Beitragserhöhung im Kindergarten widersprechen

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Dieser Widerspruch wird nicht viel bringen, da der Erhöhung ein Beschluß des Gemeinderates zugrunde liegt! Und der bleibt zunächst mal gültig! Diesen kann man zwar u.U. anfechten. Das wird aber eine langfristige und wohl auch teure Sache! Und trifftige Argumente solltet ihr auch haben! Der einfachere Weg ist, sich nach einer Alternative umzusehen!

Ihr solltet die Vergrößerung der gruppen auf 28 Kinder nicht hinnehnen! Macht einen "Gang" mit den Kindern zum Rathaus und holt die Presse vorher dazu. Informiert aber zuvor die Eltern und die anderen Kitas und nehmt sie ggfs. mit. "Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt"!!!

Zur Einrichtung der Krippe im Turnraum hat das Sozial-/Jugendamt mitzureden: Dafür gibt es Minimalstandards, die die Gemeinde zu berücksichtigen hat !

Aktiviert die Elternräte auch der anderen Kitas und die Oppositionsparteien im Ort ! Dann kommt bstimmt etwas in Bewegung.

Das ist aber ganz arg! Mehr Kinder also mehr Einnahmen; und dann den Beitrag erhöhen? Gibt es in der Nähe eine andere Kindereinrichtung? Da würde ich nicht bleiben wollen!

Erstmal zum Finanziellen Aspekt: Kann es nicht auch sein, dass diese Erhöhung der Kinderanzahl und die "Eröffnung" einer neuen Gruppe zunächst erst einmal mehr ARBEIT bedeutet? Und mehr Arbeit muss auch bezahlt werden. Denn die Aufstockung der Kinderanzahl bedeutet nicht gleichzeitig, dass noch mehr Erzieherinnen/Betreuerinnen eingestellt werden. M.E. deckt die geldliche "Mehreinnahme" durch 3 Kinder mehr pro Gruppe, auch durch allgemeine Preiserhöhungen, wahrscheinlich gerade einmal die üblichen Kosten.

Was ich aber trotzallem auch nicht positiv für die Kinder und die Erzieher/innen finde, ist die Erhöhung einer sowieso schon hohen Kinderanzahl pro Gruppe und die Eröffnung einer dritten Gruppe. Da ihr nur einen Kindergarten im Ort habt, wird das schon einer Verschlechterung des "Erziehungszustandes" gleichkommen.

Wie sehen das denn die anderen Eltern? Wäre es vielleicht passend, wenn sich alle zusammentun und bei der Gemeinde Beschwerde einlegen? Nicht unbedingt wegen der Gebührenerhöhung sondern eher wegen der befürchteten Verschlechterung der Betreung.

Und - Habt Ihr schon einmal nachgedacht, eventuell mit ein paar "Betroffenen" eine private Kindergruppe zu eröffnen? Bei uns in Stuttgart gibt es einige kleine eingruppige Privatinitiativen, die einen sehr guten Eindruck machen. Ich habe Dir hier einmal eine Info aus den Internet zu solchen Gründungen herausgesucht:

http://www.hk24.de/produktmarken/unternehmensfoerderung_und_start/unternehmensgruendung/branchenspez_tipps/Merkblatt_Kindertagesstaette.jsp

Weiteres findest Du, wenn Du mit "Kindergarten +privat +Gründung" googlest.

Hatte ich das Recht ihr meine Meinung zu sagen?

Hallo, seid Februar mache ich ein Praktikum in einem Kindergarten für körperlich wie auch geistig behinderte Kinder, bzw. ich mache eine Ausbildung aber es sagt halt jeder dass ich eine Praktikantin bin, keine Auszuildende, aber das ist mir relativ egal wie ich bezeichnet werde.

Heute sind wir mit den Kindern in die Turnhalle gegangen, nicht nur eine Gruppe sondern 3 miteinander, wir mussten vor der Turnhalle warten weil diese noch belegt war und warteten also.

Insgesamt waren wir 3 Praktikanten, ich hatte ein kleines Kind auf dem Schoß und habe gerade mit ihr geredet und die 2 anderen standen etwas weiter weg, plötzlich fiel ein Kind hin und saß halt erstmal auf dem Boden und weinte (wen es interessieren sollte, sie hat keine auffällige Behinderung, ich glaube sie ist einfach nur noch nicht so reif wie andere Kinder in ihrem Alter und will halt ziemlich viel und oft Aufmerksamkeit. )

Jedenfalls fiel das Kind eben hin, zwischen dem Kind und uns Praktikanten saßen mindestens zwei Erzieher und ein paar Kinder, wir 3 haben zwar schon gesehen dass das Kind hingefallen ist und weint aber da wir alle das Kind kannten und wussten dass es meist hart im nehmen war dachten wir es steht gleich wieder auf, plötzlich äfft eine Erzieherin die nichmal 2 m von dem Kind wegsteht uns an "Wie wärs damit wenn ihr mal einer aufhilft?!" und schaut uns 3 Praktikanten (ich wiederhole es nochmal, wir saßen viel weiter von dem Kind weg als sie) mit einem schon fast bedrohlichen Blick an.

Sie stand KEINE zwei Meter von diesem Kind enfernt nur war zu faul sich zu bewegen weil sie natürlich gerade was bessere zutun hatte und sich mit einem Kollegen über das WOchenende unterhalten musste. Ich hab das kleine Kind dann von meinem Schoß runtergeschoben und bin eben zu dem anderen Kind und hab es getröstet so gut es ging. Als ich gerade dabei war hörte ich die eine die uns so anäffte "Typisch Praktikanten, stehen doch nur blöd da"

Nacher in der Turnhalle saß sie zufällig neben mir, ich habe sie höflich aber wirklich höflich darauf angesprochen dass dieser Kommentar vorher echt nicht sein hätte müssen da wir Praktikanten durchaus mehr machen als nur "blöd rum stehen", wir machen eigentlich deren ganze Arbeit was die Erzieher eben nicht machen wollen (das hab ich ihr natürlich nicht gesagt) Was ich aber gesagt habe ist dass nur weil wir nur Praktikanten sind heißt es nicht dass wir keinen Respekt verdienen und ich und die 2 anderen es etwas gemein finden so abzulästern (weil das kein Einzelfall war)

Nacher hat mich die Erzieherin meiner Gruppe angesprochen und hat gesagt dass die eine ihr davon erzählt hat, sie ist zum Glück sehr nett und hat mich durchaus verstanden aber die Erzieherin meiner Gruppe meinte sie hat zu ihr gesagt "Was fällt der ein mich so anzusprechen?!"

Um es nochmal zu betonen, ich hab das alles super höflich gesagt. Hat sie recht? Hätte ich ihr nicht meine Meinung sagen dürfen?

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