Schmerzen nach Hüft Tep?

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Hallo, ich habe selbst 2 Hüft und 2 Knie TEP und denke auch, das deine Muskulatur noch nicht kräftig genug ist, um ein hinkfreies Gangbild zu erreichen.

ich habe meine Hehstützen immer etwas länger benutzt als ich sollte. Gerade auf öffentlichen Wegen solltest du vielleicht noch Gehstützen benutzen, zu Hause kannst du ja freihändig gehen.

In jeder Reha wurde gesagt, solange man noch hinkt, nicht die Stützen beiseite lassen, sonst wird man dieses Hinken nicht mehr los.

Physiotherapie ist auch weiterhin sehr wichtig, vor allem manuelle Therapie, Gangschule, leichtes Ergometertraining, Wassergymnastik, Schwimmen ist nur in Rückenlage erlaubt.

Wenn das Röntgenbild in Ordnung ist, ist es schonmal beruhigend. Aber die Ärzte sehen ja nur das Bild und vergessen oft, das die Muskulatur noch nicht kräftig genug ist, um ohne Stützen zu gehen.

Alles Gute und viel Erfolg weiterhin (meine Hüft TEPs sind 25 und 24 Jahre alt)

lg Gabi

24 und 25 Jahre, wow!!!

Vielen Dank für deine Tipps.

Ich werde meine Gehstützen jetzt auch wieder her holen. Ich möchte wirklich nicht, dass dieses hinken bleibt.

So war es nämlich bei meinem Vater.

Ich fahre morgen noch einmal zu meinem Orthopäden. Er möchte mich noch mal untersuchen.

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Die Beschwerden die Du schilderst, lassen auf ein muskuläres Defizit schließen.

Warst Du denn bisher von Deinem Arzt/Orthopäden ausreichend mit Verordnungen für Physiotherapie versorgt worden? Wohl kaum, denn dann hättest Du diese Beschwerden nicht.

Warst Du nach der OP in einer Reha zur Anschlussheilbehandlung? Ich habe den Eindruck nein, denn dort hättest Du all die Übungen erlernt, die Du zuhause selbstständig durchführen musst, um genau diese Beschwerden zu vermeiden. Oder hast Du nur einfach nicht geübt?

Gehst Du regelmäßig zur IRENA (intensivierte Rehabilitationsnachsorge) ? Auch da vermute ich nein, denn dort hättest Du ebenfalls gelernt, wie Du zuhause üben musst, wie Du Dich mit Deinen Beschwerden verhalten musst.

Aber dies sind alles nur Vermutungen, da Du leider nicht ein Wort in diese Richtung geschrieben hast. Sollten meine Vermutungen zutreffen, dann triff Dich so schnell wie möglich mit dem beh. Arzt. VG

Danke für deine Antwort.

Ich war zur Reha und bekomme immer noch Krankengymnastik.

Die Therapeutin meint, dass wohl das ISG Gelenk fest sitzt.

Zur IRENA gehe ich nicht, sondern zum Funktionstraining.

Aber es stimmt schon, ich habe auch das Gefühl, dass meine Muskulatur immer noch nicht mitspielt. Das einfach immer noch nicht die Kraft da ist.

Ich mache meine Übungen, gehe mit Nordic Walking Stöcken spazieren und gehe schwimmen. (Mit Erlaubnis vom Orthopäde, der mich auch operiert hat)

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@Zimmerlinde

Das ist aber sehr bedauerlich nach dieser langen Zeit. Die Meinung der Kollegin teile ich nicht. Wäre das ISG der Auslöser, dann würde das Humpeln nicht mit jedem Schritt weniger. Die Kollegin und Du, Ihr solltet Euch wesentlich mehr auf den Muskelaufbau konzentrieren. Wenn sie sich evtl. scheut von der ärztl. Verordnung abzuweichen, dann sollte der beh. Arzt Dir KGG verordnen.

Für die Zeit nach der KGG-Verordnung kann ich Dir nur dringend empfehlen, solche Übungen in einem Fittness-Studio selbstständig fortzuführen, solange bis Du wieder völlig normal gehen kannst. Frag mal Deine KK, ob sie mit einem Studio in der Nähe einen Kooperationsvertrag hat, dann bezuschusst Deine Kasse Deine Bemühungen und es bleibt finanziell im erträglichen Rahmen. LG

PS: Das Schwimmen aber bitte ohne den Scherenschlag, wie er sonst beim Brustschwimmen üblich ist, sonst droht eine Luxation.

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@Winherby

Ich war heute Mittag wieder zur KG und ab jetzt ! machen wir mehr Muskelaufbau.

Was ist KGG?

Warum kein normales Brustschwimmen ? Der Arzt hat es doch ausdrücklich erlaubt.

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@Zimmerlinde

Hallo Zimmerlinde, die KGG bedeutet KrankenGymnastik am Gerät. Das sind also Übungen zwecks Muskelaufbau an Kraftmaschinen die mit denen in den Muckibuden vergleichbar sind, die Übungsleitung wird von Physiotherapeuten gestaltet. Die Übungseinheiten sind also nach rein gesundheitlichen Aspekten gestaltet und nicht nach rein sportlich orientierten Aspekten. Nach der Abarbeitung einer solchen Verordnungen ist es meist sehr sinnvoll dieses Training in exakt gleicher Weise selbstständig fortzuführen, wird von vielen KK finanziell gesponsert.

Der Kranke soll an diesen Geräten gesunden, - in den typ. Fittnessstudios geht es nicht selten andersherum, weil, dort sind die Trainer leider Gottes oftmals nicht mal voll ausgebildete Sportlehrer.

