Bitte Hilfe//Rente nach Herzinfarkt (STENTEINSATZ)

2 Antworten

Das dürfte problematsch werden - Erwerbsunfähigkeitsrente (und die meinst Du vermutlich) gibt es erst dann, wenn jemand egal in welchem Job weniger als 3 Stunden arbeiten kann.

Wenn er nur einen leichteren Job bekommt und ganztags arbeiten kann, bekommt er nix und bei allem "dazwischen" einen prozentualen Zuschuß

Hallo,

hier von lifeline, Springer Medizin :

Der Herzinfarkt ist überstanden und es besteht keine Lebensgefahr mehr: Viele Betroffene fühlen sich in dieser Situation unsicher. Sie wissen nicht, wie sie sich verhalten sollen, wie stark sie sich wieder belasten können, was erlaubt ist und was nicht. Sie haben Angst, dass sich das bedrohliche Ereignis noch einmal ereignen könnte. Sinnvoll ist daher eine rasche Rehabilitation in einer spezialisierten Reha-Einrichtung. Dort erhält der Infarktpatient wichtige Informationen zu seiner Erkrankung. Er wird hinsichtlich der möglicherweise bestehenden Einschränkungen bei der Lebensführung beraten und erhält Tipps für die Krankheitsbewältigung. Weitere Artikel

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Die Sorge, wie es weitergeht, ist nicht ganz unberechtigt. Denn dem Herzinfarkt liegt ein akuter Gefäßverschluss zugrunde liegt, der seine Ursachen in einer Gefäßverkalkung und einer koronaren Herzerkrankung hat. Auch wenn der Herzinfarkt adäquat behandelt wurde, bleibt die zugrunde liegende Erkrankung jedoch bestehen. Sie muss behandelt werden und das nicht zuletzt, damit ein solches bedrohliches Ereignis nicht wieder auftritt.

Medikamente zum Schutz von Herz und Gefäßen

Patienten, die einen Herzinfarkt überstanden haben, sind daher anschließend dauerhaft auf Medikamente angewiesen. Sie sollten auf jeden Fall einen Betablocker erhalten und einen Wirkstoff, der der Bildung von Blutgerinnseln entgegen wirkt (Thrombozytenaggregationshemmer) sowie ein Statin zur Senkung der Blutfette.

Die Medikamente sind notwendig, um die Pumpleistung des Herzens zu verbessern, den Blutdruck und die Blutfettwerte zu normalisieren und zu verhindern, dass sich Blutgerinnsel bilden. In Studien wurde dabei dokumentiert, dass die genannten Wirkstoffe eindeutig das Sterblichkeitsrisiko von Menschen nach einem Herzinfarkt senken.

Noch im Krankenhaus werden die meisten Patienten auf die Medikamente eingestellt. Diese sollen die Gefahr eines erneuten Infarktes bannen, Beschwerden, wie sie ansonsten infolge der KHK auftreten können wie zum Beispiel Herzschmerzen, verhindern und sie sollen die körperliche Belastbarkeit und damit auch die Lebensqualität der Patienten wieder bessern.

Rehabilitation nach der akuten Phase

Ist die akute Phase eines Herzinfarkts überstanden, schließt sich meist eine dreiwöchige Anschlussheilbehandlung zur Rehabilitation an. Diese sogenannte Reha-Maßnahme wird in einer Rehabilitationsklinik vollstationär, tagesstationär oder ambulant durchgeführt. Sie gibt dem Patienten eine gute Gelegenheit, sich mit der Krankheit und ihren Folgen auseinanderzusetzen.

