Wie kann ich meiner depressiven Mutter helfen?

Hallo,

eigentlich geht es hier ja eher um medizinische Fragen, jedoch habe ein akutes familiäres Problem und weiß nicht weiter.

Seit 7 Jahren ist meine Schwester psychisch krank, erst Schulangst, dann Magersucht und jetzt zusätzlich noch Depressionen. Das Problem ist, dass sie alle zuhause kirre macht, weil sie immer "Fehler" macht, die überhaupt keine sind. Letzten Mittwoch zum Beispiel sind mein Bruder, meine Mutter und sie in eine Hautklinik gefahren, weil sie extreme Akne hat. Als sie vor dem richtigen Zimmer standen, meinte meine Schwester, sie wären falsch. Sie dachte, dass das Zimmer 2008 (zweitausend und acht), statt 2.008 (zwei Punkt null null acht) hieß. Das sah sie als einen so schlimmen Fehler an, dass sie anschließend total ausrastet und im Auto alles zusammenschlug. Meine Mutter und mein Bruder besuchten anschließend noch Bekannte, mussten aber viertelstündlich nach meiner Schwester schauen, weil sie Angst hatten, dass sie sich im Auto was antat. Nun tut sie so, als wäre der extreme Ausraster nie passiert.

Meine Mutter betrifft das zweite Problem. Sie hat natürlich alles für uns aufgegeben und nie was zurückbekommen. Sie selbst fühlt sich von ihrer Mutter benachteiligt, da sie das Gefühl hat, dass ihre Schwester und deren Kinder bevorzugt werden. Wir wollten zum Beispiel morgen eigentlich meine Oma besuchen, da ja Muttertag ist, aber meine Tante hat abgesagt. Also wollte meine Oma auch nicht, dass wir kommen. Wir haben mehrmals angeboten, sie trotzdem zu besuchen, doch sie lehnte ab. Als meine Tante meinte, sie würde doch kommen, rief meine Oma uns an und meinte plötzlich, wir sollen doch kommen. Jetzt ist meine Mutter so beleidigt, dass sie alles und jeden hasst.

Mein Vater unterstützt sie nicht wirklich. Er ist täglich arbeiten und anschließend bis 19 Uhr abends im Fitness und in der Sauna. Am Wochenende ist er ebefalls nie zuhause. Meine Mutter schmeißt den Haushalt alleine (manchmal helfen wir Kinder ihr) und arbeitet nur ein Tag pro Woche. Freunde hat sie kaum, eher so lose Bekanntschaften. Wir sind oft umgezogen, deshalb konnte sie kaum Kontakte knüpfen. Und jetzt hat sie keine Energie mehr, sich um neue Freundschaften zu kümmern.

Nun habe ich Angst, dass sie sich was antut. Sie meint, sie hat keine Energie mehr weiterzuleben und das Leben ist sinnlos. Morgen ist Muttertag, aber meine Mutter will nur ihre Ruhe haben und alleine sein. Vor drei Tagen, haben sie und ich noch darüber geredet, was wir alles tolles unternehmen wollen, und nun will sie sogar den gemeinsamen Urlaub nächste Woche stornieren.

Ich weiß nicht, wie ich reagieren soll. Ich habe ihr einen Brief geschrieben und eine Zeichnung extra für sie gemalt. Soll ich sie in Ruhe lassen, so wie sie es sich wünscht oder soll ich sie fragen, ob wir was unternehmen sollen? Dieser besondere Tag morgen gehört ganz allein ihr.

LG, gymgirl19

Depression, gefühle, Hilfe, kur
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Körper oder Psyche - Was ist nur mit mir los?

Hallo! Ich habe in letzter Zeit (mal wieder) ein großes Problem. Ich fühle mich ständig "krank" und habe das Gefühl es stimmt etwas nicht. Angefangen hat es schon vor Monaten damit, dass ich oft das Gefühl hatte mir ist etwas schwindelig, oft in Verbindung mit plötzlichen Hungerattacken, außerdem oft ein Gefühl von schwer Luft bekommen. Damals wurden 2x Ruhe-EKG gemacht und Blutzucker gemessen, dann Tropfen wegen verdacht auf Magenschleimhautentzündung, wegen der Luft zum Lungenfacharzt, Lunge ist alles bestens.

Da das Schwindelgefühl immer wieder da schickte mich mein Arzt zum Neurologen. Nichts auffälliges zu erkennen, zur Sicherheit ein cMRT, auch ohne Auffälligkeiten. Da auch häufiges Herzstolpern dazu kam insbesondere bei Belastung zum Kardiologen. Herz-Ultraschall + Belastungs-EKG alles Bestens, laut Kardiologe ein gesundes Herz.

Vor einem halben Jahr hatte ich nach einer langen Grippe schonmal häufiges Herzstolpern, schnell außer Atem etc. außerdem häufige Schweißausbrüche. Auch damals Kardiologe, Blutbild, Schilddrüsenwerte etc. alles gut.

