Hallo, ich habe selbst 2 Hüft und 2 Knie TEP und denke auch, das deine Muskulatur noch nicht kräftig genug ist, um ein hinkfreies Gangbild zu erreichen.

ich habe meine Hehstützen immer etwas länger benutzt als ich sollte. Gerade auf öffentlichen Wegen solltest du vielleicht noch Gehstützen benutzen, zu Hause kannst du ja freihändig gehen.

In jeder Reha wurde gesagt, solange man noch hinkt, nicht die Stützen beiseite lassen, sonst wird man dieses Hinken nicht mehr los.

Physiotherapie ist auch weiterhin sehr wichtig, vor allem manuelle Therapie, Gangschule, leichtes Ergometertraining, Wassergymnastik, Schwimmen ist nur in Rückenlage erlaubt.

Wenn das Röntgenbild in Ordnung ist, ist es schonmal beruhigend. Aber die Ärzte sehen ja nur das Bild und vergessen oft, das die Muskulatur noch nicht kräftig genug ist, um ohne Stützen zu gehen.

Alles Gute und viel Erfolg weiterhin (meine Hüft TEPs sind 25 und 24 Jahre alt)

lg Gabi

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Hallo, ich habe diese Operation vor 5 Monaten gehabt.

Es ist nicht so, das man sich nicht bewegen oder laufen darf. Man steht ja gleich am nächsten Tag vor seinem Bett und wenn alles kreislaufmäßig gut ist, darf man zur Toilette.

Für das Aufstehen aus dem Bett oder von einem Stuhl bekommt man Hinweise, wie man es rückengerecht machen soll.

Ansonsten ist man bereits nach 8 bis 10 Tagen wieder zu Hause. Man muß dann eine gute Mischung aus gehen, sitzen und liegen für sich herausfinden.

nach 12 Wochen könnte man zur stationären Anschlußheilbehandlung fahren.

Bei mir dauerte es etwas länger, da die Krankenkasse mal wieder alles ablehnte.

Bin gerade von der Reha zurück.

Alles Gute und viel Erfolg.

Gabi

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Ja, das kenne ich persönlich auch. Immer, wenn man schon künstliche Gelenke hat und diese dann wegen Beschwerden erneut operiert werden müssen, sichert sich die operierende Klinik mit dieser Punktion ab, um evtl. Keime ausschließen zu können. Ich bin bereits 5mal in der Endoklinik Hamburg operiert worden und war beim ersten Mal auch überrascht und skeptisch als es um die Punktion ging. Aber diese Punktion wurde wirklich in einem sterilen kleinen OP durchgeführt, wobei auch ich OP-Hemd, Haube und ebenso über die Socken Schutz bekam. Es ist wichtig, daß bei so einer Punktion alles rundherum steril ist und auch steril am Patienten gearbeitet wird. Zu deiner eigenen Sicherheit solltest du diese Punktion durchführen lassen und wenn alles so steril durchgeführt wird, können eigentlich keine Keime ins Gelenk mit gelangen. Alles Gute.

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Rate dir auch dringend, den Orthopäden aufzusuchen, damit er per Röntgenuntersuchung feststellen kann, was mit dem Gelenk passiert ist. Es gibt ja viele Gründe für Schmerzen nach Hüft-TEP, auch muskulär kann es unter Umständen extrem schmerzhaft sein, wenn die Muskulatur verhärtet ist. Ebenso Wassereinlagerungen könnten Schmerzen verursachen, weil dadurch ja die Nerven und Muskeln extrem eingeengt werden können. Hast du auch im Ruhezustand Schmerzen? Versuche es erstmal bis morgen mit einer entzündungshemmenden Schmerztabletteneinnahme, lege die Beine oft hoch, nimm die Gehstützen (falls du es nicht ohnehin noch machst).

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Knie OP - und jetzt?

Ich war gestern zum bestimmt 12. mal beim Orthopäden wegen meinem Knie, seid zwei Jahren renn ich nur noch zum Arzt, 1 mal geröntgt, zwei mal Ultraschall und zwei mal Kernspin in dieser Zeit.

Nun meinte mein Arzt, das zwar der Knorpelschaden nur etwa zweiten Grades ist aber die Beschwerden in den letzten Monaten so massiv geworden sind das Sport, (Voltigieren und Reiten (Dressur und Springen)) und normales laufen, langes sitzen im Büro und Bus,etc. kaum noch möglich sind, und er meine Kniescheibenfehlstellung (zu weit außen) operativ korriegieren möchte weil er findet, ich bin momentan 20 und er möchte das ich noch lange Freude an meinem Knie habe.

