Wer hat sich beim Zahnarzt schon mal mit Lachgas "betäuben" lassen?

5 Antworten

hallo!

ich habe mich kürzlich unter lachgas behandeln lassen. lachgas wurde in den 60er jahren häufig eingesetzt und kommt langsam wieder zurück, jedoch mit einem entscheidenden unterschied:

früher stand die schwerzbetäubung im vordergrund, was eine andere dosierung als heute zu folge hatte. heute dient das lachgas zur beruhigung und entspannung während der behandlung.

das gefühl kann wie folgt beschrieben werden: du bist wie in trance und fühlst dich geborgen und geschützt. wenn du zusätzlich noch musik zu hören bekommst, verstärkt sich die wirkung noch. du fühlst dich so entspannt das du die augen schliessen musst und spührtst praktisch nichts von der behandlung. es braucht schon vertrauen zum zahnarzt, denn du bist zwar nicht bewustlos und kannst anweisungen folgen und auch sprechen aber alles wie durch watte. Auch heftige Schmerzen (arbeiten an der wurzel etc.) spührst du zwar, aber eben auch, wie durch watte und eigentlich ist dir das dann auch egal.

ich habe sehr gute erfahrungen mit dem lachgas gemacht, besonders bei "schweren" eingriffen hat es doch sehr beruhigt ABER: Es kann passieren, dass man sehr stark fantasiert und zwar sehr real. Aber wenn man wirklich Angst hat, ist das Lachgas eine gute Möglichlichkeit!

Ich habe selbst schon häufiger Lachgas bei meinem Zahnarzt in Wesseling bekommen. Wenn man ängstlich ist beim Zahnarzt dann kann ich Lachgas nur empfehlen. Viele fortschrittliche Zahnärzte bieten Lachgas in Deutschland an. Mit etwas suchen im Inernet findet man sie leicht.

Das habe ich noch nie gehört. Es könnte ausserdem problematisch werden, wenn er unter der Betäubung den Schmerz völlig ausschaltet und damit in Kauf nimmt, dass der Patient nach der Behandlung - wenn er die Praxis verlassen hat - extreme Schmerzen hat, weil er vielleicht irgendeinen Nerv eingeklemmt oder einen Nerv nicht wirklich vollständig entfernt hat. Da lobe ich mir die Hypnose, die zwar die Kassen bislang nicht bezahlen, bei der man aber nach der Behandlung und nach dem "Erwachen" aus der Hypnose sofort dem Arzt signalisieren kann, dass bzw. ob man Schmerzen hat.

ich hatte gestern als angspatient das erste mal lachgas und hatte schon hypnose probiert. hat beides nicht gewirkt. in hypnose konnte er mich gar nicht erst versetzen und beim lachgas hatte ich eher atemnot bekommen, die angst blieb auch wenn mir dabei etwas schwindlig wurde. ich würde sagen: das richtige verhalten des arztes, reden, auf den patienten eingehen und die betäubung korrekt für ihne korrekt dosieren, ist weitaus mehr wert als einfach nur die maske auszusetzen zu denken, alles hat jetzt gut zu sein. ich werde es wohl nicht wiederholen.

Hallo, ich habe gerade eine solche Behandlung hinter mich gebracht, noch keine zwei Stunden her! Ich fands klasse, weil ich ein Extrem-Angsthase beim Zahnarzt bin. Ich habe von der ganzen Wurzel-Behandlung nichts, aber auch garnix mitgekriegt. Und jetzt auch noch keine Schmerzen, das ist mir so noch nie passiert. Ich habe nicht fantasiert, habe keine Farben oder so gesehen. Bin jetzt einfach nur müde. Weder meine Lippen noch meine Zunge waren betäubt, da eine Spritze garnicht nötig war! Konnte also nach der Behandlung völlig normal denken und sprechen.

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