Mittlerweile weiß ich nicht mehr weiter. Ich habe insbesondere morgens vor der Arbeit so oft das Gefühl mir geht es total schlecht, das Gefühl mir ist schwindelig, das Gefühl mein herz schlägt unruhig / komisch, oft ein beklemmendes Gefühl in der Herzgegend, oft Herzstolpern, dazu kommen dann teilweise totale Panickattacken und Angst auf der Arbeit könne irgendwas passieren (Herzinfarkt etc.). Bin daher sehr oft zum Arzt in letzter Zeit, sehr oft krankgeschrieben worden und meistens war es in der Zeit zuhause besser. Mittlerweile treten zwar auch hier häufiger BEschwerden auf, aber meistens wenn ich zuhause bin am besten noch in Gesellschaft geht es. Die letzten Tage habe ich häufiger mal das Gefühl gehabt mein Kreislauf macht schlapp, aber immer nur in Situationen draußen wo ich Angst hatte gleich passiert was. Z.B. als ich im Zug saß, die ganze Zeit das Gefühl mir ist komisch, und was ist wenn jetzt wirklich was passiert? Nach einem Bahnhof als ich wusste ab jetzt sind es 2 Stunden ohne Halt habe ich richtig Panik bekommen.

Ich weiß einfach nicht weiter, ist das die Psyche oder stimmt mit mir doch etwas nicht? Ich habe echt Angst.

Vor einigen Jahren (ca. 4-5 Jahre her) hatte ich mal eine Phase mit ständigen "Herzproblemen", mehrmals in Notaufnahme, mehrere Kardiologen, alles ohne Befund. Habe das dann wieder gut in den Griff bekommen und lange keine BEschwerden gehabt.

Aber jetzt eben wieder verschiedenste Symptome, die sich immer sehr "echt" anfühlen, insbesondere das Gefühl Kreislaufstörungen zu haben. Allerdings sind das oft nur so kurze Attacken wo ich denke mein Kreislauf macht gleich schlapp und dann geht es wieder.

Was soll ich nur machen? Lohnt es sich nochmal einen Arzt aufzusuchen der gründlicher guckt oder eher an der Psyche arbeiten?

Danke schonmal für jede Hilfe und jeden Tipp!

Gesundheit, Herz, gefühle, Gehirn, Körper, Psyche
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Ich glaube, ich werde langsam verrückt...

Hallo,

vorab: es ist mir sehr wohl bewusst, dass ich erstens zum Psychologen muss und dass es zweitens hier keine gibt. Allerdings erweist es sich in meiner Gegend als schwieriger als erwartet, einen guten Therapeuten zu finden (bin mit Hochdruck auf der Suche), deshalb bitte ich um eire Einschätzung, da ich langsam wirklich das Gefühl habe, verrückt zu werden..

Zu meiner Vergangenheit:

  • jetzt 19 Jahre alt, weiblich

  • als Kind von Mutter (todunglücklich, verzweifelt, ich schätze depressiv) geschlagen und häufig angeschrien - habe sie trotzdem geliebt und tue es immernoch

  • Trennung der Eltern, als ich 10 war, Streitereien gingen vor mir und meinem kleinen Bruder weiter

  • Mutter starb nach langer Krankheit (Krebs), als ich 14 war - wohne seitdem bei meinem Vater bzw. jetzt seit einem halben Jahr alleine

  • mein Vater war schon immer sehr viel am arbeiten (min. 70h pro Woche), daher wenig Zeit - seit Krankheitsbeginn von meiner Mutter war ich deshalb sehr oft alleine (Bruder im Internat)

  • nie richtiges Vertrauensverhältnis zu beiden Eltern

  • beginnend mit 15/16: sexuelle Belästigung (verbal und körperlich), 2 1/2 Jahre lang - ist jetzt zum Glück vorbei, jedoch realisiere ich erst jetzt, wie sehr mich das belastet und "geschädigt" hat

  • in den belastendsten Situationen (Krankheitsbeginn meiner Mutter sowie kurz nach ihrem Tod) wurde ich jeweils von meinen damaligen besten Freundinnen quasi im Stich gelassen, einfach ein, pardon, schei* Timing...

Nun zu meinen psychischen Symptomen, wenn man das so nennen kann...:

  • Ich habe seit etwa 2 Jahre ein extremes Essverhalten. Regelmäßig überkommen mich richtige Fressanfälle, bei denen ich alles (vorwiegend süßes) in mich reinstopfe bis zum Geht-nicht-mehr. Dass ich dennoch "nur" etwa 10 Kilo zu viel auf den Rippen hab, kann ich mir nicht erklären. Anschließend habe ich solche Schuldgefühle, dass ich in letzter Zeit auch schon mit dem Finger im Hals vor der Toilette gekniet habe - es belastet mich sehr, aber anstatt besser zu werden verschlimmern sich diese Attacken nur (häufiger und heftiger). Ansonsten esse ich eigentlich relativ gesund - viel Gemüse, bes. Salat, Fisch, Vollkornprodukte, ich rauche nicht und trinke nur Wasser und Saft, seeehr selten Alkohol.

  • Des weiteren habe ich in letzter Zeit immer öfter an Panikattacken - mir schießen bestimmte, eigentlich nicht allzu schlimme oder verstörende Bilder durch den Kopf (habe - leider - ein sehr gutes bildliches Gedächtnis..) die mir extreme Angst machen. Ich habe vorhin z.B. eine Stunde gebraucht, bevor ich mich getraut habe, die Dusche zu betreten. Nur mit runtergelassenem Rollo am Badfenster und verschlossener Türe (nochmal - ich wohne alleine), aus Angst, die Bilder könnten plötzlich irgendwo auftauchen und JA ICH WEIẞ, ich bilde mir das ein!! Ansonsten bin ich immer sehr schreckhaft, vor allem was Geräusche angeht, des ist zT schon lächerlich...

