Bonitätsabfrage durch den Zahnarzt?

5 Antworten

Das machen leider viele, man sollte´jedoch vorher informiert werden und dem zustimmen. Nach meiner Ansicht dürfte es aber mit dem Datenschutz Probleme geben. Ich würde den Zahnarzt mal darauf ansprechen und ggf. einen neuen suchen.

hallo,

es kann sein, ist sogar wahrscheinlich, dass dein zahnarzt da keine ahnung und keine schuld hat. seine abrechnungsfirma arbeitet womöglich oder wahrscheinlich so, dass sie dem zahnarzt sofort den rechnungsbetrag verauslagt - abzüglich ihrer provision - und sich erst danach um das eintreiben des geldes kümmert. und vor diesem ganzen vorgang prüft sie deine zahlungsfähigkeit, wenn die nicht gegeben ist, übernimmt sie den job gar nicht erst, das ist risikoloses arbeiten...

Bitte zwei Dinge nicht verwechseln:

  1. Eröffnet man z. B. ein Girokonto kommt man nicht darum herum der Bank schriftlich zu genehmigen, dass einige persönliche Daten an die Schufa übermittelt werden. Für diese Datenverarbeitung/Datenübermittlung benötigt die Bank und die Schufa eine schriftliche Einverständniserklärung.

  2. Sind die Daten dann bei der Schufa, benötigen die Schufa und der Vertragspartner der Schufa (Zahnarzt) keine extra Genehmigung für die Auskunft an den Zahnarzt. Der Zahnarzt oder die Abrechnungsstelle werden bei der Schufa vermutlich als sogenannter B-Vertragspartner geführt. Das bedeutet es werden nur ggf. vorhandene Negativmerkmale mitgeteilt. Hat man z. B. ein abweichendes Zahlungsverhalten, schon mal die eidesstattliche Versicherung abgeben müssen oder ein Verbraucherinsolvenzverfahren laufen, wird das von der Schufa mitgeteilt. Die beiden letzten Umstände sind allerdings sowieso öffentlich bei Gericht einsehbar.

Auf welcher rechtlichen Grundlage soll der Zahnarzt ohne Zustimmung des Patienten eine Schufa-Auskunft erhalten? Allein der Umstand, dass das oft so gehandhabt wird, heisst noch lange nicht, dass das wirklich rechtens ist!

@Rolfe

Nicht alles was üblich ist, ist auch rechtens. 100 % richtig. Leider willigt der betroffene Verbraucher mit seiner Unterschrift in ziemlich viel Kleingedrucktes, ziemlich pauschal ein. Ob das Kleingedruckte in letzter gerichtlicher Instanz dann auch Bestand hätte ... man weiß es nicht. Es hat ja auch kaum jemand die Ausdauer, das Geld und den Biss es mal durch die Instanzen zu versuchen...

Jeder kann sich über die Schufa Auskünfte besorgen. Eine Genehmigung des Betreffenden ist n i c h t nötig. Jedoch beschränken sich die Auskünfte lediglich darüber, ob negative Eintragungen bestehen, oder eben nicht. In der Praxis kauft man sich z.B. 25 Gutscheine. Jeder Gutschein bedeutet dann eine Auskunft, die man sich auch bequem per Telefon geben lassen kann. Ist absolut nichts besonderes.

Meines Wissens ist eine Schufa-Anfrage nur dann zulässig, wenn der Betroffene (Privatperson!) zugestimmt hat. Wenn z. B. eine Bank nur eine Anfrage stellt ohne etwas zu melden, benötigt sie dafür die Zustimmung des Kunden. Auch Vermieter, die sonst ja keine Schufaauskunft anfordern können, beschaffen sich die Auskunft, indem sie von den Mietinteressenten eine von diesen bei der Schufa eingeholte Selbstauskunft verlangen.

Vielleicht gibt es aber auch die Möglichkeit, dass Firmen, die öffentlich zugängliche Informatinen, z. B. Schuldnerverzeichnis sammeln und speichern, diese auf Anfrage weitergeben/verkaufen dürfen. Bei Firmen gibt es diese Möglichkeit; wie es bei Privatpersonen aussieht, weiß ich leider nicht.

Ich 15 er 33, kann das klappen?

Hallo!! also es ist so, das ich seit knapp 8 Monaten (natürlich heimlich) mit diesem Mann zusammen bin, haben uns damals in einem sportverein kennengelernt, und haben uns sofort gut verstanden. Bei mir hat sich dann mehr entwickelt und ich hab mich in ihn verliebt. An einem Abend dann, wir haben beide schon ein bisschen was getrunken gehabt, hat er mir dann gesagt das ich eine absolut tolle frau wäre, und ja... Dann hat er mich in den Arm genommen und mich geküsst... Am nächsten Tag hat er mich dann angerufen und wir haben uns getroffen, um darüber zu reden, und er meinte dann, das diese Gefühle auch im nüchternen zustand so wären, und er selbst nicht weiß was gerade mit ihm passiert, weil er sowas noch nie zuvor erlebt hat. Wir haben dann darüber geredet und eine heimliche Beziehung angefangen (natürlich muss es ja heimlich sein, er macht sich ja noch strafbar...) Mir ist es sehr ernst mit ihm, und ich bin auch nach 8 Monaten die glücklichste Frau der Welt, und ich könnte mir auch mein restliches Leben mit ihm vorstellen. Jetzt zu meiner Frage: Kann es wirklich sein das er sich in mich verliebt hat, oder ist die Chance größer das er einfach nur auf Sex aus ist? Ich mein ich liebe ihn wirklich sehr, aber ich habe einfach angst das ich zu naiv bin, um zu merken das er mich vielleicht verarscht, glaub ich zwar nicht, aber ok. Darum frage ich, kann er sich wirklich in mich verliebt haben und meint es wirklich ernst mit mir, oder ist das eher unwahrscheinlich? Lg

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