vor meiner Hüft OP am 01.04.2015 soll das Gelenk punktiert werdenar um Keine auszuschl.Ist das nötig

3 Antworten

Das ist okay, wenn, wie gabriele schreibt, steril gearbeitet wird. Dass Krankenhäuser seit den spektakulären Krankenhaus-Infektionen immer vorsichtiger werden, ist doch verständlich--oder? Die Hüfte liegt während der OP 1-2 Stunden offen. Keime in dieser offenen Wunde könnten sich in Windeseile ausbreiten.

Da hast Du völlig Recht! Deswegen wird z.B. in der Endo-Klinik auch schon seit Jahrzehnten ganz strikt nach infizierten und nicht infizierten Patienten getrennt und diese auf vollständig getrennten Stationen und OPs behandelt. Früher wurden in Hamburg ausschließlich die sterilen OPs gemacht, die infizierten Patienten wurden alle nur in Schneverdingen/Lüneburger Heide operiert! Daher sind dort Infektionen extrem selten!! LG

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Hallo, in der Regel wird punktiert, weil man eine Entzündung am Hüftgelenk vermutet. Ich habe zumindest noch niemanden kennengelernt, bei dem eine Punktion rein vorsorglich durchgeführt wurde. Eine Blutentnahme sollte zum Ausschluss einer Infektion eines künstlichen Gelenkes- vor der Operation-gemacht werden.Ggf. wird dann bei Auffälligkeiten (nach Ermessen des Operateurs) eine Punktion des Hüftgelenkes durchgeführt . Die Gelenkflüssigkeit wird dann mikrobiologisch auf Erreger untersucht. Das hat den Vorteil schon früh mit der richtigen Antibiose beginnen zu können. Seltener wird dann auch eine sogenannte Leukozyten-Szintigraphie oder eine PET-Untersuchung (Positronen-Emissions-Tomographie) angeordnet, um eine Infektion nachzuweisen oder auszuschließen. Vielleicht wäre es gut, wenn du Dir eine kompetente Zweitmeinung einholen würdest.Irgendwas wird Dein Arzt ja sicherlich vermuten,ich würde an Deiner Stelle nochmal einen Gesprächstermin machen , um Fragen & Unklarheiten auf jeden Fall noch zu besprechen. Es ist ja Dein Körper & Deine Gesundheit.

Ja, das kenne ich persönlich auch. Immer, wenn man schon künstliche Gelenke hat und diese dann wegen Beschwerden erneut operiert werden müssen, sichert sich die operierende Klinik mit dieser Punktion ab, um evtl. Keime ausschließen zu können. Ich bin bereits 5mal in der Endoklinik Hamburg operiert worden und war beim ersten Mal auch überrascht und skeptisch als es um die Punktion ging. Aber diese Punktion wurde wirklich in einem sterilen kleinen OP durchgeführt, wobei auch ich OP-Hemd, Haube und ebenso über die Socken Schutz bekam. Es ist wichtig, daß bei so einer Punktion alles rundherum steril ist und auch steril am Patienten gearbeitet wird. Zu deiner eigenen Sicherheit solltest du diese Punktion durchführen lassen und wenn alles so steril durchgeführt wird, können eigentlich keine Keime ins Gelenk mit gelangen. Alles Gute.

Wenn das in der Endo-Klinik so gehandhabt wird, kann es nur der richtige Weg sein!!! Dort arbeiten die besten Experten auf diesem Gebiet!!! Meine Mutter wurde dort schon ca. 7-8 mal ohne Probleme operiert! Eine Untersuchung auf MRSA-Keime ist in jedem Fall sinnvoll!!! Lieber im Vorfeld machen lassen, als sie hinterher bekämpfen zu müssen. LG

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@walesca

Ich habe meine Hüft TEP auch in der Endo Klinik bekommen. Wenn mir mein Operateur dort eine Punktion vorschlagen würde, hätte ich keine Bedenken, weil ich dort super zufrieden war und kompetent betreut wurde. Allerdings würde ich schon nachfragen, warum nach 4 Wochen nochmal Kontrolle? Zumindest, wenn vor der OP keine Keimbesiedelung war. Eine Bekannte wurde auch dort operiert (TEP Wechsel ), hat aber nicht von Punktion erzählt.

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Unbekannter Auslöser Tremor

Muss jetzt nochmal eine Frage an euch stellen und ich hoffe ihr habt ein paar Anregungen.

Ich hab seit einem Jahr einen Tremor im rechten Bein, es geht von der Hüfte bis runter zum Fuß. Mein rechtes Becken ist durch eine verpfuschte Op zertrümmert, sprich das Sitzbein ist vorne und hinten gebrochen. Das Schambein ist auch gebrochen und das Darmbein ist nur leicht zusammen gewachsen. Die Brüche waren geplant, es wurde die Triple Osteotomie gemacht, die leider etwas schief gelaufen ist bzw. falsche Nachbehandlung. Der Arzt hatte die Schrauben entfernt ohne zu bemerken das sich Pseudarthrosen gebildet hatten. Nach der Schrauben ex, hat sich das Gelenk nach innen verschoben. Das hat Arzt Nummer 1 nicht erkannt und die Schmerzen irgendwann als Psychische Ursache abgestempelt. Also bin ich dann nach 2 Jahren zu Arzt Nummer 2, der hat es auch erkannt und operiert. Leider wieder kein Erfolg wieder Pseudarthrosen, eine Schraube ist gebrochen und leider hat sich das Gelenk noch mehr nach innen verschoben. Seit der 2. Op im Januar '12 sitze ich im Roilstuhl, weil ich nicht mehr gut laufen kann bzw. nur noch wenige Schritte.

