nach Sprunggelenkbruch: Schmerzen bei starker Belastung.

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das ist schon sehr wahrscheinlich, dass das Gelenk eine Arthrose aufweist. Wenn Dir das der Orthopäde bescheinigen kann, würde ich einen Widerspruch gegen den Ablehnungsbescheid des Arbeitsamtes einlegen. Wenn die Frist nicht schon abgelaufen ist. Ansonsten würde ich an Deiner Stelle Deine Krankenkasse um Hilfe bitten. Sie sollen Dich doch mal zum medizinischen Dienst schicken und ein neues Gutachten erstellen lassen. Frag doch auch mal beim Rentenversicherer an wegen einer Umschulung. Es kommt immer darauf an, wie lange Du vorher gearbeitet hast, wenn es unter 15 Jahre war ist das Arbeitsamt für Dich zuständig, über 15 Jahre der Rentenversicherer. Lass den Kopf nicht hängen und kämpfe weiter, das ist die richtige Einstellung! Ich habe auch mit 38 noch eine Umschulung bekommen, allerdings vom Rentenversicherer. Das war sehr unproblematisch und sie haben mich sehr unterstützt und ich arbeite jetzt in meinem neuen Beruf und ich bin sehr froh und glücklich damit.

Vielen dank für eure Antworten.

Bin vom Amt damals so entteucht worden und fühlte mich von vorne bis hinten Vera**** das ich mit denen NIX mehr zu tun haben wollte. Habe deswegen mich mit anderen mehr oder minder geignetnt Jobs durchgeboxt.

Das Gutachen wurde mir von der "Betreuerin" im Arbeitsamt Brühl damals lediglich vorgelesen. Eben nur der Teil der einschätzung über die Leistungsfähigkeit nicht aber das ergebniss des Gutachtens. Ich habe auch keinen Bescheid in der Hand. Der Teil des Gutachtens worde mir vorgelesen und mehr weis ich nicht über das Gutachten. Dann habe ich mit Ihr fast eine Stunde Diskutiert. Sie war der festen meinung das das Gutachten sagt das Bau noch ohne weiteres geht und ich das es eben nicht mehr geht.

Habe ihr vorgetragen das ich derzeit ja keine perspektive mehr so habe. Da ein Bürojob zu finden war nahezu aussichtslos, auch heute noch. Und habe Sie gebeten mir das Gutachten auszuhändigen. Nach eben der Stunde war es mir zu Blöd. Ich bin aufgestanden und habe mir geschworen nie mehr da hinzugehen.

Jetzt hat sich die Situation ein wenig geändert. Für dieses Jahr habe ich einen Schulplatz zum staatlich geprüften Techniker erhalten. Einzige Vorraussetzung ist das ich noch EIN Jahr Praxis im Baugewerbe brauche. Da ich jetzt Arbeitslos wurde bat ich um die Vermittlung ins Baugewerbe. Erwähnte auch das ich lange nicht da Arbeiten kann wegen des Unfalls. Das aber die Beschwerden soweit so gut sind das es für das eine jahr geht. Das Amt wollte mich in die Hauswirtschaft stecken, weil ich die letzten 4 Jahre da gearbeitet habe. Aber der Sachbearbeiter sah ein das ich da absolut keine Perspektiven habe und es unter meinen Möglichkeiten liegt. Somit legte er mich als Trockenbauer an mit der Begründung das ich dieses Jahr Brauche um die Ausbildung zu absolvieren. Dies ist so festgehalten und auch das es sich um eben nur ein Jahr Handelt und das ich vermute das es gehen wird/kann. Von dem Gutachten wusste er so nix. Habe die Geschichte mit den Umschulungs-/Weiterbildungsversuchen nur angerissen.

Habe meiner Sachbearbeiterin gestern geschrieben das ich abgebrochen habe. Der Chef hat mich nachhause geschikt als ich Ihm das erzählte. Schrieb Ihr auch das ich eben glaubte das es ginge, da sich die Beschwerden in letzter Zeit nicht so zeigten. Und das ich mich da wohl überschätzt habe.

Das ich mir damit nun ein Eigentor geschoßen habe indem ich bat ich dahin zu vermitteln ist mir auch klar. Aber es ist doch aus eben nur einen einzigen Grund geschehen. Ich brauche das für die Weiterbildung(Schulich, Abendform und kostenlos). Eine andere Umschulung auf eigene faust kann ich mir nicht leisten. Weder Finanziell noch Zeitlich. Ich habe es ja nicht blauäugig so gebeten. Es hatte ja einen HANDFESTEN grund.

Werde jetzt aber mit allen mitteln kämpfen. Montag habe ich ja den ersten Termin beim Orthopäden werd dan schauen was da raus kommt. Und dann nix unversucht lassen. Und wenn ich beim Amt dauertagesgast werde.

Liebe/r koelner84,

bitte achte in Zukunft darauf, Reaktionen zu einer Antwort auch in Form von nachträglichen Ergänzungen Deiner Frage über den Link "Antwort kommentieren" hinzuzufügen. So ist sichergestellt, dass der Zusammenhang im Nachhinein nicht verloren geht, da die Antworten durch die Bewertungen ja ständig in Bewegung sind.

Viele Grüße

Emily vom gesundheitsfrage.net-Support

0

Was mich etwas irritiert ist, dass du ja mehr oder weniger gegen ärztlichen Rat wieder gearbeitet hast. Möglicherweise wird das gegen dich verwendet?!?

Ansonsten wie schon mehrmals erwähnt, nur nicht locker lassen. Was nicht geht, geht nicht. Allerdings scheinen Umschulungsmaßnahmen teurer zu sein als der Bezug von Hartz IV bis zum Lebensende. Diesen Eindruck erweckt zumindest das System.

Gestern wahr der Termin beim Orthopäden. Es handelt sich um eine Arthrose. Auf dem Röntgenbild war sehr gut ein "Splitter" im Gelenk zu erkennen, der sich vom Knöchel gelöst oder aufgetürmt hat.

Am Donnerstag habe ich den Termin zum OP-Vorgespräch (Arthoskopie).

Werd dann mit ihm auch die Arbeitsfähigkeit im Handwerk besprechen. Gestern war da nicht so die Zeit für.

Hoffe das die Krankschreibung nicht zu lange dauert. Weiß einer wie lange es ungefähr dauern könnte?

Danke

Liebe/r koelner84,

bitte achte in Zukunft darauf, Reaktionen zu einer Antwort auch in Form von nachträglichen Ergänzungen Deiner Frage über den Link "Antwort kommentieren" hinzuzufügen. So ist sichergestellt, dass der Zusammenhang im Nachhinein nicht verloren geht, da die Antworten durch die Bewertungen ja ständig in Bewegung sind.

Du kannst auch gerne eine neue Frage eröffnen.

Viele Grüße

Emily vom gesundheitsfrage.net-Support

0

Was möchtest Du wissen?