Schwimmen bei Rheuma schlecht geeignet?

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Hallo diemaus!

Deine Nachbarin sollte sich vom Arzt mal "Reha-Sport-Wassergymnastik" verschreiben lassen. In fast jedem Schwimmbad werden entsprechende Gruppen angeboten. Diese finden im mindestens 29° warmem Wasser und mit fachlicher Anleitung statt. Die Krankenkasse bezahlt i.d.R. 50 Anwendungen innerhalb von 18 Monaten (manche auch länger!)

Alles Gute wünscht walesca

Ganz herzlichen Dank für das Sternchen! Schön, dass ich weiterhelfen konnte. Ich hoffe, Deine Nachbarin hat inzwischen eine nette Reha-Gruppe finden können und viel Spaß daran. LG

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In einem Thermalbad findest Du sogar Linderung, wenn auch keine Heilung, dazu entsprechende Wassergymnastik mit so genannten Poolnudeln. Das kann unter Umständen sogar von der Krankenkasse übernommen, bzw. bezuschusst werden.

Hier in Wiesbaden, der früheren "Weltkurstadt" fanden schon viele Linderung. Empfehle hier das Thermalbad, oder die Kaiser Friedrich Therme.

Wenn das Wasser temperiert ist, spricht nichts gegen eine Wassergymnastik. Es entlastet den Körper von seinem eigenen Gewicht und tut auch bei Rheumaerkrankungen sehr gut. Auch die Bewegung an sich ist bei Rheuma sehr wichtig.

Rheuma oder nicht?

Hallo,

ich leide seit einigen Wochen bzw. Monaten an Gelenkschmerzen (Hände, Rücken, Füße, Hüften, Schultern). Diese äußern sich ziehend bzw. stechend in Ruhe. Morgens ist es besonders schlimm. Ich leide außerdem an Morgensteifigkeit, die ca. 2 - 3 h anhält. Meine Finger sind teilweise geschwollen und die Grund- und Mittelgelenke manchmal gerötet. Wenn ich mich zu viel bewegt habe, merke ich dies am Abend durch Gelenksteife (auch in den Füßen und Hüften) und Schmerzen bzw. Schwellungen. Seit ca. 4 Wochen bin ich sehr müde und geschafft. Ich schlafe bis zu 12 h und bekomme trotzdem nichts auf die Reihe, weil ich mich nicht konzentrieren kann. Außerdem wache ich oft gerädert durch die Schmerzen auf. Das merke ich schon bei meiner Arbeit im Kindergarten.

Für mich klingt das alles nach Rheuma, aber meine Mutter lacht mich nur aus. Sie meint, dass ich Depressionen habe, weil diese viele in meiner Familie haben (das glaube ich aber nicht). Allerdings ist es bei mir so, dass ich alles machen will, aber es einfach nicht schaffe. Ich habe seit 3 Wochen keinen Sport mehr gemacht, weil ich einfach zu müde bin und das, obwohl ich Sport liebe. Ich habe trotz der Schmerzen immer ein Lächeln auf den Lippen und versuche produktiv zu sein. Nach der Arbeit falle ich allerdings gleich ins Bett und schaffe nichts mehr. Meist schlafe ich schon zwischen 19 und 20 Uhr ein.

Könnt ihr mir Tipps geben, wie ich mit einer solchen Situation am besten umgehe? Mich nervt das ziemlich, dass meine Familie mich nicht ernst nimmt und denkt, dass ich simuliere (meine Schwester hat jahrelang Bauchschmerzen wegen Schulangst vorgespielt). Bei meiner SDU und Hashimoto war es ebenfalls so, jedoch hat sich diese Erkrankung bestätigt. Nun habe ich Angst, dass meine Hausärztin mich ebenfalls nicht ernst nimmt. Oft ist es ja so, dass, wenn der Rheumafaktor negativ ist, dass dieses Thema auf Eis gelegt wird. Die Beschwerden sind dann aber trotzdem noch da und der Patient wird alleine gelassen...

Jedenfalls habe ich am Montag einen Termin bei meiner Hausärztin, um dies alles abklären zu lassen. Ich hoffe, sie findet heraus, was mir fehlt.

Vielleicht könnt ihr mir Tipps geben. Hat jemand eine ähnliche Situation bereits erlebt?

LG

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