Bandscheibenvorfall mit Fußheberlähmung links

3 Antworten

Hallo Abraham,

also wenn es bereits soweit fortgeschritten ist, dass es zu Lähmungserscheinungen kommt, dann ist es wirklich höchste Eisenbahn. Der Rat der Ärzte ist gut. Angst vor dieser OP hat jeder, auch ich, obwohl ich weiss, dass es unbegründet ist. Heutzutage wird endoskopisch operiert, also minimalinvasiv, d.h. der Blutverlust ist sehr überschaubar. Ich habe Dir mal ein Video herausgesucht, das zeigt Dir, dass es wirklich nicht soooo schlimm ist, wie man es sich als Laie vorstellt. Und lass Dich nicht von den beiden , wo es nichts genützt hat, verunsichern. Dafür habe ich als Physiotherapeut viele Hunderte hochzufriedene Patienten kennen gelernt und nachbehandelt. Also nur Mut und alles Gute Dir, Herbert

http://www.youtube.com/watch?v=l_0iUwxnsM0

Vielen Dank für die hilfreichen Antworten. Ein Miniproblem bleibt: die jetzt vorgesehene Klinik hat keine kardiologische Abteilung. Ich werd´s wohl trotzdem riskieren müssen. Danke nochmals !

Liebe/r Abraham,

wenn Du Dich für hilfreiche Antworten extra bedanken möchtest, so achte bitte darauf, dass Du das in Zukunft über das Kommentarfeld zu der betreffenden Antwort tust. So kann der Bezug auch später nicht mehr verloren gehen, da die Antworten durch die Bewertungen ja ständig in Bewegung sind.

Vielen Dank im Voraus und viele Grüße

Emily vom gesundheitsfrage.net-Support

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Hallo! Du hast ja schon sehr gute fachliche Antworten bekommen. Auch ich würde dir zu einer OP raten. Man sagt ja zwar immer, dass bei Bandscheibenvorfällen zu schnell operiert wird, aber eine beginnende Lähmungserscheinung ist eigentlich immer eine direkte Indikation für eine OP. Du solltest auch nicht allzu lange warten, denn wenn der Nerv einmal geschädigt ist, dann dauert es unter Umständen sehr lange, bis er sich wieder komplett regeneriert. Und je schneller der Nerv von dem Druck befreit wird, desto schneller kann er sich auch wieder erholen.

Wenn du weiterhin unsicher bist, kannst du dich auch mal auf der Seite www.diebandscheibe.de umsehen. Dort findet man viele gute Infos und auch ein gutes Forum für den Austausch mit anderen Betroffenen.

Alles Gute!

Herzlichen Dank für die Unterstützung und die Tipps ! Meine Unsicherheit ist zwar noch da, aber irgendwie sieht man dann doch etwas klarer.

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Xarelto weiternehmen oder umstellen?

Ich (m, 54) bin Herzpatient. 2011: OP am offenen Herzen (Aneurysma an der aorta ascendens - Ersatz durch Aortenprothese- Aortenklappenrekonstruktion, Behebung Vorhofseptumdefekt); 2013: 2minütige amaurosis fugax; Juli 2016: absolute Arhythmie, Februar 2017: dasselbe, jeweils behoben durch Elektrokardioversion. Ich bekomme morgens und abends Betablocker (Bisoprolol 5mg), morgens außerdem Xarelto und abends noch Simvastatin. Am 6.10.2017 kam im Radio die Meldung, Bayer habe eine Langzeitstudie mit Xareltopatienten abgebrochen (über 7.2000 Patienten in 31 Ländern). Xarelto sei nicht besser als ASS100. Habe heute mit einem Chefarzt geredet, der mir 2016 und 2017 zu einem Umstieg von ASS100 auf Xarelto riet, da ich wegen meiner Amaurosis und des Vorhofflimmerns ein Patient mit drei Punkten sei und ein höheres Schlaganfallrisiko aufweise. Ich fragte ihn nun, ob Xarelto denn nun wirklich besser sei. Die deutsche Apothekerzeitung online habe das verneint. Der Chefarzt entgegnete nun, ich sei ein spezieller Patient. In meinem Fall sei Xarelto nach wie vor das Mittel erster Wahl. Ehrlich gesagt: Ich verstehe es noch immer nicht ganz. Sowohl ASS100 als auch Xarelto können einerseits das Vorhofflimmern nicht verhindern, andererseits sind beide Mittel Blutverdünner. Wer kann mich davon überzeugen, dass Xarelto trotz des Bayer-Langzeitstudienabbruchs für mich immer noch der "bessere" Blutverdünner sein soll?

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Was bedeutet: leichte linkskonvexe Torsionsskoliose der LWS und Hyperlordose lumbosacral ?

Ich leide unter einem Bandscheibenvorfall/Diskushernie beim L4/l% + L5/S1. Nun musste ich ein MRI machen und erhielt den folgenden Bericht:

Leichte linkskonvexe Torsionsskoliose der LWS und Hyperlordose lumbosacral. Veränderte initiale Osteochondrosen L4/L5 und L5 /S1. Der dorsomediane Einriss im Anulus fibrosus L4/L5 ist grösser geworden. Es hat keinen Nachweis einer Neuroirritation. Unveränderte leichte Spondylarthrosen L4/L5 beidseits mit diskreten Reizergüssen. Keine Sacroileitis.

Wer kann mir helfen mit der "Übersetzung"? Vielen lieben Dank

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