Bandscheibenvorfall mit Fußheberlähmung links

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4 Antworten

Hallo Abraham,

also wenn es bereits soweit fortgeschritten ist, dass es zu Lähmungserscheinungen kommt, dann ist es wirklich höchste Eisenbahn. Der Rat der Ärzte ist gut. Angst vor dieser OP hat jeder, auch ich, obwohl ich weiss, dass es unbegründet ist. Heutzutage wird endoskopisch operiert, also minimalinvasiv, d.h. der Blutverlust ist sehr überschaubar. Ich habe Dir mal ein Video herausgesucht, das zeigt Dir, dass es wirklich nicht soooo schlimm ist, wie man es sich als Laie vorstellt. Und lass Dich nicht von den beiden , wo es nichts genützt hat, verunsichern. Dafür habe ich als Physiotherapeut viele Hunderte hochzufriedene Patienten kennen gelernt und nachbehandelt. Also nur Mut und alles Gute Dir, Herbert

Hallo! Du hast ja schon sehr gute fachliche Antworten bekommen. Auch ich würde dir zu einer OP raten. Man sagt ja zwar immer, dass bei Bandscheibenvorfällen zu schnell operiert wird, aber eine beginnende Lähmungserscheinung ist eigentlich immer eine direkte Indikation für eine OP. Du solltest auch nicht allzu lange warten, denn wenn der Nerv einmal geschädigt ist, dann dauert es unter Umständen sehr lange, bis er sich wieder komplett regeneriert. Und je schneller der Nerv von dem Druck befreit wird, desto schneller kann er sich auch wieder erholen.

Wenn du weiterhin unsicher bist, kannst du dich auch mal auf der Seite www.diebandscheibe.de umsehen. Dort findet man viele gute Infos und auch ein gutes Forum für den Austausch mit anderen Betroffenen.

Alles Gute!

Herzlichen Dank für die Unterstützung und die Tipps ! Meine Unsicherheit ist zwar noch da, aber irgendwie sieht man dann doch etwas klarer.

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Also:

Du musst schnellstmöglich operiert werden, die Lähmung wird nicht von selbst verschwinden. Dass das Plavix abgesetzt wird, hat schon seine Richtigkeit in dem Fall, bei den meisten Operationen wird das zwar nicht mehr empfohlen, aber bei Eingriffen in der Nähe des Spinalkanals wie beim Bandscheibenvorfall und auch bei intracerebralen Eingriffen (am Gehirn) sollte das gemacht werden.

Alternativen zur OP gibt es in dem Fall leider nicht. Aber falls es dich beruhigt: Ich habe (zum Glück) bei keinem meiner Patienten in meinem bisherigen Dasein als Narkoseärztin einen Herzinfarkt nach der OP gesehen. Das Risiko besteht sicherlich zu einem geringen Prozentsatz, damit musst du immer rechnen, aber in dem Fall muss man abwägen, was Priorität hat. Und eine beginnnde Lähmung überwiegt die theoretische Möglichkeit eines Infarktes. Du bekommst aber danach so schnell wie möglich wieder dein Plavix und es steht dir ja frei, in eine Klinik zu gehen, in der es sowohl eine Orthopädie/Neurochirurgie als auch eine vernünftige Kardiologie mit Interventionsmöglichkeit zur Koronarangiographie gibt, falls dich das beruhigt.

Ich wünsche dir alles Gute!

Vielen Dank für die hilfreichen Antworten. Ein Miniproblem bleibt: die jetzt vorgesehene Klinik hat keine kardiologische Abteilung. Ich werd´s wohl trotzdem riskieren müssen. Danke nochmals !

Liebe/r Abraham,

wenn Du Dich für hilfreiche Antworten extra bedanken möchtest, so achte bitte darauf, dass Du das in Zukunft über das Kommentarfeld zu der betreffenden Antwort tust. So kann der Bezug auch später nicht mehr verloren gehen, da die Antworten durch die Bewertungen ja ständig in Bewegung sind.

Vielen Dank im Voraus und viele Grüße

Emily vom gesundheitsfrage.net-Support

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