Ernste Probleme oder doch nur alles Einbildung?

2 Antworten

Hallo Bened,

psychische Probleme über einen solch langen Zeitraum können durchaus auch zu körperlichen Symptomen führen. Eine Ferndiagnose ist allerdings nicht möglich. Deshalb ist es gut, dass Du zum Doc gehst.

Auch die Untersuchungen machen Sinn, um erkennen zu können, ob und falls welche organischen Ursachen vorliegen. Manchmal ist es aber so, dass keine organischen Befunde festzustellen sind, was selbstverständlich umso mehr für eine Beteiligung der Psyche spricht.

Könnte Dich evtl. jemand, dem Du vertraust, zum Arzt begleiten? Ansonsten spreche das bitte gleich beim Doc an, damit er Dir vielleicht zunächst ein Medikament gegen die Angst verordnet, um Dir eventuelle weitere Arzttermine zu erleichtern.

Gute Besserung wünscht Dir

Buddhishi

Medikamente hab ich bereits hier liegen. Promethazin und Venlafaxin. Wobei ich die Medi's ueber 2-3 Jahre genommen & dann abgesetzt hab. Die letzte Woche, wo es wieder schlimmer wurde, hab ich wieder mit Promethazin angefangen um immerhin halbwegs etwas machen zu koennen.

Die typische Panik kenne ich ja und weiss wie ich damit umzugehen habe, doch die Dinge mit den koerperlichen Symptomen, sind neu und machen mir Angst.

Danke fuer die Antwort.

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@Bened

Gerne :)

Wie gesagt, es könnte sowohl psychische als auch physische Ursachen haben und da hilft wirklich nur eine Untersuchung. Du kannst Dich gerne nach dem Termin beim Doc wieder bei mir melden und wir schauen gemeinsam, was Du selbst tun kannst. Okay?

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@Buddhishi

Gerne. Das große Blutbild wird bisschen Zeit brauchen bis die Werte da sind (vllt uebers Wochenende und dann Montag fertig?) ... die EKG-Werte sollten direkt vorliegen. Wuerd mich dann noch mal melden wenn die Blutwerte angekommen sind.

Danke schon mal :)

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@Bened

Hey. Nachdem ich meine Werte erhalten habe, bin ich doch etwas beruhigt. Das große Blutbild hat nur einen leicht erhoehten Leberwert gezeigt und sonst nichts. Ebenso konnte man beim EKG nur meine leichte Angst sehen und nichts schlimmeres feststellen. Der Arzt, welcher auch Psychiater ist, hat mir jetzt mal "Sertralin" verschrieben, wovon ich taeglich ne halbe Tablette nehmen soll. Bin gespannt wasdabei rauskommt. Vor ca. 3 Std, hab ich die erste halbe Tablette genommen und merke langsam son paar Wirkungen, welche jedoch nicht unbedingt von der Tablette sondern auch so vom Kopf kommen koennen. ... Warten wir mal ab wie die naechsten Tage so verlaufen. :) die anderen Symptome sind teilweise verschwunden, was wieder auf die Psyche hindeutet ... grausam, was ein Kopf so anstellen kann -_-

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@Bened

Danke für Deine Antwort. Nö ist nicht grausam, der Kopf kann auch viel Gutes :) Berichte bitte weiter. LG

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@Buddhishi

werde ich machen. ich behalt den beitrag mal weiter im auge. also kurz als tagesbericht. um ca. 8/9 uhr hab ich die tablette genommen. dann die wirkung und ueber tag ging es sogar halbwegs. manches mal bisschen schwummerig und komisches gefuehl, welches ich aber von venlafaxin schon kenne. gegen abend wurd es dann wieder besser. so wirklich krasse nebenwirkungen hatte ich nicht - zum glueck. (groß/kleinschreibung lass ich jetzt mal weg, bin muede) :D ... ich berichte weiter.

danke fuer deine zeit/geduld/antworten :)

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@Bened

Naechste Update... Im Moment gehts mir so "lalala". Ich hab zwar keine richtigen Panikschuebe im Moment, aber dennoch bin ich etwas aengstlich unterwegs. Ich kann mich, zum Glueck !, durch einige Dinge ablenken. Die ueblichen Magenprobleme, die auch als Nebenwirkung aufgelistet sind, haben sich mal eingeschlichen und sind auch wieder weg. Am Abend kommen dann, wenns langsam ins Bett geht, wieder leichte Schwindelanfaelle, die sich jedoch noch in Grenzen halten. Ich werd mal noch 2-3 Tage ruhig bleiben und dann mal wieder ein paar Schritte ausm Haus probieren.