den zweiten Teil poste ich in die Kommentare...
Angst, Angststörung, Depression, gefühle, Persönlichkeit, Psyche, Psychologie, Psychotherapie, Psychologe
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Angst zu sterben? Bitte Helft mir

Hi Leute,

Es fing alles gestern Abend an. Ich nahm eine Dusche und nach der Dusche fühlte sich meine Brust ganz komisch kalt an und hat auch bisschen gekribbelt. Direkt da wo das Brustbein ist. Das ging dann weg und ich hab mir auch nicht grosse Gedanken darüber gemacht. Als ich mit meinem Moped zu meinem Vater fahren wollte, bekam ich wie ein innerliches Zittern, mehr so wie eine Unruhe und mir wurde ganz komisch vor Augen. Ich hatte einfach so ein komisches Gefühl, wie eine Vohrahnung, dass ich bald sterben werde. Es bereitet mir so grosse Sorgen, denn es fühlt sich soo echt an. Ich hab riesen Angst dass ich bald sterben muss. Ich will aber nicht sterben, denn ich bin erst 17 Jahre alt und hab noch so viele Ziele in meinem Leben. Das Gefühl hab ich auch jetzt noch und es geht und geht nicht weg. Das Wetter passt auch perfekt zu diesem Gefühl. Es ist düster, neblig und grau und es Regnet aus allen Wolken. Ich hab einfach so schreckliche Angst dass mein Gefühl ,das mehr wie eine Vorahnung ist, stimmen könnte. Kann das mit der Pubertät zusammenhangen? Oder denkt ihr es ist eine Depression, da ich in den letzten Wochen viel Stress hatte? Aber wieso sollte dann die Depression kommen, NACHDEM der Stress vorbei ist. Dann sollte es einem ja besser gehen oder nicht? Bin echt verzweifelt und zu einem Arzt gehen kann ich ja nicht, denn was soll ich ihm erzählen? Ich bedanke mich jetzt schon für eure Antworten :)

Angst, Depression, gefühle, Psyche, Tod
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Persönlichkeitsstörung oder einfach nur labil?

Hey! Ich bin 17 Jahre alt und denke, dass ich einige Probleme mit mir selbst habe. Ich glaube, dass es eine Persönlichkeitsstörung sein könnte. Ich zähle einfach mal ein paar Sachen auf, die man über mich wissen sollte, um darüber etwas zu sagen.

Ich wurde in der 5. und 6. Klasse stark gemobbt Ich hatte mit 10-12 Jahren starke Gewichtsprobleme Danach massiv abgenommen, bin jetzt wieder schlank Ich suche immer Bestätigung durch Andere Ich komme schlecht mit Kritik klar Ich habe manchmal Angst, verlassen zu werden Ich hatte noch nie eine Freundin, und das fällt mir besonders schwer, da ich somit keine richtige Bezugsperson habe, außer gute Freunde, aber das ist natürlich was ganz anderes. Ich hänge stark an meinen sozialen Kontakten und bin, besonders bei Mädchen, sehr traurig, wenn man sich aus den Augen verliert. Im Winter 2012/13 hatte ich Depressionen ohne erkennbaren Grund Ich bin überemotional, d.h. ich heule viel, zwar jetzt nicht, wenn z. B. keine Butter mehr da ist, sondern eher wenn ich Musik höre, die auf mein Leben zutrifft, also von den Texten her, oder wenn ich an meine Kindheit denke Meine Eltern leben seit gut einem Jahr getrennt Ich rauche (Tabbak und das gewisse andere Genussmittel) in großen Mengen, u.a. um mit mir selbst klar zu kommen denke ich. Ich habe starke Selbstzweifel und eine eher schwache Persönlichkeit Ich hatte ADHS, glaube mitlerweile nur noch ADS, also ohne die Hyperaktivität Ich binde mich zu stark an Mädchen, in die ich mich vergucke oder gar verliebe Liebe ist bei mir meistens nur einseitig vorhanden und das macht mich emotional ziemlich fertig Ich leide unter chronischer innerlicher Leere Das sind einige Eigenschaften und Charakterzüge von mir. Mir ist bewusst, dass ich relativ gut aussehe und keine schlechte Figur habe, ich habe ein breites Kreuz und bin relativ schlank. Außerdem singe ich in einer Band, was so ziemlich das einzige ist, was meinen Stolz aufrecht hält und mich von Dummheiten fernhält.

Ich hoffe mir kann jemand helfen, ich habe keinen Bock mehr alles in mich reinzufressen und chronisch leer zu sein.

LG!

Depression, gefühle, Liebe, Persönlichkeit, Psyche, Selbstbewusstsein
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Was tun wenn man eine schwache Persönlichkeit hat und zudem an leichten Depressionen leidet?

Bin 18, Auszubildende. Also ich will mal voraus sagen ich fühle mich seit 3 Jahren größtenteils deprimiert, habe mich mal selbst verletzt, aber wieder damit aufgehört. Manchmal hab ich jedoch die Gedanken wieder damit anzufangen, aber habe es noch nicht gemacht. Ich bekomme auch immer nur diesen Gedanken, wenn ich diese Phasen habe, in denen ich eigentlich nur heulen könnte und total gereizt werde. Ich mag mich selbst nicht so gerne. Ich habe mein Leben vor ein paar Monaten schon mal geändert. Ich habe neue Freunde gefunden, mache viel mit ihnen. Ich mache ein bisschen Sport, das mich eigentlich auch gut ablenkt. Ich geh feiern. Wenn ich feiern gehe, trinke ich extra viel Alkohol, damit ich mich gut fühle. Jedoch auch NUR wenn ich feiern gehe. Habe auch meine Schule gewechselt. Doch irgendwie hat sich meine Gefühlswelt nicht so ganz verändert. Meine Lehrerin (auf meiner neuen Schule) hat mir vorgeworfen das ich eine schwache Persönlichkeit habe. Sie meinte ich hätte kein Selbstbewusstsein, ein geringes Selbstwertgefühl und auch kein Selbstvertrauen. Ich kann meiner Lehrerin eigentlich nur zustimmen.

