AG verlangt nach Befunden vom Arzt, was soll ich tun?

9 Antworten

Erstmal möchte ich klarstellen, deinen AG geht es nichts an warum du krankgeschrieben bist . Genau aus diesem Grund stehen auch keine direkten Diagnosen mehr auf den Krankmeldungen. 

Du bist zum Betriebarzt geladen, ok...ein ungewöhnliches Verhalten, aber ich nehme das so hin, weil ich kenne die Vorgeschichte nicht. 

Aber auch hier gilt, möchte der Betriebsarzt Befunde habe soll er die bitte selber bei den Ärzten anfordern. Das ist der übliche Weg.

Dem nun musst du auch erstmal mit einer Schweigepflichentbindung  schriftlich zustimmen . Ich denke in seiner Position ist das Verfahren nicht so einfach, deshalb möchte er das du das übernimmst. 

Ich würde an deiner Stelle nichts rausgeben, er soll sich auf ganz offiziellem Wege selber kümmern. Genau so würde ich es ihm auch sagen. 


der betriebsarzt hat genauso schweigepflicht wie alle anderen ärzte auch. und ja, ein ag kann verlangen das man sich dem betriebsarzt vorstellt. ich verstehe jetzt auch ehrlich gesagt nicht, warum du auf eine kündigung seitens des arbeitgebers aus bist?!?!

Der Arbeitgeber hat definitiv KEIN Anrecht auf dem Befund! Ganz gezielt ist deshalb auch auf der Krankmeldung für den Arbeitgeber die Spalte für den Befund nicht vorhanden.

Den Arbeitgeber gehen deine Diagnosen nichts an. Er kann dich jedoch verpflichtend zum Betriebsarzt schicken. Dieser brauch die Diagnosen. Er hat jedoch wie jeder andere Arzt auch die Schweigepflicht.

Die Fahrtkosten sollten von der Firma übernommen werden.

Der Arbeitgeber hat keinen Anspruch auf Einsicht in die Diagnosen und Befunde, der Vertrauensarzt schon.
Der hat aber Schweigepflicht dem Arbeitgeber gegenüber.