Beitragserhöhung im Kindergarten widersprechen

4 Antworten

Erstmal zum Finanziellen Aspekt: Kann es nicht auch sein, dass diese Erhöhung der Kinderanzahl und die "Eröffnung" einer neuen Gruppe zunächst erst einmal mehr ARBEIT bedeutet? Und mehr Arbeit muss auch bezahlt werden. Denn die Aufstockung der Kinderanzahl bedeutet nicht gleichzeitig, dass noch mehr Erzieherinnen/Betreuerinnen eingestellt werden. M.E. deckt die geldliche "Mehreinnahme" durch 3 Kinder mehr pro Gruppe, auch durch allgemeine Preiserhöhungen, wahrscheinlich gerade einmal die üblichen Kosten.

Was ich aber trotzallem auch nicht positiv für die Kinder und die Erzieher/innen finde, ist die Erhöhung einer sowieso schon hohen Kinderanzahl pro Gruppe und die Eröffnung einer dritten Gruppe. Da ihr nur einen Kindergarten im Ort habt, wird das schon einer Verschlechterung des "Erziehungszustandes" gleichkommen.

Wie sehen das denn die anderen Eltern? Wäre es vielleicht passend, wenn sich alle zusammentun und bei der Gemeinde Beschwerde einlegen? Nicht unbedingt wegen der Gebührenerhöhung sondern eher wegen der befürchteten Verschlechterung der Betreung.

Und - Habt Ihr schon einmal nachgedacht, eventuell mit ein paar "Betroffenen" eine private Kindergruppe zu eröffnen? Bei uns in Stuttgart gibt es einige kleine eingruppige Privatinitiativen, die einen sehr guten Eindruck machen. Ich habe Dir hier einmal eine Info aus den Internet zu solchen Gründungen herausgesucht:

http://www.hk24.de/produktmarken/unternehmensfoerderung_und_start/unternehmensgruendung/branchenspez_tipps/Merkblatt_Kindertagesstaette.jsp

Weiteres findest Du, wenn Du mit "Kindergarten +privat +Gründung" googlest.

Ihr solltet die Vergrößerung der gruppen auf 28 Kinder nicht hinnehnen! Macht einen "Gang" mit den Kindern zum Rathaus und holt die Presse vorher dazu. Informiert aber zuvor die Eltern und die anderen Kitas und nehmt sie ggfs. mit. "Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt"!!!

Zur Einrichtung der Krippe im Turnraum hat das Sozial-/Jugendamt mitzureden: Dafür gibt es Minimalstandards, die die Gemeinde zu berücksichtigen hat !

Aktiviert die Elternräte auch der anderen Kitas und die Oppositionsparteien im Ort ! Dann kommt bstimmt etwas in Bewegung.

Dieser Widerspruch wird nicht viel bringen, da der Erhöhung ein Beschluß des Gemeinderates zugrunde liegt! Und der bleibt zunächst mal gültig! Diesen kann man zwar u.U. anfechten. Das wird aber eine langfristige und wohl auch teure Sache! Und trifftige Argumente solltet ihr auch haben! Der einfachere Weg ist, sich nach einer Alternative umzusehen!

Das ist aber ganz arg! Mehr Kinder also mehr Einnahmen; und dann den Beitrag erhöhen? Gibt es in der Nähe eine andere Kindereinrichtung? Da würde ich nicht bleiben wollen!

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