pillenpackung verloren, bekomme keine neue mehr - was soll ich tun?

5 Antworten

  • Auf Krankenkassen-Kosten ist er gewiss beschränkt, aber Privatrezepte darf er nach Belieben ausstellen. Da die meisten Präparate günstig sind (35 Euro für sechs Monate bei Microgynon zum Beispiel), kannst du ihn aber einfach bitten, ein Privatrezept auszustellen und die Pille selbst zu bezahlen.
  • Natürlich kann nicht die Solidargemeinschaft für deine Schusseligkeit aufkommen. Das musst du schon selbst bezahlen.

Lass dir ein Privatrezept ausstellen. Natürlich kannst du nicht einfach auf ein günstigeres Präparat umsteigen, falls du zur Zeit ein teures einnimmst, so wie oben vorgeschlagen wurde. Aber ich denke, die 30 bis 60 Euro, die du für deine Pille dann zahlen musst, solltest du investieren angesichts einer drohenden Schwangerschaft. Wenn du das Geld nicht hast, erklär deinen Eltern oder anderen Vertrauenspersonen die Situation und frag, ob sie dir das Geld leihen.

Insgesamt solltest du dir aber wirklich überlegen, den Frauenarzt zu wechseln. Das Priatrezept hätte er dir selbst anbieten können. Falls er das nicht getan hat, dann ist er kein vertrauenswürdiger Arzt.


Wenn in deiner Familie vermehrt Thrombosen auftrefen, solltest du die Pille gar nicht erst bekommen. Oder hast du dich auf APC-Resistenz testen lassen?

Daneben geht natürlich, was andere schon gesagt haben: Privatrezept, u.U. Arztwechsel.

Der Arzt hat da freilich Auflagen. Sonst könntest du ja ständig Rezepte holen und das verschreibungspflichtige 'objekt' weitervermarkten. Es gibt nur so viele, wie du als Individuum in einer bestimmten Zeit auch verbrauchen kannst.

Die Krankenkasse fragen, welche Möglichkeiten es gibt.

Den Arzt wechseln.

Beim Hausarzt nachfragen.

Hast du gar kein Blister mehr da? Da hättest du doch eh ein neues Rezept benötigt.

Was möchtest Du wissen?