Darf die Arzthelferin einen Patienten ablehnen?

9 Antworten

Hi,

Ist das nicht irgendwie Verweigerung darf sie das einfach so?

Ein Arzt darf auch Patienten ablehnen, solange sie keine akuten, medizinischen Notfälle sind - als Gegenstück zur freien Arztwahl der Patienten hat der Arzt eben mit Einschränkungen auch die freie Patientenwahl.

Aus gesundheitlichen gründen (Psychisch) ging es mir eine Zeit lang nicht so gut und habe dadurch mal hier und da einen Termin beim Hausarzt verhauen. Klar war das nicht OK weil habe total vergessen auch den Termin abzusagen aber mir ging es wirklich nicht gut.

Wenn ein Patient in der Vergangenheit mehrfach Termine einfach nicht wahrgenommen hat kann eben dies die logische Konsequenz sein.

Eine Arztpraxis ist auf die Behandlung von Patienten finanziell angewiesen - werden Termine nicht wahrgenommen und nicht abgesagt, entstehen unkalkulierbare finanzielle Einbußen. Auch der Arzt und die Praxisangestellten müssen Geld verdienen. Im übrigen werden nicht oder zu spät abgesagte Termine bei manchen Ärzten den Patienten auch privat in Rechnung gestellt...

Und mal ganz ehrlich: ein zweiminütiger Anruf, in dem man mitteilt, dass man es nicht zum Termin schafft, ist nicht nur machbar und bewahrt vor genau solchen Folgen, sondern ist auch einfach ein Gebot der Höflichkeit.

LG

dann mach es so, wie die arzthelferin gesagt hat und geh frühmorgens hin.

sei froh, dass sie dich nicht insgesamt aussortiert haben...

sie wollen termine lieber wem geben, der dann auch wirklich kommt... wenn du ein paarmal zuverlässig warst, lassen sie wahrscheinlich wieder mit sich reden.

ps... und ja. sie darf eine terminvergabe ablehnen.

Wenn sie sagt, ihr sollt ganz früh Morgens kommen, dann ist das doch so eine Art Termin.

Das mit deinem Sohn war nicht so gut.

Das veralten dir gegenüber ist korrekt, so gesehen hast du ja einen Termin bekommen.

Klar. Die Arztpraxis ist ein ganz normales Unternehmen und muss niemanden als Kunden annehmen. Geh halt zu einem anderen Arzt, es gibt ja genug.

Die Arztpraxis ist (da es sich sicherlich nicht um eine rein privatärztliche Praxis handelt) an die Verträge mit der kassenärztlichen Vereinigung gebunden. Und mit der Krankenkasse wiederum hat der Patient einen Vertrag.

Ganz so einfach ist es daher nicht.

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