Ich kenne natürlich nicht die Konstruktion Deines TEP, vielleicht ist es ein Sonderfall. Jedenfalls wundert mich die Erlaubnis des Arztes. Bisher ist mir nur bekannt, dass die Hebelwirkung des üblichen Scherenschlages des Brustschwimmens recht oft eine Auskugelung des neuen Gelenkes zur Folge hatte. LG

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@Winherby

Und das möchte ich bestimmt nicht. Ich war gestern auch nur im Wasser um Gymnastik zu machen. Habe jetzt schiss bekommen. Ab wann darf man denn wieder richtig Brustschwimmen?

Dann gehe ich weiterhin ins Fitnessstudio, werde aber den Trainer nach weiteren Geräten fragen. Unser Studio heißt: Workout med. in Elze. Die kennen sich eigentlich gut aus.

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@Zimmerlinde

Da gehen die Erfahrungen und die Ansichten weit auseinander. Ich habe im Laufe der Jahre den Eindruck gewonnen, dass ca. ein Jahr nach der OP wieder normal brustgeschwommen (gilt auch für Rückenschwimmen im Froschschwimmstil) werden darf, ist aber grundsätzlich fallabhängig. Mich macht halt stutzig, dass der Arzt es Dir jetzt bereits wieder erlaubt, aber vielleicht gibt es ja mir noch nicht bekannte neue "Konstruktionen" dieser TEPs, die das Herausrutschen konstruktionsbedingt verhindern. Darfst Du auch laut Arzt im Sitzen die Füße und die Beine übereinanderschlagen? Das ist bei den mir bekannten TEP-Konstruktionen grundsätzlich und für immer verboten, - ebenfalls wg. der Gefahr Luxation.

Habe mir soeben mal die Web-Site der Workout med. angeschaut, die machen tatsächlich einen guten Eindruck. Machst Du dort auch das von Dir erwähnte Funktionstraining? Wird dieses Training in dieser Firma von Deiner KK bezuschusst, oder komplett übernommen? Können die auch eine ärztliche Verordnung über Funktionstraining mit Deiner KK abrechnen? Hat ein solches Studio einen Vertrag mit einer KK, ist das ein sehr gutes Zeichen, denn dann verfügt diese Einrichtung über den dringend erforderlichen Qualitätsstandard bzgl. der Qualifikation mindestens eines der Mitarbeiter, sowie der erforderlichen Gerätschaft. LG

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@Winherby

Nein, die Beine darf ich nicht übereinander schlagen.

Und ja, die KK bezuschusst das Workout und ich habe auch eine Verordung für Funktionstraining. Allerdings nicht für Hüfte, weil die Verordnung schon über 1 Jahr läuft. Aber das ist ja egal.

Und nein, ich war nach der Hüft OP nicht regelmäßig da, weil ich wegen der noch vorhandenen Schmerzen schiss hatte. Ich weiß jetzt aber, dass das ein Fehler war. Nächste Woche bin ich im Urlaub, dafür hat mir meine neue Physiotherapeutin schon einige Übungen für den Muskelaufbau mitgegeben.

Und danach werde ich dann regelmäßig ins Workout gehen. Ich habe hier jetzt soviel davon gelesen, wie wichtig der Muskelaufbau ist. Das macht mit Hoffnung.

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@Zimmerlinde

Na dann wünsch ich Dir einen erholsamen Urlaub und schöne Pfingsten, lG

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@Winherby

Dankeschön.

Ich war gestern nochmal zum Orthopäden. Er hat nach gründlicher Untersuchung der Hüfte den Rücken geröntgt und festgestellt, dass das ISG Gelenk chronisch entzündet ist. ( ich hatte da schon öfters Probleme)

Ich habe 2 Cortisonspritzen ins Gelenk bekommen und mir geht es heute schon viel besser.

Der Urlaub kann kommen.

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Wird die Knochensubstanz vor einer Hüft TEP untersucht?

Hallo, wer kann mir ein paar Fragen zum Thema Hüft TEP beantworten? Bei mir wurde ien Hüftkrankheit festgestellt, die so fortgeschritten ist, das man außer einer künstl. Hüfte nix mehr machen kann, einer OP aber hab ich so aber noch nicht ins Auge geschaut, soll heißen noch nicht drüber nachgedacht. Die Diagnose hab ich aber jetzt schon 3 Jahre und esser wird es mit den Schmerzen auch nicht, eher schlimmer und jeden Tag starke Schmerzmittel einzunehmen wird zunehmend auch zur Belastung. Also muss ich mich allmählich so wohl oder übel mit dem Gedanken anfreunden das machen zu lassen (auch wenn ich schon das ein oder andere Video live auf You Tube vom Rande des OP Tisches bestaunen konnte). Naja,wie dem auch sei, meine Frage die ich stellen will lautet folgendermaßen. Wird vor so einer OP noch eine Untersuchung gemacht, bei der festgestellt wird, ob ein künstl. Gelenk überhaupt noch Halt im Knochen findet, weil ich Bedenken habe, das meine Knochenmasse schon so weit zersetzt und morsch ist, das eine OP sowieso keinen Erfolg mehr hat, da dies meist der Fall ist, bei der Krankheit, welche ich leider habe (Hüftkopfnekrose u. Hüftarthrose). Nicht das man mir den Hüftkopf mit dieser Knochensäge wegsägt und hinterher feststellt, man hat für die Prothese kein Futter mehr zur Verfügung, weil meine Knochensubstanz die Festigkeit eines Knäckebrotes hat. Auf die Frage hätte ich gerne eine Antwort, wahrscheinlich fielen mir auch noch mehr ein, wenn ich länger nachdenke, also mach ich hier lieber erst mal Schluß. Danke für evtl. Antworten

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