Rippenfellkrebs, Chemo schlägt nicht an

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Wenn die Ärzte eine Fiebertherapie vorschlagen, würde ich das unbedingt in Erwägung ziehen. Eine ehrliche Antwort von mir: nutzt die Zeit und verbringt solange es geht eine schöne Zeit miteinander, erfüllt ihr die Wünsche, die sie hat und seid immer für sie da. Es kommt darauf an, wie sie selbst ihre Erkrankung sieht, ob sie sich mit ihrem Schicksal abfinden kann, ob sie Kampfgeist hat oder nicht. Der Wille verbringt ofmals Wunder (ich spreche aus eigener Erfahrung). Auf jeden Fall soll man ihr nichts aufzwingen, das was sie selbst möchte, sollte getan werden. Alles Liebe.

Danke alegna796

Meine Cousine versucht jeden Tag zu geniesen, denkt nur noch bis zum nächsten Tag, sagt aber auch "ein paar Jahre würde ich schon noch leben wollen", den Willen zum Leben hat sie allemal und vielleicht geschieht noch ein Wunder, warum nicht?!

Mit der Fiebertherapie muss ich sie mal vorsichtig ansprechen, denn sie bekommt ja soviel gutgemeinte Tipps, dass sie dessen schon überdrüssig ist, das ist echt 'ne Gradwanderung, man möchte helfen und weiß halt nicht wie.

Freut mich für dich, dass dich dein Wille genesen hat lassen, ich bin auch tief überzeugt, dass der Glaube (und der Wille) heilen kann.

Bleib gesund!

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Meine Oma hat Krebs. Wie soll ich damit umgehen?

Hallo ihr Lieben da draußen, ich bedanke mich schon im vor raus für ALLE, die meinen Beitrag durchlesen und mir helfen. Ich weiß gerade leider überhaupt nicht wo ich anfangen soll. Ich bin mit meinem Latein am Ende. Ich kann nicht mehr. Meine liebste Oma hat Krebs. Sie wohnt schon meine ganzen Lebensjahre mit mir zusammen in einem Haus und sie ist wie eine Mutter für mich, da ich rund um die Uhr bei ihr bin und z.b. auch Nachmittags zu ihr essen gehe, wenn ich von der Schule komme. Andere Großeltern hatte ich nie, die mochten mich nicht, aber das ist ja jetzt nicht entscheidend. Es fing alles damit an, dass sie öfter zum Arzt musste, da sie immer blutigen Urin hatte. Dazu gingen viele Untersuchung weiter, dennoch ist man nicht zu einem Entschluss gekommen. Vor ca. 2/3 Monaten wurde herausgefunden, sie habe Blasenkrebs. Schlimm genug, aber ich hatte die Hoffnung, alles würde gut werden. Sie wurde operiert und bekam Chemotherapie. Dabei hatte sie enorme, unerträgliche Schmerzen. Die Ärzte reagierten nicht. Erst nach einer Zeit und sie wurde noch einmal operiert. Uns wurde die Hoffnung gemacht, keine weiteren Metastasen gefunden zu haben. Wir waren so froh und hatten die Hoffnung ihr würde es bald besser gehen.- Von wegen... Es wurde herausgefunden, die Metastasen seien explodiert, bis in die Lunge. Ich wusste, dies wird ihr Todesurteil. Mich damit abzufinden, gelingt mir nicht. Ich weine nur noch, meine ganze Lebensfreude ist verloren und am liebsten würde ich nichts anderes machen als 24/7 mit meiner Oma zusammen zu sitzen. Heute kam ein Brief, sie hätte weitere Metastasen in den Oberschenkeln. Sie so leiden sehen zu müssen macht mich fertig. Ich kann einfach nicht mehr. Und ich als 16 jährige fühle mich wie ein Kleinkind, weil ich nicht weiß was ich machen soll. Ich interessiere mich sehr für ihre Krankheit und bin oft bei ihr, aber zwischendurch muss ich jedes mal rausgehen und fange an zu weinen. Am 21. kriegt sie ihre Blase entnommen, was geschieht dann? Ich will sie nicht verlieren, sie ist gerade einmal 63 Jahre alt. Und sie sagt auch immer wieder sie will "es" für uns tun, für Opa, Mama, meiner Schwester und mir. Sie hat doch noch nicht viel von meinem Leben mitbekommen.

Ich brauche dringend Rat und jemanden der mich aufklärt, der mir die Wahrheit und ehrliche Meinung sagt! Danke

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Intensivmedizinische Versorgung und Reha

Hallo, mein Vater (86 J.) liegt seit Anfang Nov. in der Uni. Leider gibt es viele Krankheitsbilder bei ihm, angefangen von einem Tumor in der Blase. Der Aufgrund seines allgemeinem Gesundheitszustandes auch nicht mit einer Chemo behandelt werden kann. Er wurde also "nur" operativ entfernt. Das 1. Mal im Mai, jetzt am 30.10. war eine Nach-OP, die auch gut verlaufen ist. Leider hat er noch in der Klinik mit der Blasen-OP eine Art "Herzinfarkt am Darm" bekommen, so wurde er von dem Belegkrankenhaus in die Uni verlegt. Dort hat man den Darmverschluss "händig" beheben können. Es wurde also nichts vom Darm operativ entfernt. Danach kam ein Organversagen zum Anderen. Erst hat die Lunge, er hat seit vielen Jahren Asthma, versagt, so musste er über einen Schlauch künstlich beatmet werden. Nach ein paar Tagen hat man einen Luftröhrenschnitt gemacht, um die Beatmung besser steuern zu können bzw in wieder gänzlich von der Lungenmaschine nehmen zu können, so die Erklärung der Ärzte. Dann hat die Niere aufgehört zu arbeiten, es läuft ständig die Dialyse. Er ist seit dem Lungenversagen nicht mehr voll bei Bewusstsein. Er hat ein Schmerzempfinden, regaiert aber nicht auf Ansprache.

Dieser Zustand ist nun schon seit fast 14 Tagen so.

Gestern hat mir der Arzt mitgeteilt, dass er in eine Reha kommt. Weil er intensivmedizinisch austherapiert wäre und den Rest müsste der Körper schaffen. Diese Reha-Klinik kann in ganz Deutschland sein, hat mir der Arzt gesagt und ich werde dazu nicht gehört, geschweige denn gefragt, obwohl ich eine Vorsorgevollmacht habe.

Ich verstehe das aber ganz und gar nicht, wie kann jemand Reha machen, wenn er gar nicht bei Bewusstsein ist und an diesen Maschinen hängt.

Mein Vater hat eine Patientenverfügung und da steht drin, dass er nicht mit solchen Geräten und einer künstlichen Ernährung am Leben erhalten werden will.

Die Ärzte sagten mir aber immer wieder, soweit wären man noch lange nicht.

Ich fühl mich völlig hilflos und weiß nicht mehr wie ich ihm helfen soll und was gut und richtig für ihn ist.

Kann mir jemand einen Rat geben oder mir sagen wohin ich mich wenden kann / soll.

Brigitte

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