Fast jeden Abend ende ich deprimiert. Manchmal muss ich sogar weinen. Ich weiß nicht mehr was ich machen soll. Meine Familie hat bereits bemerkt, das ich oft dazu neige schlecht drauf zu sein. Sie meinten ich habe Stimmungsschwankungen usw.

Es gab mal eine Zeit in der ich viel über den Tod nachgedacht habe, allerdings ist dies nun nicht mehr der Fall. Ich hatte einmal eine "Attacke" in der ich schreien musste und weinen musste. Ich musste meine Sorgen irgendwie rauslassen.

Kann mir jemand sagen, wie ich wieder in Ordnung komme? Ich möchte nicht, das meine Familie das alles weiß, deshalb würd ich das auch gerne ohne Hilfe schaffen

Depression, gefühle, Persönlichkeit, Psyche
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Permanente Suizidgedanken

Ich bin 19, weiblich und in einer Beziehung. Seit Wochen bin ich unglücklich und frage mich immerwieder "Warum bin ich auf dieser Welt?". Ich habe meine Schule abgebrochen und bin kurz davor meinen erwünschten Ausbildungsvertrag zu unterschreiben. Ausserdem mache ich gerade meinen Führerschein. Darüber kann ich doch eigentlich froh sein. Bin es aber nicht. Sobald ich von meiner Familie höre, dass ich alles falsch mache und wie ich meinen Führerschein finanzieren soll, male ich mir schon aus, mit welchen Tabletten ich mir das Leben nehme oder aus welchem Fenster ich springe. Ich habe mit niemandem darüber geredet. Meine Familie denkt ich hasse sie was aber nicht stimmt. Von meinem Freund höre ich nie, dass er mich liebt, sondern nur dass es in Zukunft vorbei sein wird. Das alles verstärkt meine Gedanken. Ich bin innerlich ein seelisches Wrack. Das läuft schon seit mehreren Wochen. Ich konnte mich in der Schule nicht mehr konzentrieren und bin anschließend auch nicht mehr hingegangen. Wenn ich draußen spazieren gehe und alle anderen Menschen glücklich und zufrieden sehe dann frage ich mich " Vor welches Auto wirfst du djch?" Ich habe Angst, alleine zu sein. Deshalb klammere ich mich momentan auch zu sehr an meinen Freund und wünsche mir von ihm zu hören, dass er mich liebt. Ich kann nicht mehr. Ich bin zu kurz davor einen Versuch zu wagen... Bitte hilft mir.

Angst, Depression, gefühle, Psyche
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Geistig nur noch abwesend. Was könnte es sein und was kann man machen?

Also ich hab irgendwie ein riesen Problem, was mich meiner Meinung nach im Leben einschränkt. Ich bin immer geistig abwesend, als würde ich alles was um mich passiert nur träumen oder ich nehme es einfach nicht real wahr. Ich hab das Gefühl das ich alles viel schlechter sehe, weil das sieht manchmal echt so aus als würde ich träumen oder so, schwer zu beschreiben. Außerdem fällt es mir schwer anderen Leuten zuzuhören. Ich hab manchmal das Gefühl das Ich nicht Ich bin. Meine Gedanken im Kopf sind total durcheinander und ich fühl mich so unter Druck gesetzt obwohl ich keinen Grund dazu habe?! In letzter Zeit fühl ich mich auch noch so müde, obwohl ich eigentlich genug schlafe. Ich fühl mich ständig so traurig und zum weinen, obwohl ich an nichts denke. So richtig freuen kann ich mich auch nicht mehr, wenn mir irgendwer etwas lustiges erzählt. Nur manchmal! Ich hab das Gefühl ich bin nicht wirklich Fähig etwas zu absolvieren, zum Beispiel Arbeiten in der Schule oder Referate zu leiten und und und.. ich hab immer im Gedächtnis, das ich geistig abwesend bin und mich deshalb nicht so richtig unter Kontrolle habe und das alles nicht schaffe. Ich hab also irgendwie auch kein Selbstbewusstsein und kein Selbstwertgefühl mehr. Ich weiß nicht was mit mir los ist, aber ich habe schon seit 2 o. 3 Jahren Probleme mit meiner Psyche und irgendwie wird es schlimmer. Wenn ich Auto fahre, versuche ich mich besonders zu konzentrieren, weil ich Angst habe durch meine Abwesenheit etwas falsch zu machen. Mich würd' es allerdings irgendwie nicht stören, wenn ich aus versehen auf die falsche Fahrbahn gerate. Ich habe echt das Gefühl das mir mein leben nicht mehr so lebenswert erscheint. Ich nehme irgendwie gar nicht mehr am Leben teil (gefühlsmäßig). Mir ist auch aufgefallen, das ich mir oftmals fest auf die Zähne beiße. Das ist seit kurzem so, ich versuche das ständig sein zulassen, aber mir passiert es immer wieder.