Bin zeitweise fast am weinen deswegen weil es mir so verdammte Schmerzen bereitet.

Nunja , geplant sind Lateral Release und Knorpelglättung sowie falls er mehr findet alles zu beheben. Ich habe verdammte Angst davor.

Ich weis was gemacht wird, er hat mir das alles an Bildern und Modellen gezeigt. Aber zum Heilungsverlauf konnte er mir nur sagen, das das abhängig von der jeweiligen operierten Person ist.

Ich hatte jetzt ein dreiviertel Jahr Krankengymnastik, leider erfolglos.

Womit muss ich bei der OP rechnen, er meinte ich kann es ambulant oder stationär machen, wie ich will, er bevorzugt ambulant, was findet ihr besser, wohne im dritten Stock ohne Aufzug, ist das so gut dann heim zu fahren oder ist es besser die ein bis zwei Nächte im KH zu bleiben?

Wie sieht im Regelfall die Nachbehandlung aus? Schiene, Bandage, Verband? Wie lang und wofür? Krücken? Krankengymnastik, wie viel und wie lang? ....

Welche Erfahrungen habt ihr mit Lateral Release? Eher Positiv oder negativ??

Wie lange hat es gedauert bis Sport wieder gut funktioniert hat, erzählt doch gerne so viel wie Möglich!

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An deiner Stelle würde ich auch lieber einige Tage in die Klinik gehen; denn dort wirst du rundum versorgt und es ist gleich jemand zur Stelle, falls die Schmerzen schlimmer werden. Auch wirst du direkt in der Klinik per Physiotherapeuten für die Stützen mobil gemacht und lernst, Treppen steigen usw. Es kommt wirklich auf die Op. an, was alles gemacht wird und es kann durchaus sein, daß du dein Bein danach nur teilweise belasten darfst oder voll belasten darfst, aber mit den Stützen mußt du eine Weile gehen. Eigentlich muß dich dein Arzt über die Nachbehandlung aufklären, ob dann eine Schiene, Bandage oder nur Verband notwendig ist. Ich hatte zahlreiche Arthroskopien und eine Knorpeltransplantation. Wobei die Knorpeltranssplantation eine ziemlich lange Nachbehandlung in sich hatte. Da durfte ich 8 Wochen mein Knie weder beugen noch belasten und mußte Tag und Nacht eine Orthese tragen und natürlich mit Stützen gehen. Oft sehen die Ärzte erst während der Op., wie es so richtig im Knie aussieht und entscheiden dann oft weitere Maßnahmen. Also, lieber stationär und du kommst dann einigermaßen mobil an Stützen nach Hause und schaffst auch bis in die 3. Etage zu gehen.

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Habt ihr schon einmal von der Endoklinik in Hamburg gehört? Ich kann diese Klinik sehr empfehlen, wurde schon 4mal dort operiert. Wenigstens eine ambulante Vorstellung solltet ihr mal probieren und euch beraten lassen. Ansonsten gucke doch auch mal im Deutschen Arthrose-Forum, dort könnt ihr euch mit Betroffenen austauschen, die euch dann evtl. noch wertvollere Tipps geben können.

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Kann die Antwort von DrMedS nur bestätigen. Meiner Tochter wurden Mittwoch alle 4 Weisheitszähne entfernt und sie hat Paracetamol 500 und Antibiotika bekommen, sie kühlt ständig und löffelt brav Suppe.

Du solltest dir lieber für die Nacht eine Schmerztablette aufheben.

Allerdings kommt meine Tochter mit Ibu 400 besser zurecht als mit Paracetamol 500, deshalb hat sie die Medikamente getauscht.

Sicher kannst du auch noch eine 4. Ibu nehmen, es gibt ja auch Ibu in Stärke 800, die man auch 3mal täglich nehmen kann.

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Bei der Bohrung wird ja nicht soviel gebohrt, daß nun der gesamte Knochen durchlöchert ist. Wenn du dir nicht sicher bist, dann suche doch noch einen weiteren Arzt auf und laß dich beraten. Wenn allerdings dein Arzt der Meinung ist, daß eine 2. Bohrung notwendig ist, wird er sich das bestimmt gut durchdacht haben, daß es dann auch mehr Erfolg bringen könnte. Garantieren kann man ohnehin bei keiner Operation etwas. Frag doch einfach auch mal im Deutschen Arthrose Forum nach. Dort findest du evtl. Patienten, die das auch schon hinter sich haben.

