Sind Fäden nach einer OP eingewachsen, wenn Sie später als geplant gezogen werden?

3 Antworten

Guten Morgen! Ich glaube ich habe ein kleines Problem. Vor ungefähr 5 bis 6 Wochen bin ich operiert worden und habe durch die Op am Bachnabel noch Fäden. Mir wurde eigentlich nach der Op gesagt, dass diese Fäden nicht gezogen werden. Aber jetzt bin ich mir nicht mehr ganz sicher, weil die Fäden immernoch da sind. Am anfang sah das auch so aus, als ob sich was löst. Woran erkenne ich das die Fäden eingewachsen sind? Da müssen doch sichtbare unterschiede zwischen den Fäden sein oder?

bei uns im Krankenhaus wird immer noch mit richtigen Fäden genäht. Wann der Faden raus muss, hängt ganz von der Operationsart und von den Wundverhältnissen ab. Das Fädenziehen ist nicht schmerzhaft. Wenn man das Fädenziehen vergisst, z.B. 1 Woche nach ausgemachten Termin, dann fühlt es sich an wie Epilieren (Haare ausrupfen). Fäden können auch einwachsen, das sie manchmal sogar 10 Jahre später erst Probleme machen (oder gar keine Probleme machen), die müssen dann operativ entfernt werden.

In der Regel verwendet man in Deutschland heutzutage OP-Fäden, welche siech mit der Zeit unter Wassereinfluss (auch Körperflüssigkeiten) selbst auflösen. Daher ist sog. "Fädenziehen" - wie voe 30 Jahren üblich - nicht nötig. Diese löslichen Fäden lösen sich im Körper selbst auf, nur die überstehenden Teile kann man ganz einfach (notfalls nach einem Bad) abnehmen.

Allerdings war das früher, so vor 30 Jahren, so, dass die Fädn relativ schmerzhaft gezogen werden mussten, als es anfing stark zu jucken, damit sie nicht einwachsen. Normalerweise war das ca. 2 Wochen nach OP-Termin.

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