Bestimmt hab ich einige Dinge vergessen, die ich noch weiter erzählen könnte. Tut mir Leid für den langen Text. Kann mir irgendwer sagen, was das sein könnte und wie ich mir helfen kann?

gefühle, Konzentration, Müdigkeit, Psyche, Druck
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ich möchte endlich normal sein!!!

Hallo community ich habe gestern mit einem freund telefoniert der studiert psychologie ich habe ihm von meinen problemen erzählt mit meinem körper und meiner extremen hilflosigkeit mir selbst gegenüber dass ich mich selbst nicht mehr unter kontrolle habe er kennt mich ja schon ein bisschen und er sagte dass ich an einer persönlichkeitsstörung leide mit deutlichen emotional instabilen (borderline)tendenzen. Dasselbe hat meine neue therapeutin auch schon einmal erwähnt, aber ich habe es nicht wirklich ernst genommen, was warscheinlich wieder mit einer gewissen hilflosigkeit zusammenhängt. Also habe ich mich im internet informiert was das eigentlich bedeutet und das war so ein schock für mich dass ich eigentlich gar nicht mehr leben möchte! Angeblich nicht heilbar, man kann nur die symptome bekämpfen und alles andere erfordert intensive therapie um mit den eigenen gefühlen umzugehen lernen und auch durchzuhalten und etwas bis zum ende durchzuziehen was mir bis jetzt noch nie gelungen ist. Egal was ich mir vornehme, ich erreiche einfach nie mein ziel. Ich weiss nicht ob ich die kraft dazu habe, endlich einigermassen "normal" zu werden. Macht ein leben mit dieser krankheit überhaupt einen sinn wenn man es nicht schafft etwas zu ende zu bringen??

Kann ja sein dass ich die therapie selbst nicht durchhalte weil ich immer wieder von etwas anderem abgelenkt oder angezogen werde so wie es schon so oft passiert ist.

Und meine ständigen panikattacken bringen mich stets an den rand der erschöpfung. Ich halte das alles nicht mehr aus!!! Bitte nur ernste und keine nutzlosen kommentare @autsch.

Danke

gefühle, Panik, Psyche
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Ich habe den Verdacht das sich meine Freundin ritzt...was meint ihr?

Hallo zusammen.

Ich habe den Verdacht das sich eine gute Freundin von mir selbst verletzt. Wir sind beide weiblich, 15 Jahre. Sie hat Freundinen, die sich ritzen und z.T. auch schon in der Psychartire waren und ich habe das Gefühl das sie sich deshalb schon viel mit diesem Thema auseinander gesetzt hat. Sie war eigentlich immer total "anti" aber plötzlich sieht sie das ganze relativ ehrlich. Ich habe mich schon ofters mit ihr über soetwas unterhalten und sie meint ihr tuen die Leute leid etc. Ich weiß das sie ein Buch über Das ritzen gelesen hat und ich hatte ihr auch einmal ein Buch über ein mädchen welches magersüchtig ist und sich ritzt ausgeliehen.. "Wintermädchen". Ich merke das sie an diesem Thema interessiert ist, denn, das hört sich komisch an aber sie hatte schonmal meinen Anspitzer auseinandergebaut und meinte halt so: "Ich kann mir das nicht vorstellen etc. das schneides doch gar nicht so" und hat sich leicht ins Handgelenk geschnitten...Ich fühle mich schlecht, weil ich nichtsdagegen unternommen habe...ich dachte es wären nur wieder die typischen scherze, sie hat manchmal echt komische ideen. Jedenfalls ist das ein bis zwei Wochen her und dann habe ich am Montag an der stelle so ein Weißes Pflaster entdeckt...ich eine sogar durch das weiße (es war so ein Plastik Pflaster) einen winzigen Blutfleck gesehen zu haben...ich habe sie danach gefragt und sie meinte ihre schwester (2) hat ihr das aus spaß aufgeklebt. Am dienstag war es ein braunes pfalster an der lgiechen stelle. Und sie hatte in ihrem Hausaufgabenheft auf Pflaster. Sie meinte sie hätte sich am papier geschnitten.....Ich war echt verzweifelt. Seit zwei Tagen jetzt sind die Pflaster ab und dort ist ein 3-4 cm langer schnitt. Und sie tut immer die Uhr dadrüber. Ich frage mich nur, ob es nur "ausprobieren" war, oder ob es ernst ist. Sie raucht auch...Aber ist eigentlich ein sonnenschein...

Mein Problem ist nur, das ich mich auch geritzt habe/ritze, ein Problem mit meinem Körper habe und ich nicht möchte das sie in soetwas hineingerät, denn ich weis, dass die schnitte immer tiefer werden...Sie weiß nichts davon aber ich gebe mir einwenig die schuld, weil ich darüber auch öfters rede, ihr aber nie die wahrheit erzählt habe. Ich fühle mich einfach schuldig. Ich weis das es total schwierig ist, aus so einer Sache hinauszukommen, ich habe mit dem ritzen vor 1 1/2 Jahren angefangen und hatte zwischendurch halt pausen. Es ist eine starke belastung und ich habe wirklich angst um sie...

Was meint ihr? Was kann ich tun? Bin ich schuld?

Danke im vorraus ♥

Angst, gefühle, ritzen
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Habe ich keine Persönlichkeit mehr?

