Warum haben afrikaner relativ große augen und asiaten nicht?

7 Antworten

Damals gab es in Asien eine große Fläche an Eis und Schnee.Die Sonneneinstrahlungen reflektierten und somit wurde durch die Entwicklung dafür gesorgt,dass die Augen mehr geschont wurden.

In Afrika gab es kein Schnee,daher auch keine kleinen Augen

Woher ich das weiß:Recherche

1) Asiaten gibt es vom ägyptischen Sinai bis zum russischen Kamtschatka in 47 (!) Ländern.

2) Über gemeinsame Körpermerkmale dieser 4463 Mio Menschen (mehr als die Hälfte der Menschheit!) lässt sich pauschal NICHTS aussagen. Auch über "Afrikaner" nicht.

3) Ihre pauschale Frage nach nicht existierenden gemeinsamen Körpermerkmalen ist rassistisch.

Asiaten habe diese Mandelförmige Augenform da ihnen ein Teil vom Lied fehlt.

Lid fehlt

Afrikaner haben sehr wohl diese mandelförmigen, asiatischen Augen, nur nicht so oft, wir Europäer haben sie nicht. Gerade bei den ältesten afrikanischen Abstammungslinien findet man sie. Guck dir hier die ersten vier Bilder an, typische afrikanische Buschleute:

https://disqus.com/home/discussion/channel-hiphopculturepolitcis/the_connection_between_asians_the_khoisan_tribe_of_south_africa/

(Aber vergiss den Text dazu! Die Khoisan sind nicht vor 3000 Jahren nach Japan gewandert.)

Thesen, warum die Asiaten nun diese Augen haben, habe ich schon viele gehört. Deine ist mir neu. Es geht auch über Kälte oder über Sand, der nicht in die Augen kommen soll. Alles Blödsinn, auch, sorry, das, was du da schreibst.

Man sollte eher fragen, warum sich später in Afrika und erst recht in Europa die runden Augen durchgesetzt, nicht warum die Asiaten die Schlitzaugen behalten haben.

Eine plausible Antwort auf diese Frage habe ich leider nicht. Nicht jedes äußerliche Merkmal hat etwas zu bedeuten. Es gibt das Phänomen der Gendrift. Ist eine kleine Gruppe isoliert, prägen sich bestimmte, vorhandene Merkmale stärker aus als andere. Das kannst du nun auf beide Augenformen anwenden.

Vermuten kann man viel, z. B. auch, dass die Augenformen nur eine Begleiterscheinung, eine Art Kollateralschaden, einer ganz anderen evolutionär gesehen wichtigen Entwicklung sind. Doch Anhaltspunkte dafür finden sich nicht. Chinesen und San haben bis auf die Augen keine Gemeinsamkeiten. Die einen sind als intelligent und sehr fleißig bekannt, eine sehr erfolgreiche Population, die anderen sind nur ein paar Leute, die sich in die Trockensteppe haben abdrängen lassen, in eine Gegend, in der die Rundaugen keine Landwirtschaft betreiben können.

Wer ist wann wohin ausgewandert?

Der heutige schwarze Afrikaner, so wie wir ihn kennen, bzw. uns vorstellen, ist ein Bantu. Die Bantu haben erst vor 5000 Jahren gelernt, in den Tropen Landwirtschaft zu treiben. Seitdem sind sie die erfolgreichste Gruppe in Afrika und haben (fast) den ganzen Kontinent besiedelt. Asiatische Augen sind bei ihnen nicht so selten.

Älter ist die Linie der Niloten, schlanker und noch dunkler als die Bantu, der Typ kenianischer Langstreckenläufer. Versklavt wurden diese Völker nicht. Barack Obama ist auch ein Nilot (wenigstens teilweise).

Und schließlich gibt es die Buschleute, bzw. die Khoisan oder die Khoi und die San, wie man will. Sie haben diese Mandelaugen, sind zierlich und haben eine Haut, die sich gut bräunt aber nicht schwarz ist. Alle Völker haben sich immer wieder untereinander vermischt. Bei Nelson Mandela sieht man das. Eigentlich ein Bantu sieht er doch sehr nach Khoisan aus.

Als vierte Gruppe muss man die Pygmäen ansehen. Ihre Gene sind genauso uralt wie die der Khoisan und mit diesen verwandt.. Sie werden oft unterschlagen, denn niemals will sich vorstellen, dass wir alle von diesen Zwergen abstammen.

Wer ist zuerst in Richtung Asien aufgebrochen und wen hat er dort getroffen? Es gab ja bereits Vormenschen, die Afrika viel früher verlassen haben. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass diese ersten modernen Menschen, die entlang der Küsten nach Osten gewandert sind, unseren heute typischen Afrikanern, den Bantu, ähnlich gesehen haben. Wahrscheinlicher ist, dass es tatsächlich eher der Khoisan-Typ gewesen ist. Braun, nicht schwarz, und (oft) mit Mandelaugen, haben sie den Strand und das Meer als ergiebige Nahrungsquelle entdeckt und sind so bis nach Ostasien gekommen.

Danach wird es kompliziert. Es gab nachweislich Einkreuzungen von Vormenschen, es gab Gendrift in isolierten Gruppen, primitivere Gruppen wurden von nachkommenden Völkern assimiliert,...

Weil du etwas gelesen hast, muss das noch lange nicht stimmen.

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