.

@Anjacita

Ich hab den Tipp auch nicht wegen der Schule gegeben, sondern zum Wohl Deiner Tochter. Ich persönlich würde es so machen, dass ich solche Sachen dann grundsätzlich nicht mehr im Haus hätte und dann wäre sie gezwungen, was anderes zu essen, wenn der Hunger kommt. Klar ist so eine Erkrankung schwierig, aber ich würde es grundsätzlich so machen. Und wie gesagt, oft mal selber was herstellen, ist auch noch viel besser.

Die Schule darf das nicht, das stimmt, Du kannst Dich, wenn Du schon mit Ihnen geredet hast, noch ans Schulamt melden. Allerdings finde ich deren Vorhaben erstmal gar nicht so schlecht. Dass sie dann gehänselt wird, liegt ja auch nicht direkt an der neuen Schulregel, sondern generell an ihrer Erkrankung und für die kann keiner, da braucht man nicht sauer auf die Schule sein, das wäre so oder so so gekommen. Mit dem ärztlichen Attest das wundert mich dann doch ein bisschen, klar kann er das bei sowas ausstellen für die Schule, aber ein guter Kinderarzt würde bei sowas nicht sofort ein Attest austeilen, sondern wäre erstmal nicht amused und würde dann alles versuchen, dass das besser wird. Was habt Ihr denn schon alles für Therapien hinter Euch?

Als erstes und schnellstens mal mit der Klassenlehrerin ein persönliches Gespräch über dieses Problem führen. Zu allen Schulregeln gibt es auch Ausnahmen. Sollte es erforderlich sein, dann auch ein ärztiches Attest beibringen.

Attest haben sie schon, die Lehrerin und Schulleitung sind darüber informiert. Ich möchte ja auch nicht das mein Kind anders behandelt wird, aber was die da machen daraus entsteht Mobbing

@Anjacita

Mobbing kann aus fast allem entstehen. Wenn die anderen Kinder irgendwie der Ansicht sind, dass sie deine Tochter mobben möchten, brauchen sie dafür nicht die Ausnahme bei den Essensregeln. Im Zweifel wird sie halt gemobbt, weil sie, keine Ahnung, ein blaues Haargummi trägt...

Und wenn dir die Lehrerin sagt, dass sie "so nicht mit dir reden kann", dann überleg mal bitte, wie du dich in diesem Gespräch verhalten hast! Bei einem ruhigen, sachlichen, klärenden Gespräch fallen solche Sätze nicht...

@HappyMe1984

Natürlich war ich aufgebracht, dennoch habe ich normal und vernünftig gesprochen, sie wollte meine Tochter vor die Tür schicken dabei geht es ja um sie.

Da sollte es doch in der Schule auch eine Sozialbetreuung geben, die mit einbeziehen. Ansonsten die Elternvertretung informieren und mit denen zusammen ein Gespräch mit der Schulleitung führen.

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