Bitte ihr müsst mir helfen, ich halte es nicht mehr aus. Ich habe das Gefühl, das ich keine Persönlichkeit mehr besitze. ich bin ein 14 jähriges Mädchen und es ist so das ich seit vielen Jahren mein Gesicht sozusagen nur versteckt hatte. Aufgrund von mobbing, habe ich mir nur noch rollen antrainiert, die nur darauf '' spezialisiert '' waren Leute zum lachen zu bringen. Jetzt habe ich es (.. Schlagartig) abgelegt, also ich habe aufgehört in diesen rollen zu denken und meine echte Persönlichkeit ist irgendwie... Nichts? Ich kann garnicht mehr alleine mit mir selbst sein, ich halte diese unglaubliche leere nicht aus. Ich habe garkeinen gefühle mehr und ich denke nicht mehr natürlich. Das einzige ist das ich plötzlich so unglaublich logisch (-> und das dann tiefsinnig) denke. Ich hätte jetzt länger Ferien, und wenn ich jetzt auf Leute treffe, habe ich keine Ahnung was mehr gut ist. Ich schweige sie stundenlang an, weil ich nichts zu sagen habe (sagen kann), aber ich denke das ist nicht normal. Meine fähhigkeiten wie tanzen, kochen oder such in andere Leute versetzen ist auch weg. Ich habe für garnichts ein Gefühl! Aber in der schule ist das auch so eine Sache. Früher oder später zwinge ich mich nach Wochen wieder in rollen zu schlüpfen, aber jedes mal wenn ich es versuche, verschwindet was von meiner Leistungsfähigkeit und logisches denken für die schule.

Ich kann jetzt nicht mehr schreiben, weiles sonst zu lange wäre und es keiner lesen würde, aber ich hoffe es reicht euch :-( Es ist ja nicht so als würde ich mich so sehr darauf festlegen, das ich jetzt keine Persönlichkeit habe. Ich würde ja gerne zum Psychologen, aber 1. Es dauert Länge bis ich da einen Termin bekomme und 2. Werde ich wahrscheinlich nicht mehr so gut wie jetzt gerade erzählen können (ich werde garnichts sagen können, weil ich nicht für mich denken kann, denke ich)
Ich schreibe gerade, weil ich jetzt gerade ein bisschen Gefühl für mich habe, da ich länger mit Menschen zusammen war. Bitte ihr müsst mir helfen, mir ist wirklich alles so... Egal? Meine Klamotten, wahllos angezogen, wahrscheinlich würde ich sogar in Unterwäsche rausgehen, mein zimmer verhüllt und ich habe nicht das Gefühl das was falsch ist (ich merke garnicht das es vermüllt ist, ich würde ununterbrochen nur essen, alles, weil ich keine Meinung habe ws mir noch schmeckt? D: Bitte, so kann ich nicht mehr weiterleben, ich brauche wirklich Hilfe..

gefühle, Persönlichkeit, Psychologie, Pubertät
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Meine Eltern streiten sich ständig heftig, weil ich nicht ganz normal bin, das macht mich traurig

Hallo. Ich fühle mich im Moment nicht sehr gut, Grund dafür ist der heftige Streit meiner Eltern. Ständig werfen sie sich gegenseitig vor, schuld daran zu sein, dass ich unnormal bin. Dann heißt es immer "hättest DU.." "Nein du bist doch schuld, dass sie so ist.." das ist mir so unangenehm, weil ich der Auslöser des Streits bin. Genauer gesagt geht es darum, dass ich 19 bin und noch nie soziale Kontakte sogenannte "Freunde" hatte. Weder als Kind, noch jetzt. Es stört mich nicht wirklich, denn ich kann mich nicht so an jmd binden. Es strengt mich sehr an, wenn ich in einer Gruppe von Leuten bin, auch wenn sie nett sind, fühl ich mich danach kraftlos, müde und abgekämpft. Ich bin nicht vollkommen isoliert oder so. Ich rede ganz normal mit meinen Mitmenschen, gehe normal Einkaufen usw, nur baue ich keine Verbindung zu jmd auf, es ist zu anstrengend für mich. Meine Eltern sind enttäuscht, machen sich Sorgen und wünschen sich eine normale Tochter. Meine Mutter fragt oft "wann bekomm ich denn einen Schwiegersohn" und ich sage ganz wahrheitsgemäß "nie". Dann guckt sie verzweifelt und schüttelt den Kopf. Oft will sie mich zwingen, abends weg zu gehen, aber das gelingt ihr nicht, und selten weint sie auch. Ich will normal werden und so sein wie andere Mädchen in meinem Alter.. Wie mache ich das? Ich glaub, dann streiten meine Eltern weniger. Kann mir jmd einen Tipp geben?

eltern, gefühle, Kopf, Menschen, Psyche
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Neuer Versuch

Ich leide jetzt ca. seit 2 Jahren und fühle mich nie richtig fit.

Vorgeschichte: früheste Kindheit, Epiglotits, später: Ellen und Speichenbruch -> später Skoliose mit Rippenbuckel auf rechter Seite So mit 17 Erstickungsanfälle, die nach 3 Wochen wieder von alleine weggingen. Weiters wurde ein Reflux festgestellt.

Nach ca. 2 bis 3 Jahren im Berufsleben begann es mit den ersten Sympthomen.

Letztes Jahr im Oktober hatte ich eine Hyperventilationsattacke, die angeblich eine Panikattacke ausgelöst habe. Es wurde ein Lungenröntgen und eine MR gemacht und das Blut angeguckt und dann hat es geheißen kommt von der Psyche (Krankenhaus). Ich wurde mit Paradoxin voll gepumpt, wodurch es mir nicht besser ging, sondern ich noch unter Nebenwirkungen leidete. Nach fast einem halben Jahr ging ich zu einem Homopathen und ich habe es nun soweit gebracht nichts mehr zu nehmen.