Nach den Reha-Maßnahmen übernimmt in aller Regel der Hausarzt die weitere gesundheitliche Betreuung mit regelmäßigen Blutdruck- und EKG-Kontrollen. Er wird langfristig die individuellen Risikofaktoren überwachen. Außerdem wird er gemeinsam mit dem Patienten versuchen, durch eine gezielte Behandlung wie etwa eine Blutdrucksenkung das Risiko für Herz und Gefäße zu minimieren. Er wird den Patienten zudem motivieren, durch allgemeine Maßnahmen wie zum Beispiel das Abspecken und das wieder Erreichen eines normalen Körpergewichtes, aktiv dazu beizutragen, dieses Ziel zu realisieren. Selbsthilfegruppen bieten dauerhaft Unterstützung

Allerdings lassen sich lieb gewordene Lebensgewohnheiten nur schwer von einem Tag auf den anderen ändern. Unterstützung finden Betroffene bei Selbsthilfegruppen. In solchen Gruppen können sich Menschen nach einem Herzinfarkt über ihre Probleme und Ängste im Zusammenhang mit dem Ereignis und der zugrunde liegenden Krankheit austauschen. Sie können sich gegenseitig bei der Krankheitsverarbeitung helfen und zu einer allgemein gesünderen Lebensweise anspornen.

Wegen der Rente : kann sein, daß dein Vater nur noch bedingt einsatzfähig sein wird. Für eine Frührente sind die Kriterien streng. Er muß oder du mußt dich erkundigen, was für ihn gilt. Erst nach der Reha wird darüber entschieden, wie es weiter geht. Erkundigen mußt ihr euch aber schon jetzt, um keinen Fehler zu machen. Kann auch sein daß er vorübergehend eine Rente bekommt oder gar nur eine Teilrente...

Aber es gibt viele, die einen By-Pass (Stent) bekommen haben und arbeiten weiter oder sich umschulen lassen haben...

Rentenstelle ansteuern und dort fragen.

Meist ist ein medizinisches Gutachten fällig.

Emmy

Warum kann ich nicht als Ehemann auf meine Frau hören?

Warum kann ich nicht als Ehemann auf meine Frau hören, wenn sie klüger ist als ich und als Frau anders denkt, aus meiner Sicht, überlegter, rund um schauend, erfahrender, nicht zu schnell handelnd, weitblickender. Immer wenn ich nicht auf ihre Ratschläge gehört habe, was die Jobs betraf, sich schnell einen neuen Job suchen, wenn Kündigung vor der Tür steht, ich - gehe in die Arbeitslosigkeit mit Depression, statt aus dem Job sich zu bewerben, gehe in Frührente ohne ausreichend finanzielle Auswirkungen zu betrachten, meine Frau sagt, sprich auf Arbeit nicht über die Rente, das sieht nicht gut aus, die denken, du willst nicht arbeiten, schreib nicht über die Rente, lass dir alle Türen offen, du hast Zeit, überleg`s dir genau, nicht das du es bereust, es gibt kein zurück, ( meine Gedanken aber zu spät, ich war oft krank, war oft arbeitslos, habe gesoffen, meine Frau war immer an meiner Seite, habe sie sehr oft schlecht behandelt ). Heute bereue ich immer noch meinen Rentenantrag, vor 4 Jahren ging ich in Rente und habe seit dem schwere Depressionen, weil mir mein gut bezahlter Job, der auch interessant war und in kollegialer Weise mit den Kollegen und Chefs ablief. Für mich war Rente sowieso Arbeitslosigkeit, da ich nicht wußte, was ich ohne meine Arbeit machen soll. Wußte genau, daß das schief läuft mit der Rente. Hatte genug Erfahrungen der Arbeitslosigkeit. Und mache es trotzdem um mich und meine Familie zu schädigen. Warum, weiß ich nicht, grübele seit 4 Jahren ständig darüber nach. Will das in der Vergangenheit korrigieren. Außerdem ließ ich meine Frau nie Autofahren, ihre Wünsche nach Reisen, eigenem Haus, gutes Geld verdienen, ... erfüllte ich nie. Ein guter Freund sagte, daß deine Frau bei dir geblieben ist, wundert mich, ich hätte dich schon lange zum Teufel gejagt. Einen Minijob in der Rente habe ich abgesagt, obwohl meine Frau das wollte, da ich nur zu hause bin und sie auch noch terrorisiere. Was soll ich tun? Warum mache ich nur Sch...?

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