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Wenn das Kind keine Hautprobleme hat, kann man durchaus normales Waschmittel nehmen. Ich habe allerdings für meine Kinder in den ersten Monaten immer ein sensitives Waschmittel benutzt und ebenso einen sensitiven Weichspüler, da sie etwas mit der Haut empfindlich waren.

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Ich habe das auch schon hinter mir und es wurde in einer ambulanten Operation entfernt. Bei mir ist die Stelle (ca. 3 cm) haarlos geblieben, was allerdings nicht so auffällt, da es ziemlich zur Kopfmitte hin ist und andere Haare das überdecken. Ich finde, es gibt doch schlimmere Dinge, als eine oder 2 kleine kahle Stellen am Kopf. Denke doch nur an die Krebspatienten, die bei der Chemo alle Haare verlieren. Bei mir wurde das auch nicht zugenäht, sondern mußte von innen nach außen alleine zuheilen.

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Wenn es keine lebensnotwendige Operation ist, kannst du natürlich den Operationstermin verschieben, solltest aber schnellstens dort Bescheid geben, damit dieser Termin dann für einen anderen Patienten vergeben werden kann. Ich selbst habe es auch schon gemacht, es ging auch "nur um eine Gelenkoperation". Habe diesen Termin verschoben, weil ich mich einfach noch nicht fit genug für diese große Operation fühlte. Seit 2010 habe ich eigentlich jedes Jahr so eine Gelenkoperation und irgendwie gehen einem auch mal die Kräfte aus. Du mußt aber dem Narkosearzt mitteilen, sobald du zur Op. gehst, welche Schmerzmittel du eingenommen hast. Für Oktober habe ich auch schon einen grobgeplanten Op-Termin, warte aber noch auf Zusage einer Reha, die ich lieber vorher machen möchte. Dann würde ich nämlich den Op-Termin auch lieber weiter nach hinten verschieben.

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Das habe ich auch schon durch und habe ebenso Widerspruch eingelegt. Als es dann zum 3. Mal abgelehnt wurde, habe ich gemeinsam mit einem Anwalt Klage beim Sozialgericht eingelegt. Wichtig ist, daß der Arzt deines Vaters ebenso ein Schreiben verfasst, um diese Rehamaßnahme als dringend notwendig und "Teilhabe am Leben" zu beantragen. Da dein Vater noch arbeitet, stehen die Chancen eigentlich sehr gut, daß diese Maßnahme bewilligt wird. Bei mir hat es leider nicht funktioniert, der Prozeß dauerte 4 Jahre und in der Zeit wurde ich erneut 5mal operiert, was ich eigentlich durch so eine Reha noch verhindern wollte. Da ich Frührentner bin, wird ohnehin erstmal alles bei mir abgelehnt. Wünsche euch viel Kraft und Geduld, das durchzuziehen.

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Ich habe das auch schon durch und es dauerte ewig, bis ich mich meiner Hausärztin anvertraute. Die wußte sofort, was ich ihr erklären wollte. Auch ich habe alles stichpunktartig aufgeschrieben und ihr den Zettel einfach gegeben. Mach das am besten auch so und frage sie nach einer psychosomatischen Kur, die sie mit dir gemeinsam beantragen kann. Bei mir hat das wunderbar geklappt, ich war 6 Wochen in einer Rehaklinik und es hat sehr gut geholfen. So hat man auch mal den notwendigen Abstand vom Alltagsstreß und kann danach wieder neu durchstarten, entweder im alten Beruf oder direkt mit einer Kündigung. Das wirst du dann aber erst entscheiden, wenn es soweit ist. Laß dir erstmal helfen, damit du wieder zu dir finden kannst, Kraft tanken kannst und die Sorgen einfach "abschmeißen" kannst. Ich drücke dir die Daumen. Aber glaube mir, nur mit einer Rehamaßnahme wirst du schneller vorankommen. Dein Hausarzt sollte diesen Antrag auch als "dringend notwendig" kennzeichnen.

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Das geht schon, allerdings werden die Kronen und Füllungen ihre Farbe nicht ändern. Ich hab das auch hinter mir und meine oberen Schneidezähne wurden vor Jahren mal mit Plastik überzogen, da dort Putzrillen waren. Dabei wurde auch auf meine damalige Zahnfarbe abgestimmt und nach dem Aufhellen blieben die leider so.

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Nein, nackt mußt du dich nicht machen. Die Röntgenassistentin sagt dir genau, was du alles ablegen mußt und das sind vor allem metallische Gegenstände, wie Gürtel, Ohrringe, Piercings, Armbanduhr.

