Hallo kann mir bitte wer diesen Befund ausdeutschen?

1 Antwort

Hallo Hel,

MR Lendenwirbelsäule - geringradige Bandscheibenvorwölbung hinten mittig bei der Bandscheibe zwischen Lendenwirbel 4 und 5  Das gleiche gilt auch für die Bandscheibe Lendenwirbel 3 und 4 hier geht es um eine beginnende   Bandscheibenvorwölbung.

Ansonsten schreibt man auch bei den anderen Wirbeln und  Bandscheiben geringgradige degenerative Veränderungen!  Spondylose  ist ein Sammelbegriff in dem Zusammenhang der degenerativen Veränderung der Wirbelsäule insgesamt.

MR -Hüfte  rechts  Geringgradiges Weichteilödem rechts im Muskel   Musculus gluteus medius   („mittlerer Gesäßmuskel“) mehr dazu hier (Link)


http://flexikon.doccheck.com/de/Musculus_gluteus_medius

Minimaler Hüftgelenkserguss, beginnende Hüftgelenksarfthrose rechts und links. Dadurch auch keine Hüftnekrose also absterbende Knochenbereiche odgl..

Also evtl. ein Fall für den Physiotherapeuten und u.U. Schmerzambulanz !

Gruss Stephan

MRT bitte um Übersetzung

Befund: Sämtliche lumbalen Bandscheiben sind dehydriert. Höhrnminderung der Bandscheiben TH12/L1, L1/L2, L4/5 und L5/S1. L1/2:Kein Prolaps. Freie Neuroforamina L2/3: Auch hier kein Prolaps. Freie Neuroforamina. L3/4: Deutliche torsion nach links. Kein Prolaps. Freie Neuforamina. Keine spinale Enge. L4/5: Diskrete Anterolisthesis L4 gegenüber L5.Es zeigt sich eine Vorwölbung der Bandscheibe median sowie bilateral intraforaminal. Das Neuroforamen ist in der Höhle beidsiets abgeflacht Die wurzel L4 wird stärker als rechts, tangiert, der epidurale Fettsaum ist aber noch erhalten. Keine relevante spinale Enge. Asymmetrie der Facettengelenke mit Hypertrophie. Leichte Einfaltung der Ligamenta flava. L5/S1: Aufgehobenes Bandscheibenfach, Vorwölbung der Bandscheiben linksseitig lateral sowie intra-und extraforaminal. Hochgradiger Höhenminderung des Neuroforamens links, Wurzel L5 links langstreckig intra-und extraforaminal von der Bandscheibe tangiert wird. Keine wesentliche Facettenhypertrophie. Keine spinale Enge.

       Nach kurzen stehen oder gehen schläft meine große linke Fußzeh bis zum 
       Knöchel ein.Auch wenn ich auf dem Rücken liege, das gleich.
       Habe sehr starke schmerzen von mitte Rücken linksseitg ziehend in die linke
      Hüfte, bis runter in die linke große Zeh.
       Bei mir schon Akupnukttur, Vereisung, Nervenwurzelblockade und eine 
       Facettendenervierung gemacht. Nichts half so richtig.
       Jetzt stehe ich wahrscheinlich vor einer Spondylodese l4-S1. Nach aussagen
       der Ärtze.
       Was nicht so recht genau was ich machen soll.
       Muß noch daszu sagen, das ich 2mal die Woche Schmerzinfusionen bekomme
       und noch dazu die anderen Tage 2-3mal Tramaldol Tabletten nehme.
      

      Vilen Dank im vorraus
       
       Robin114
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Bezug nehmend auf meine Frage vom 14.07.2014 frage ich mich, wie das mit meiner Wirbelsäule wohl weitergehen soll?

Seit meiner Frage in 2014 unternommen: Ostheopatie, Chirogymnastik (führte zur Verstärkung). Was mir zur Zeit wirklich hilft, ist Ruhe/ständige Positionswechsel. Hatte 2 OPs. Was tun? An Medikamenten nehme ich Oxycodon 20mg 3x täglich (in der Klinik eingestellt) und 800er Ibus (schnell wirkende, keine Retard).

MRT 03.01.2017: 1. Unauffälliges Signal der lSG, im Vergleich zur VU progrediente links-konvexe Torsionsskoliose mit Streck-/Fehlhaltung, rechts-exzentrisch Osteochondrose Typ I nach Modic, in Höhe L2/L3 neu aufgetretene Osteochondrose Typ II nach Modic, L3/L4 rechts-exzentrisch, progredient auch in Höhe LS/S1.

  1. Multisegmental caudal-betonte fortgeschrittene, teils ankylosierende Spondylosis deformans, die thoracolumbalen Bandscheibenfächer sind unterschiedlich T2 SI-und höhengemindert. Die Betonung liegt in Höhe L2/L3 und L4/L5. ln Höhe L4/L5 Osteochondrose Typ II nach Modic.

  2. In Höhe Th12/L1 keine Stenose des rechten Neuroforamens, links teils intra-, teils extraforaminal breiterflacher BSV. Von einer Wurzelirritation Th12 muss hier links ausgegangen werden. Das Neuroforamen ist konsekutiv deutlich eingeengt. Nicht aktive Spondylarthrose.

  3. L1/L2: Links teils intra-, teils extraforaminal breiter flacher BSV, keine eindeutigen Zeichen einer intra- oder extraforaminalen Wurzelalteration. Retrolisthese L1 gegen L2 als Ausdruck einer Gefügelockerung.

  4. L2/L3: Ebenfalls Bild einer Gefügelockerung, bulging disc, dorsale biintraforaminale, knöchern unterfangene BS-Protrusion, Stenose der Neuroforamen beidseits ohne Zeichen einer intraforaminalen Wurzelkompression, linksseitig zusätzlich teils intra-, teils extraforaminal breiter flacher BSV.

  5. L3/L4: Bulging disc, rechts teils intra-, teils extraforaminaler breiter flacher BSV, es besteht Kontakt zur Nervenwurzel L3, von einer Alteration kann hier ausgegangen werden, linksseitig keine Wurzelkompression. Sagittale Spinalkanalweite bei vermehr.tem dorsalen epiduralen Fettgewebe 8 mm. Einriss des dorsalen Anulus fibrosus.

L4/L5 Bulging disc, breite dorsale, knöchern untedangene biintraforaminale BS-Protrusion. Zusätzlich links teils intra-, teils extraforaminal breiter flacher BSV, deutliche Stenose des linken Neuroforamens, von einer intraforaminalen Wurzelalteration L4 kann links ausgegangen werden. Bei Status nach Bandscheiben-OP Befund wie der Z. n. linksseitiger Hemilaminotomie und Resektion des Ligamentum flavum, der Spinalkanal ist hier nicht absolut eng, bilateral deutlich aktive Spondylarthrosen. Teilatrophie der tiefen Rückenmuskulatur.

In Höhe LS/S1 breite flache dorsale BS-Protrusion. Darüber hinaus werden die Neuroforamen beidseits durch knöchern unterfangenes Bandscheibengewebe eingeengt, von einer Wurzelirritation insbesondere L5 kann links ausgegangen werden.

lm Vergleich zur VU progrediente Stenose des rechten Neuroforamens L3/L4. Der pathologische Bandscheibenbefund links-exzentrisch in Höhe Th12/L1 stellt sich ähnlich wie bei der VU dar.

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