Ab wann ist Lippenkauen zwanghaft?

2 Antworten

Ich kenne das knibbeln an der Lippe leider auch: gerade wenn sie sowieso schon spröde und rauh sind, beiße ich extra viel drauf herum. Bei mir liegt es dann aber daran, dass die Lippe einfach zu trocken ist.

Hast du regelmäßig Lippenstift oder Pflegestift auf den Lippen? Wenn der gut schmeckt, würde ich den Konsum erst mal einschränken. Ich habe auch das Gefühl, dass das Verlangen an der Lippe zu knibbeln größer wird, wenn ich viel Speichel im Mund habe. Zum Beispiel durch Kaugummikauen.

Fang erst mal an deine Lippen zu pflegen, vielleicht wird es dann schon besser, weil du dir Gedanken dazu machst, ob das, was du tust, normal ist.

Vielleicht kannst du die Gefühle, die du durch das Lippenkauen abbaust auch anders abbauen? Hast du schon mal Wutbälle zum Kneten probiert? Die gab es letztens noch bei einem "Kaffeeröster" zu kaufen... ;) Sonst kriegst du sie auch in Krimskramsläden.

Ich glaube, dass kannst Du Dir auch am besten selber beantworten, schon, wenn Du Dich damit seh beschäftigst und Dir Sorgen machst, scheintt es ein Zeichen dafür zu sein, dass Du es nicht mal als normal wahrnimmst. Natürlich hängt es auch von deinen Lippen ab. Ab und zu mal nervös darauf kauen, tue ich auch, aber wenn die Lippen dauerhaft wund sind und schmerzen, dann beeinträchtigt das die Lebensqualität und man sollte dringend etwas dgegen tun. Beobachte mal die Momente, wenn Du anfängst zu kauen.

Entwicklung des Testosteronspiegels bei verzicht auf TestGel

Hallo zusammen

Ich habe/hatte ein Prolaktinom welches mit Dostinex und TestoGel behandelt wurden. Jetzt haben wir beides wieder abgesetzt. Zuerst das Dostinex und dann einige Wochen später auch das TestoGel. Beim Zeitpunkt der Absetzung sahen die Werte folgendermassen aus: Prolactin 3,3 ug/L (Ref. 4,6 -21,4)

Testosteron 32,4 nmol/L (Ref. 8,64 - 29,0)

freies Testosteron 76,3 pmol/L (Ref. 45,1 - 138,7 pmol/L)

Der Arzt hat mir gesagt das sei in Ordnung. Das Testosteron kommt aber natürlich vom Gel und ich denke, die natürliche Produktion hat sich stark eingeschränkt. Der Plan wäre jetzt, soweit ich das verstanden habe, dass die natürliche Produktion von Testosteron wieder "anspringt" und ich dann für immer auf die Medikamente verzichten kann.

Leider hat mich der Arzt etwas wenig informiert, wie das jetzt so abläuft. Ich wollte deshalb hier etwas nachfragen:

  • Wann (Zeitspanne) hat sich der Hormonspiegel ungefähr stabilisiert?

  • Setzt die natürliche Produktion des Körpers sofort ein oder dauert das eine Weile bis er "feststelltt" dass er wieder selber was tun muss?

  • Merke ich das? Ist zu erwarten, dass ich die Veränderungen fühle? (Als wir mit der Medikamentation begonnen haben, war der Unterschied etwas belastend.)

  • Gibt es etwas auf das ich mich speziell achten müsste?

Für Antworten und weitere spannende Hinweise bin ich sehr dankbar.

Grüsse

bkk

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