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Hey. Das naechste Update. Am gestrigen Abend hatte ich einen totalen, mir nicht bekannten Anfall. Ich habe hyperventiliert (laut Rettungsleuten) und war in der psychatrischen Notaufnahme gestern gegen 22 Uhr. Da ich die meisten Probleme ja kenne, war das fuer mich neu. Da hatte ich wirklich richtige Angst. Keine Luft bekommen, Kribbeln in Armen/Füßen/Kopf und die komplette Palette. Da war es mir dann doch zu unsicher und mein Bruder hat dann den RTW gerufen. Sauerstoff war, laut Messung, ausreichend und sonst auch kein Verdacht auf iwas schlimmeres, was koerperliche Gruende haben koennte. Ich habe mein "Sertralin", nach Ruecksprache mit der Psychiaterin in der Klinik, abgesetzt und nehme jetzt Venlafaxin - in der Hoffnung dass es mir hilft. Im Moment hab ich den totalen Tiefpunkt erreicht :/

Psychische Probleme durch Targin-Entzug (Opiat, Oxycodon)?

Hallo, Ich bin 18 Jahre, männlich und Sitze im Rollstuhl. Ich hatte im Februar eine Wirbelsäulen OP in Neustadt. Als Schmerzmittel bekam ich Oxycodon (10 mg) sowie Ibuprofen 800.

Die OP ist gut verlaufen und die Schmerzen waren auch auszuhalten. Allerdings hatte ich nach drei Wochen immer noch starke Bauchschmerzen, so dass ich dann Targin 5 bekam. Diese Habe ich vor 13 Tagen abgesetzt. Ich habe sie Montagmorgen noch einmal genommen und dann den Abend Nicht mehr. Danach folgte keine weitere Einnahme.

Mit den Schmerzen komme ich gut klar, jedoch bin ich seit dem absetzen der Tabletten psychisch am Ende. Ich denke dauernd an vergangenes, an die Zukunft, Leben und vergehen und ich sehe mittlerweile keinen richtigen Sinn Mehr im Leben (Ich habe keine Selbstmordgedanken) Und finde alles langweilig, nichts reizt reizt mich mehr und ich denke, dass irgendwann alles langweilig wird und nichts neues mehr kommt.

Die erste Woche nach dem absetzen verlief etwas anders: ich war sehr emotional, Habe dauernd geweint und an meine Kindheit gedacht.

So ging es mir während und vor der Einnahme von Targin und Oxycodon garantiert nicht. Vor der Einnahme habe ich zwar auch mal an diese Dinge gedacht, jedoch nicht so intensiv, ängstlich und vor allem nicht so lange.

Ich bin ein Mensch, der generell schwer ich keiten hat mit der Vergangenheit abzuschließen und sich ein neues zu gewöhnen oder anzupassen. Ich habe mich allerdings in den letzten Jahren gut damit abgefunden und es mir ein wenig abgewöhnen können.

Erwähnenswert ist auch, dass ich im März erst 18 geworden bin. Meine Fragen: ist das normal? Kann es an dem Entzug der Tabletten liegen oder steckt mehr dahinter? Was kann ich tun und muss nicht mehr Sorgen machen? Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir Tipps geben?

Ich bedanke mich jetzt schon für die Antworten und wünsche einen schönen Sonntag!:) olfini

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Probleme mit Müdigkeit Konzentration

Hallo, ich bin 25 Jahre alt (75kg, 1.86m), Student und habe seit etwa 2 oder 3 Jahren Probleme damit mich zu Konzentrieren und bin zeitgleich Müde sowie Antriebslos.

Ich bin deswegen schon mehrmals bei Ärzten gewesen, jedoch ohne dass sich dieser Zustand geändert hat. Fast alle Werte des Blutbildes sind innerhalb der Grenzen ebenso wie die Hormonwerte die nachgeprüft wurden. (langzeit) EKG, Magenspiegelung, Ultraschall von Thorax und Abdomen, Gespräch mit einem Psychologen, Untersuchungen vom Augenarzt ebenso wie eine Schlafanalyse (zuhause) mit Hilfe von einem Gerät wurden durchgeführt. Der Blutdruck ist dabei auch im Normalbereich und die Körpertemperatur ist regelrecht. Ausreichend trinken tue ich ebenfalls, sehr selten Alkohol, und ich rauche nicht. Zudem mache ich jede Woche Sport. Dass dies Stressbedingt ist schließe ich ebenfalls aus, weil es sowohl in der Zeit zwischen Abitur und Studium auftrat sowie in den Semesterferien und keine besonderen familiäre Probleme bestehen. Wie das ganze angefangen hat waren meine Mandeln immer mal wieder entzündet. Diese wurden vor anderthalb Jahren entfernt, ebenso wie die Weisheitszähne. Das einzige was sich bei den Untersuchungen (oben) gezeigt hat ist eine Trikuspidalinsuffizienz mit einem PAP-sys von 30+5mmHg, wird jedoch nicht als Ursache betrachtet.

Deswegen habe ich jetzt angefangen ein "Tagebuch" darüber zu führen, bisher jedoch ohne einen Zusammenhang feststellen zu können oder auch nur zu erahnen. In diesem steht quasi alles was ich mache, esse, und andere Daten wie Blutdruck wohlbefinden etc. Was könnte eine Ursache für die Symptome sein? Welche Untersuchungen sollte man noch durchführen? Vielen Dank schon mal im Vorfeld.

Liebe Grüße

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