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Davor brauchst du keine Angst haben. Ich hatte auch jahrelang so ein Atherom am Kopf und es wurde jährlich größer. Oft blieb ich auch mit dem Kamm dort hängen. Bis ich mich eines Tages genau daran gestossen hatte und es sich leicht entzündete. Damit bin ich dann zu einem Chirurgen gegangen, der es ambulant operierte. Ich bekam eine Spritze in den Arm und schlief super ein. Als ich aufwachte, hatte ich weder Schmerzen noch sonstige Probleme. Bis ich richtig ausgeschlafen hatte, mußte ich noch in so einem Patientenzimmer bleiben und dann durfte ich nach Hause.

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Das ist natürlich durchaus möglich, daß du für die Zeit, in der du so sehr in der Beweglichkeit und Mobilität eingeschränkt bist, einen Leihrollstuhl auf Rezept bekommst. Mußt dann eben nur die Zuzahlung leisten. Bei mir wurde das bereits 2mal direkt von der operierenden Klinik aus beantragt (2006 nach einer Knorpeltransplantation und gerade vor 1 Woche nach einer Umstellungsosteotomie des linken Unterschenkels). Habe auch 4 künstliche Gelenke und darf auch nicht immer nur auf einem Bein hüpfen oder soviele Wochen (bis zu 12) nur mit Teilbelastung weite Strecken gehen. Auf jeden Fall würde ich auch schon mal einen Verschlechterungsantrag an das Versorgungsamt stellen, aber ich kann dir jetzt schon sagen, es gibt einen neuen Bewertungsmaßstab. So bekommt man für 2 Hüftprothesen 30 % und für 2 Knieprothesen 30 %. Ich habe nämlich gerade eine Klage beim Sozialgericht laufen und als erstes wurde mir mitgeteilt, es kann durchaus sein, daß mir meine 90 % (seit 2002 unbefristet) nun auf 60 % heruntergestuft werden könnten. Also, paß am besten auf, nicht daß du dir damit auch noch ein "Eigentor" schießt. Meine Klage läuft noch (4 Jahre schon), aber es geht dort einfach um die blaue Rollstuhlparkkarte, da ich nach 22 Operationen nicht mehr so gut auf den Beinen bin.

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Es kommt darauf an, was für eine Prothese du bekommst, wie du nach der Operation belasten darfst, wie deine Muskulatur beschaffen ist,was du beruflich machst. Aus meiner eigenen Erfahrung mit nun 4 künstlichen Gelenken, kann ich nun sagen, daß bei den Kniegelenken ein längerer Heilungsprozeß stattfindet. 3 bis 6 Monate sind da so das Minimum. Klinikaufenthalt dauert heutzutage 8 bis 12 Tage. Ich würde auf jeden Fall empfehlen, sofort in eine stationäre AHB zu gehen, diese dauert dann auch noch einmal 3 bis 4 Wochen und man bekommt eine vielseitige Physiotherapie. Aber auch nach diesem Aufenthalt muß dringend täglich das neue Knie trainiert werden. Für mich war Aquajogging oder Therapie im Wasser sehr hilfreich.

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Die Korrekturen sind in jedem Alter sinnvoll. Bei mir wurde es mit 13 Jahren gemacht, allerdings war es bei mir durch einen verkehrten Gips im Kleinkindalter aufgetreten. Wenn du weitere Jahre mit O-Beinen läufst, können deine Gelenke sehr schnell verschleißen und auch die Bänder und Sehnen leiden stark darunter. Ich bekam mit 44 und 45 bereits künstliche Kniegelenke. Also, gehe am besten mal zu einem Orthopäden und lasse dich beraten. Es kommt auch drauf an, wie stark ausgeprägt die O-Beine bei dir sind. Bei mir standen die Kniegelenke 15 cm auseinander, wenn ich die Füße geschlossen habe.

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Ich denke, es gibt wohl keine anderen Möglichkeiten als die Operation. Eine Lockerung der Pfanne ist nicht gut für die Stabilität des gesamten Gelenkes und muß dringend operiert werden, sonst geht zuviel Knochensubstanz verloren. Sicherlich müssen die Ärzte nun viel basteln mit Knochenmaterial aus der Knochenbank, um alles stabil zu bekommen. Ich selbst hate 4 künstliche Hüftgelenke, weiß, was es für große Operationen sind und denke wirklich, eine andere Wahl hast du nicht. Es sei denn, du suchst noch andere Kliniken auf, um dich beraten zu lassen. Ich gehe Ende Januar zum 4. Mal in die Endoklinik Hamburg zur Operation und kann diese Klinik bestens empfehlen. Alles Gute für dich und deine Entscheidungen.

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