November '12 ist dann der Tremor gekommen, erst leicht im sitzen ein einfaches Wippen vom Bein. Das wurde dann relativ schnell schlimmer, so dass das Zittern schlimmer wurde. So nach 1 Monat nach dem ersten mal, bin ich beim Tremor raus aus dem Rolli auf den Boden und dort hat es dann richtig stark angefangen. Das ganze Bein hat gezittert ohne ende und hat gemacht was es wollte. Im Sitzen hatte ich schon mal versucht druck drauf zu gegeben, was eine Zeitlang auch geholfen hat nur jetzt nicht mehr. Als ich nun auf dem Boden saß, kam einer auf die Idee mal so Sandsäckchen drauf zu legen und so druck drauf zu geben. Es hat leider null geholfen und wieder einfach nur weiter gezuckt.

So hat es sich dann die ganzen Monate hingezogen, im März '13 spürrte ich dann auf einmal die Beine nicht mehr richtig bzw. rechts gar nicht mehr. War dann in der Klinik auf einer Neurologischen Station, dort wurde dann Liquor Untersucht auf MS. Ob auf mehr weiß ich leider nicht, MS ist es zum Glück. Was es sonst sein könnte, wussten sie auch nicht. Haben auch EEG 2 oder 3 mal gemacht. MRT von der ganzen Wirbelsäule und Kopf mit Kontrasmittel. Dabei kam nur raus, das ich die komplette wirbelsäule entlang kleinere Bandscheibenvorfälle habe die aber nur minimal sind und nicht weiter schlimm. Dazu noch ein paar Bandscheibenvorwölbungen. Keins davon drückt auf den Rückenmark und kann daher nicht auslößer dafür sein laut Ärzten.

Seit dem Lebe ich nun damit, lass es halt auszittern und gut ist. Es war nur selten da und noch so weit kontrollierbar das ich es beim Autofahren raus zögern konnte bis ich anhalten konnte.

Sorry muss ein zweiten Post schreiben, bitte erst antworten wenn ich den abgeschickt hab.

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Flüssiges Laufen nach Sprunggelenksfraktur wieder möglich??

Hallo zusammen,

ich habe mir letztes Jahr im Oktober bei einem Verkehrsunfall eine schwere Sprunggelenksfraktur + Weichteilschäden zugezogen, in deren Folge konnte ich bis Mai nicht ohne Gehstützen laufen. Damals wurde der Bruch zunächst mit einem Fixateur externe versorgt, bis die Schwellung am Fuß einigermaßen abgeklungen ist.

Nach neun Tagen wurden dann schließlich auch Schrauben und Platte eingesetzt. Lt. Bericht und Röntgenkontrolle sitzen diese wohl regelrecht. Der Doc sagte damals, dass es ziemliche Friemelarbeit war, da die Knochen da quasi wieder zusammen"gepuzzlet" werden mussten. Nach dieser OP hat sich alles leider eine Entzündung gezeigt, die sich erst nach mehrmaligem Operieren erst unter Kontrolle bekommen ließ.. Auch eine Beinverkürzung von 1,5 cm liegt vor.

Eine stationäre Reha fand dann dieses Jahr im April auf dem Plan, da ich vorher nicht belasten durfte hätte sich das ja auch nicht wirklich gelohnt, so der Doc. Zwischenzeitlich mit Unterschenkelcast + Gehstützen mobilisiert, regelmäßig KG und LD. Nach der Reha dann endlich Vollbelastung, allerdings auch eine Arthose im Gelenk diagnostiziert (mit 21 Jahren, na toll!).

Einmal kurz zusammengefasst....

Heute habe ich immer noch große Probleme, da das Gangbild immer noch nicht flüssig ist, ich hinke manchmal sehr stark. Ständig starke Schmerzen. Autofahren kann ich aus mehreren Gründen immer noch nicht... Immerhin kann ich wieder arbeiten gehen:) (muss allerdings das 2. LJ wiederholen, war in der Ausbildung) Der Großzeh ist immer noch gelähmt und der Fuß im ganzen ist sehr stark in der Bewegung eingeschränkt. Ich war sehr sportlich vorher (TANZ, Joggen, Handball, regelm. Fitnesscenter-Besuche), jetzt ist das alles undenkbar, von High Heels tragen ganz zu schweigen:( Treppen hinuntergehen ist der Horror, Stufe für Stufe wie als Kleinkind;( Hat vielleicht jemand sowas oder was ähnliches durchmachen müssen und kann mir von den eigenen Erfahrungen berichten oder evtl. auch aus medizinischer Sicht ein wenig erzählen? Hoffentlich was Positives, das wäre dann endlich mal was neues...Bin ziemlich verzweifelt und auch depressive Stimmung macht sich in mir auch schon breit...

Liebe Grüße

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