Wie muss ich ein Rezept bei der Krankenkasse für Krankengymnastik genehmigen lassen?

3 Antworten

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Dazu müßten wir wissen, ob Du privat oder gesetzlich versichert bist, und ob und wieviel Krankengymnastik Du schon hattest. Allgemein gilt:

Der Arzt darf maximal fünf Rezepte à sechs Behandlungen ausstellen, also dreißig Einheiten verordnen. Dann endet der Regelfall. Danach muss die Patientin zwölf Wochen warten, bis ein neuer Regelfall für die gleiche Diagnose beginnen kann. Bisher dauerte die Zwangspause nur sechs Wochen.

Für die meisten Erkrankungen gibt es deutlich weniger als 30 Behandlungen.

Mit Begründung länger: Die zwölfwöchige Therapieunterbrechung kann der Arzt vermeiden, indem er Verordnungen außerhalb des Regelfalls ausstellt. So soll die notwendige Dauertherapie für Schlaganfall- oder Multiple-Sklerose-Patienten und andere chronisch Kranke gesichert werden.

Auch anderen Patienten darf der Arzt Heilmittelrezepte ohne zeitliche Begrenzung ausstellen. Er muss dann schriftlich begründen, dass dies medizinisch notwendig ist, und die Patienten müssen eine Genehmigung ihrer Kasse einholen. Die Begründung ist nicht aufwendig: Auf dem Rezeptvordruck sind dafür nur einige Zeilen vorgesehen.

Damit Patienten ihre Therapie nicht unterbrechen müssen, während sie auf die Genehmigung warten, übernimmt die Krankenkasse die Kosten so lange, bis sie entschieden hat. Auch wenn sie ablehnt, muss sie die bereits erfolgten Behandlungen bezahlen.

Patienten sollten deshalb nicht ihr Originalrezept bei der Kasse einreichen. Dafür reicht eine Kopie oder ein Fax. Das Original braucht der Therapeut, um später sein Geld zu bekommen.

Quelle: http://www.test.de/themen/versicherung-vorsorge/meldung/-Gesetzliche-Krankenversicherung/1197836/1197836/

Hallo,

bei mir war das nie ein problem. ich hatte auch eine verordnung des regelfalls, die ich genehmigen lassen musste. bei mir hat das die krankengymnastin gemacht. sie sagte auch, dass es einige kassen gibt, die auf eine genehmigung verzichten. frag am besten bei deiner kasse oder krankengymnastin nach (die sollte das wissen).

Eine Verordnung vom Arzt ist im Normalfall nicht zu genehmigen, außer es ist eine Dauerbehandlung notwendig.Das liegt aber an der Diagnose und kann vorher abgeklärt werden. Wir hatten in unserem Therapiezentrum noch nie wirkliche Probleme.Das macht die Arztpraxis mit Dir zusammen. Die Physiotherapiepraxis bekommt dann das Rezept und kann es somit abrechnen.

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