Mir ging es einige Monate ziemlich gut. Nun haben aber im September die Sympthome wieder begonnen. Es geht mir genauso wie letztes Jahr.

Ich spühre meine Hände, und Füße verfremdet. Ich fühle sie, jedoch so ein komisches leichtes gefühl.Sind auch zum Teil sehr kalt. Es ist so schwer zu beschreiben. Auch die Lippe spielt da mit zum Teil. Wenn das Gefühl kommt, rede ich auch nicht gerne. Kommt vor als könnt ich nicht genügend Luft zusammenbringen und gleichzeitig reden und atmen. Beim Essen auch zum Teil. Weiters, hatte ich immer schmerzen in der Mitte, Bereich Verbindung Schlüsselbein Brustbein. Da kommt mir auch vor, dass das ausgeht mit dem komischen Gefühl und teilweise den ganzen Körper befallen kann. Die Schmerzen sind jetzt weg, hab da Vitamin B Tabletten mit Schmerzmittelbekommen. Spühr nur noch so ein kribbeln teilweise und muss öfters mit der Hand hinfahren, dann is angenehmer für mich. Weiters leide ich dann unter Atemnot. Kommt vor als würde ich keine Luft mehr bekommen und muss dann mit Handbewegungen das Brustbein "ausknaxen" damit i gefühl bekomm zu atmen. Auch im Hals hört es sich dann komplett komisch an. Meist dauert das so ne halbe Stunde bis zu einer Stunde. Sind so wie so Schübe. Jedoch kommt es mir immer noch komisch vor, dass das von der Psyche ausgeht. Aja und bin sehr verschleimt. Durchsichtiger, weißer schleim der sehr zähhh ist. Geht auch nicht weg durch Schleimmittel. Was meint ihr. Es sind so viele Sympthome und treten meist gemeinsam auf.

Nun bin ich schon zwei Wochen daheim und ich soll Cipralex nehmen. Einmal am Tag. Hab aber bis jetzt gewartet. Weil ich noch ein homopathisches Mittel bekommen hab. Mein Hausarzt hat jetzt erhöht von halb auf ganz. Soll ich es nehmen?

Irgendwelche Tipps? Möchte doch einfach mal wieder LEBEN wie ich bin :(

Atmung, gefühle, Nerven, Psyche, Schleim
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Bin ich normal???

Hallo Freunde,

ich hätte mal eine Frage.

Hab mich extra für diese registriert.

Folgendes:

Seit ich denken kann, bezeichnen mich viele Leute die mir nahe stehen als krank, oder einfach unnormal.

Da ich mittlerweile Freunde und Beziehungen schon gefühlte 1000 Mal gewechselt habe, geht es mir langsam tierisch auf die Nerven, dass die Welt einfach voller Idioten ist.

Meine eigene Familie gehört da leider auch dazu. Meine Mutter behandelte mich schon immer gut, aber vor einem halben Jahr hatte ich mal einen wirklich heftigen Streit mit ihr und sie hat plötzlich angefangen zu weinen - keine Ahnung wieso - und hat mir dann gesagt, dass sie es einfach nicht länger mit mir aushält, ich wäre schon immer komisch, ich hätte einfach einen abscheulichen Charakter.

Meine eigene Mutter. Das ist doch unverschämt, so ein Quatsch zu behaupten.

Ich bekomme von nahe stehenden Menschen immer wieder zu hören, ich gebe ihnen keine Liebe, ich würde mich nicht für sie interessieren, belüge sie immer, kümmere mich nur um mich, ich tue ihnen einfach weh, es ist ihnen peinlich mit mir was zu unternehmen oder sie haben einfach Angst vor mir.

So ein Unsinn. Was kann ich denn dafür, wenn z.B. meine Beziehungen einfach grundlos anfangen zu weinen? Das passiert alles immer erst nach längerer Zeit. Anfangs mögen mich immer alle und irgendwann behaupten sie ich hätte sie nur ausgesaugt und ausgenutzt.

Komischerweise habe ich aber unglaublich viele Beziehungen und verlassen tun mich die Menschen auch nie. Ich bin es immer der sie abschießen muss. Ich kann mich einfach nicht in sie hinein versetzen. In meinen Augen sind sie einfach nicht gut genug. Daher interessieren sie mich nicht.

Beispiel

  1. Einmal hat mich eine Wespe gestochen. Ich hab ihr dann einen Flügel verbrannt und sie weiterleben gelassen. Es war echt witzig sie so zu sehen. Das hat sie wohl verdient. Es ist nur ein Tier und sie hat mich vorher grundlos gestochen.
  2. Ich liebe Pannenshows. Es kribbelt und erregt einfach ungemein wenn andere sich verletzen. Aber wer tut das nicht? Dschungelcamp ist nicht umsonst so beliebt.
  3. Gestern wollte ich mit Bekannten in eine Disco, sie aber nicht. Also habe ich ihnen gesagt, dass es dort an diesem Tag 50% auf alles gibt. Das war natürlich gelogen. Ihr Gesicht als wir da waren war einfach nur göttlich. Wer hätte das nicht getan?

Wo bin ich unnormal?

Versteht mich jetzt nicht falsch. Es ist nicht so,dass mich deren Meinungen interessieren würden. Ich denke, dass sie genau so sind oder nur lügen.

