Therapieabbruch möglich?

5 Antworten

ja natürlich. Schließlich machst du die Therapie ja freiwillig. Zudem kann es auch sein, dass du nach einer Weile merkst, dass du mit dem behandelenden Psychologen nicht klar kommst, dann hast du grundsätzlich auch die Möglichkeit den Thearpeuten zu wechseln. Allerdings muss das innerhalb einer befristeten Zeit geschehen, da sonst die Therapie neu bewilligt werden muss. Also, probiers aus...uind viel Erfolg!

ja kannst du aber das problem ist, wenn du irgendwann nochmal eine brauchst, kann es sein dass die kk die kostenübernahme verweigert. falls es daran liegt, dass du mit dem therapeuten nicht klar kommst kannst du aber evtl auch zu jemand anders wechseln

Du kannst die Therapie jederzeit abbrechen. Aber wenn du Pech hast, wirst du keine mehr bekommen, wenn du wieder beginnen willst. Jedenfalls zahlt die KK dann nicht mehr.

Natürlich, die Therapie kannst Du jederzeit abbrechen.

Ja, das geht natürlich, hat aber Auswirkungen und Konsequenzen. Der Therapeut muss dies idR der Kasse mitteilen, die Daten werden gespeichert. So ist es dann bspw. schwierig, innerhalb von zwei Jahren eine erneute Therapie genehmigt zu bekommen, auch dann, wenn dies dringend notwendig ist. Auch bei einer später beantragten Therapie kann der Abbruch u.U. als negativer prognostischer Faktor gewertet werden. Eine ambulante Psychotherapie darf nach den Psychotherapierichtlinien vom Gutachter bzw. der Kasse aber nur bei einer "insgesamt ausreichend günstigen Prognose" genehmigt werden, ansonsten ist der Patient im Rahmen der Psychosomatischen Grundversorgung zu betreuen.

Ambulante Psychotherapie ist keine Dienstleistung und keine Leistung, über die beliebig verfügt werden kann und die pauschal jedem zur Verfügung steht (anders als zB Medikation und kurze Gespräche beim Psychiater). Da es sich um eine aufwändige und teuere Maßnahme handelt, ist klar und recht streng geregelt, unter welchen Voraussetzungen die Solidargemeinschaft die Kosten übernimmt und wann nicht.

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