Wegen Asthma gefeuert werden?

5 Antworten

Das ist schwierig allgemein zu beantworten. Wahrscheinlich hat es mit der Art der Erkrankung und dem jeweiligen Polizeigesetz des Landes zu tun.

Ih kenne mich mit der Krankheit nicht aus, aber alles ist möglich. Zum Beispiel ist ein Bekannter mit Asthma Berufsfeuerwehrmann, Taucher, Snowboardlehrer und Leichtatlethik Sportler...

Hallo, ich kann aus eigener Erfahrung sprechen. Ich bin Polizeibeamter im Vollzugsdienst, arbeite im Schichtdienst auf einem Revier in Südbaden. Vor 3 Monaten wurde bei mir schweres Asthma festgestellt. Ich war auch fast drei Monate krank deswegen. Arbeite nun seit über einem Monat wieder und hatte vor wenigen Tagen eine "Untersuchung" beim Polizeiarzt. Dieser schrieb mich vollkommen Schicht-und Polizeidiensttauglich. Das ist recht lustig, weil ich andauernd Beschwerden beim Atmen habe und es mir körperlich nicht gut geht. Die Revierführung drohte mir auch schon damit, mich auf den vom Wohnort weitest entfernten Polizeiposten in den Tagesdienst zu versetzen, sollte ich öfters krank sein. Ein Hoch auf die Polizei Baden-Württemberg

Mit einer Entlassung wäre nur zu rechnen, wenn nachgewiesen wird, dass das Asthma bereits bei der Einstellung vorhanden war und dies verschwiegen wurde. Ansonsten ist eine Entlassung eher unwahrscheinlich.

Wenn man "schon ein paar Jahre Dienst macht", ist die Probezeit i.d.R. vorbei und man ist im Beamtenverhältnis auf Lebenszeit. Hier ist eine Entlassung nahezu auszuschließen. Bei PDU (polizeidienstuntauglichkeit) wird man je nach Schwere der Krankheit in den Innendienst versetzt oder pensioniert.

Wenn Du schon Beamter auf Lebenszeit bist, wirst Du in den Innendienst versetzt. Eventuell zu einer anderen Dienststelle. Wenn Du noch Beamter z.A. bist, kannst Du entlassen werden.

durch das neue Beamtenstatusgesetz wurde der beamtenrechtliche Status "zur Anstellung" abgeschafft.

Natürlich ändert das nichts daran, dass man während der Probezeit u.U. entlassen werden kann.

Auf keinen fall steht da die Entlassung vor der Tür,dürfen die auch gar nicht,es könnte nur passieren das diese Person versetzt wird,vielleicht ins Büro ect.

Polizeiarzt abgelehnt - Chance in anderen Bundesländern?

Hiho!

Ich wurde vor drei Jahren vom Polizeiarzt in Bayern dank meiner etwas schiefen Wirbelsäule abgelehnt. Laut meinem Arzt völlig unverständlich, da Rückenprobleme, auch im Alter, wohl durch die geringe Fehlstellung nicht zu erwarten sind. Aber der Polizeiarzt hatte nunmal so entschieden, vielleicht gab es auch zu diesem Zeitpunkt einfach soo viele Bewerber, dass man eben nur die fittesten nehmen konnte (bei allen anderen Tests hatte ich übrigens einen 1er Schnitt :/ )

Nun denn, ich habe mich anschließend ins Studium gestürzt und stehe mittlerweile kurz vor meinem Abschluss. Das Problem: Trotz abgeschlossenem Lehramtsstudium und einer Note, die mir einen fast sicheren Arbeitsplatz verschaffenen wird, möchte ich immernoch nichts lieber als zur Polizei...

So, viel Text, aber wenig Inhalt, daher komme ich langsam zum Schluss:

Wie sieht es denn nun aus, habe ich in anderen Bundesländern eine Chance dort genommen zu werden, immerhin muss man in jedem Bundesland bei der Bewerbung angeben, ob man schon einmal von einem Polizeiarzt untersucht wurde und wie entschieden wurde?

Ich bitte um Antworten und würde euch bitten keine Kommentare à la "Werd lieber Lehrer, als Polizist ist doch eh alles Schei**..." zu hinterlassen.

Mfg

GGG

PS: Mein Wunschland wäre Rheinland-Pfalz, da man dort direkt im gehobenen Dienst startet und - sollte ich genommen werden und auf mein Wunschpräsidium (=Mainz) kommen (utopisch, ich weiß :D ) - dort bereits einige Freunde von mir leben.

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