Bester Lattenrost 90x20 cm?

2 Antworten

Hallo Aalen1987,

Du hast recht, inzwischen ist das Angebot an Unterfederungen (früher sagte man Lattenrost, weil es ja auch nichts anderes gab) recht unübersichtlich geworden.

Jedoch ist Deine Frage so nicht zu beantworten: Lattenrost und Matratze und ggf. Topper und Kopfkissen und Zudecke bilden ein Ganzes, das entweder Dir einen erholsamen und gesunden Schlaf beschert oder suboptimal ist.

Du ahnst es schon: Es gibt keinen besten Lattenrost, sondern nur das Beste Bettsystem für Dich: Lattenrost und Matratze und ggf. Topper, Laken, Kopfkissen und Zudecke gehören zusammen und müssen miteinander und mit Dir harmonieren.

Denn es kommt auf Dich an: Wie groß bist Du? Wie schwer, welche Körperform, wie ist Dein Schwitzverhalten (jeder Mensch schwitzt pro Nacht gut einen halben Liter Flüssigkeit - einer mehr, einer weniger) etc. etc.

All diese Faktoren wird ein guter Berater in einem Bettenfachgeschäft abfragen oder messen. Und er wird Dir dann Vorschläge machen und Du kannst Probeliegen. (Dabei solltest Du darauf achten, dass ein Spannbettuch reale Bedingungen schafft. Denn so ein Bettuch verändert schon das Liegeverhalten der Matratze).

Generell gilt: 3 - 5 Zonen sind ok (symetrisch aufgebaut, mehr ist albern), es ist gut, wenn die Latten einzeln ausgetauscht und untereinander getauscht werden können (die in der Mitte werden stärker belastet).

Teller braucht es nicht bei Federkernmatratzen, ist vielleicht für Latex/Naturkautschuk oder ggf für Kaltschaum gut.

Es gibt aber auch Gelbetten, Wasserbetten, Firmensysteme wie von Allnatura und Samina. Es gibt Roßhaarmatratzen von Moosburger am Bodensee, und es gibt einige Hybridsysteme - und alle sollte man als Komplettsystem betrachten, testen und kaufen (vergiss hier bitte die Stiftung Warentest - dazu: http://moebel-branche.de/2016/01/stiftung-warentest-215-matratzen-im-test-zum-vergessen-1/ .

Jetzt hoffe ich, meine Antwort war hilfreich und ich habe Dir nicht weiteren Stress gemacht, weil Du jetzt in ein Fachgeschäft musst.

Herzlichst

Detlef - PS: ich würde mich freuen von Dir zu hören, was Du letztendlich gekauft hast.

Die Stiftung Warentest ist nicht irgendein dahergelaufener Spinner, der im Internet kluge Ratschläge zu geben vorgibt.

Der Test vergleicht mitnichten Äpfel mit Birnen. Im Gegenteil, ist die Logik, welche die Stiftung bei ihrer Erklärung verfolgen, durchaus nachvollziehbar.

Testsieger war der selbst gebaute Lattenrost aus Dachlatten - klar geht da ein Aufschrei durch die Republik von wegen "was? Das kann doch gar nicht sein!"

Auf jeden Fall sollte die Matratze und der Lattenrost aufeinander abgestimmt sein. Hast Du eine hochwertige Matratze, welche Deinen Körper da stützt, wo sie stützen soll und auch da nachgibt, wo sie es soll, dann bist Du am Besten mit dem selbstgebauten Lattenrost dran oder mit einem vergleichbarem festen.

Hallo Aalen 1987,

für mich ein Lattenrost gut wenn er auf meinen Körper eingestellt werden
kann und da täuschen Härteschieber (die meist falsch zoniert sind)
dem Verbraucher nur was vor.

Die Einstellung muß durch Hoch-Tief-Arretierung möglich sein.
z.B. Schulter muß nach Unten abfedern zur Entlastung beim Seitenschlaf.

Die Taille bzw. der Lendenwirbel muß gestützt werden durch Höhen-Arretierung

und die Hüfte muß absenkbar sein zu Entlastung.(wichtig bei Frauen)

 Nur solche Lattenroste können können dann auf die verschieden Körper
angepasst werden, womit man einen entspannten und für die Wirbelsäule
(Bandscheiben) schonenden Schlaf erreicht.

Ganz klar ist natürlich, daß Dies nur mit der passenden Matratze funktioniert.
Also nicht zu Hart und nicht zu Hoch (bis 18 cm) und auf das Körpergewicht
/Größe abgestimmt.

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