Kann man sich eine Fußreflexzonenmassage verschreiben lassen?

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Das sagt die AOK dazu: Die theoretischen Grundlagen der Fußreflexzonentherapie widersprechen den anatomischen Kenntnissen vom Bau des menschlichen Körpers. Außerdem konnten die postulierten Wirkungen bisher von den Anwendern der Methode nicht glaubwürdig belegt werden. Auch hier verfährt die AOK daher nach dem Grundsatz, die Versichertengemeinschaft nicht mit den Kosten für ein Verfahren zu belasten, das sich ausschließlich auf unbewiesene Behauptungen stützt. Wer die Therapie jedoch wegen seiner sicherlich vorhandenen entspannenden Wirkung schätzt, nutzt sie eher als ein Element seiner persönlichen Lebensgestaltung - und weniger als notwendige medizinische Therapie. Die Kosten müssen daher selbst getragen werden. Wohltuende Massagen der Fußsohlen können auch selbst oder als Partnermassage durchgeführt werden. Es gibt bisher keinen stichhaltigen Beleg dafür, daß das weniger gut tut als die Fußreflexzonenmassage durch einen entsprechenden Therapeuten. Quelle: http://www.aok.de/bund/rd/136165.htm Ich finde es schade, das solche alternativen Therapien keine Anwendung und verordnungsfähigkeit haben. Sie haben eine gute Aussicht auf Wirksamkeit und sind finanziell überschaubar. Ich gebe dir Recht, es ist besser, sich massieren zu lassen, als mit Medikamenten in den Organismus einzugreifen. Im Film ist eine Anleitung (leider auf Englisch, aber es wird alles vorgemacht, geht also auch, wenn man die Sprache nicht versteht), vielleicht hast du ja jemand nettes, der dir die Füße auch mal massiert?!

http://www.youtube.com/watch?v=eQO2ZmDDUf4&feature=fvw

Die Verschreibung von wissenschaftlich nicht ausreichend belegten Methoden stößt auf den verständlichen Widerstand der Kassen. Wer sich eine Verordnung wünscht, kann nicht immer auch bedient werden. Zunächst sollte erst einmal die URSACHE abgeklärt werden. Zum Geburtstag gibt es vielleicht dann die FRM- wer weiß?

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