Mich würde einfach nur interessieren wie ich das ganze umgehen kann. Es nervt mich ungemein mich zu verstellen und den anderen Menschen immer etwas vorspielen zu müssen, um nicht "unnormal" zu wirken. Ich kann mich nie gehen lassen.

Daher ist mein Themen-Titel auch nicht ganz optimal. Ich denke im Netz sind die Menschen, wegen der Anonymität, ehrlicher ( ich übrigens auch ) und können mir eher helfen, daher wende ich mich an euch.

Hoffe ihr könnt mir helfen.

Lg

gefühle, Psychologie
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blitzschlag kopf brain zaps zuckungen

Hallo:)

Ich hatte vor ein paar Wochen schonmal eine Frage hier gestellt, in der es um Beschwerden wie Kreislaufkollaps, Herzrasen, stechende Kopfschmerzen etc. ging. Nachdem ich nun beim Kardiologen, Ophtalmologen, HNO (allerdings nur kurz), Pneumologen, Neurologen, Gynäkologen, Orthopäden und was weiss ich noch überall war (Blutbild inkl. Schilddrüse wunderbar, hab nur Ferritinmangel) und niemand etwas hat feststellen können, habe ich ein HWS- sowie Schädel-MRT machen lassen, welche Gott sei Dank bis auf eine minimale Fehlhaltung durch unterschiedliche Beinlängen unauffällig waren. (Hatte wochenlang Angst und Panikattacken, da die Ärztin in der Notaufnahme damals als das anfing mir etwas von einer möglichen Raumforderunv erzählt hat..)

Diese ganze Facharztrunde ist zwar sehr anstrengend, jedoch nicht annähernd so schlimm wie die Tatsache, dass sich meine Beschwerden nun zwar abschwächen, ich jedoch stattdessen seit ca. 2 Wochen öfters am Tag solche "Stromschläge" im Kopf verspüre, die mich sehr verängstigen. Woher könnte das kommen? Vom Gefühl her ist es eindeutig im Kopf oben in der Mitte zu lokalisieren. Ich meine dies sind sogenannte Brain-Zaps, die nicht weh tun, mich aber sehr einschränken. Allerdings heisst es durchweg, diese treten im Zusammenhang mit der Einnahme von Antideprrssiva auf - ich nehme gar keine Tabletten, habe sogar vor eñinem Monat die Pille abgesetzt.

Kennt dieses Phänomen wieder oder kann mir einen Rat geben? Mache mit langsam echt Sorgen. Kann es evtl. was an der Halsschlagader oder so sein? Hab oft im/am Hals ein nicht schmerzhaftes, jedoch unangenehmes Ziehen. Zu meiner Person noch: ich bin weiblich, 20 Jahre alt, Studentin, rauche nicht, normalgewichtig, gehe einmal die Woche zum Sport.

Liebe Grüße!

Angst, gefühle, Kopf
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Gequälte Seele - Selbstmord Gedanken. 17 Jahre.

Hallo,

Ich habe mich hier mal angemeldet und möchte wissen wie gut die Chancen stehen das eine "Kranke Seele" geheilt werden kann?

Ich bin 17 Jahre alt (männlich). Ich Musste die Schule abbrechen weil es überhaupt nicht zu mir passte. Jetzt hab ich gar nichts und es fühlt sich schrecklich an. Ich habe die mittlere Reife bzw. den Realschulabschluss welcher nicht der aller beste ist, aber auch nicht schlecht ist. Aber ich kann mir immer noch nicht vorstellen, was aus mir mal werden soll. Ich habe Angst, dass ich nie einen Beruf finden werde, welcher zu mir passt. Und das ich sehr wenig Geld verdiene. Desweiteren verflüchtigen sich die Kontakte zu meinen alten Klassenkameraden. So weit ich zurück denken kann, hatte ich immer eine Hintergrundposition. Niemand wollte/will auf mir zukommen. Als ob schon immer etwas Negatives an mir ist, ich verstehe es nicht. Das schlimme ist: Ich kann nicht behaupten, dass mich jemand lieb hat. Das ist sehr schmerzhaft. Ich fühl mich schon seit einen Jahr sehr traurig, leer, ungeliebt, vergessen, einsam und habe seit dem öfters Liebeskummer und Selbstmord gedanken. Ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll. Es frisst mich auf. Ich weine oft. Es ist ein sehr sehr sehr unangenehmes Gefühl im Bauch. Den Freitod in betracht zu ziehen damit der Schmerz endlich ein Ende hat, ist ein sehr attraktiver Gedanke. Ich lese ständig in Foren wo Menschen ebenfalls Hilfe suchen antworten wie: "Es ist Alles nicht so schlimm und Kopf hoch, wird wieder". So glaube ich, dass viele Menschen, Menschen wie ich, nicht verstehen. Ich weiß nicht ob man sich Selber helfen kann. Ob man sich irgendwo einweisen lassen soll. Ich habe oft gehört/gelesen, dass sehr viele wieder "Rückfällig werden" oder sich später doch umbringen. Ich habe den Eindruck, dass Menschen meiner Generation, die immer Unsinn machen und dabei andere Menschen angreifen oder verletzten (egal ob seelisch oder Körperlich). Auch noch ständig vom Leben belohnt werden. Deswegen weiß ich nicht mehr weiter. 17 Jahre außer nen Schulabschluss nichts vorzuweisen im Leben. Ich möchte glücklich sein.

Mit freundlichen Grüßen

Schmerzen, gefühle, Seele, unwohlsein
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