Mit geschlossenen augen "sehen"

4 Antworten

Dazu eine klare Aussage zu treffen ist schwer. Wichtig ist die Frage danach, seit wenn du meditierst, wie du meditierst und weitere Faktoren.

Aber es ist schön, DASS du meditierst. IwDir schöne Zeiten der Meditation.

Zunächst einmal schließt Du ja nicht die Augen, sondern die Lider vor den Augen. Tatsächlich schaust Du dabei die Lider von innen an. Ob das einfach nur dunkel ist, oder ob Du Strukturen Deiner Lider siehst, hängt vom Umgebungslicht und der Empfindlichkeit Deiner Augen ab. Die Einsicht, dass Du trotzdem siehst, ist bereits eine interessante Selbstwahrnehmung.

Darüber hinaus gibt es tatsächlich eine Sinneswahrnehmung über das 3. Auge. Aber die finde ich in Deiner Beschreibung nicht.

Namasté,

Lars (www.tan-tra.de)

Heute Nacht hatte ich genau das selbe Gefühl und es hat mich stundenlang vom Schlafen abgehalten. Ich konnte nicht mehr richtig unterscheiden, ob meine Augen zu oder auf waren. Um sicher zu gehen, habe ich sie mit den Händen zugehalten, aber irgendwie "schaute" ich immer noch, zwar in die Dunkelheit meiner Augenlieder, aber ich konnte meine Augen nicht "ausschalten". Und dann wurde mir bewusst, dass unsere Augen immer sehen und unsere Lieder nur als Jalousien funktionieren.

Ich meditiere jetzt seit 2 Monaten, übe Achtsamkeit und habe mich noch nie so lebendig gefühlt (cheesy, ich weiß :P). Aber manchmal passieren komische Dinge, wie zB das mit den Augen. Auch mit offenen Augen, sehe ich manchmal Strukturen, die ich vorher nicht so wahrgenommen habe und beim Meditieren habe ich oft einen großen Druck in meiner Stirn. In letzter Zeit verstehe ich so viel besser, wie Dinge miteinander zusammenhängen und oft wenn ich eine weitere (vllt kleine, aber für mich große) Erkenntnis habe, muss ich weinen, weil ich es nicht fassen kann, dass ich "früher" so gedankenlos in meiner eigenen, engstirnigen Welt gelebt habe (eigtl eine Normalowelt, wie bei den meisten Menschen).

Das Ganze fühlt sich wie eine Verlagerung, eine Verschiebung der Realität an und es ist toll, denn für mich ist das der wahre Weg. Aber andererseits habe ich auch Angst "zu viel" zu erkennen und nicht mehr "normal" leben zu können, falls das Sinn macht.. denn iwie passiert das alles sehr schnell gerade. Um wieder auf das Thema zurückzukommen: Ich denke diese (Selbst-)Wahrnehmungen sind Teil des spirituellen Weges und wahnsinnig interessant :) (Trotzdem hoffe ich, dass ich nächste Nacht wieder besser einschlafen kann :D)

Ich weiß, deine Frage ist 3 Jahre her, aber falls du das hier liest: Hast du dieses Gefühl mit den Augen heute auch noch und meditierst du weiterhin?

@Whoever28

Diese Erkenntnis mit den Jalousien, hatte ich vor vielen Jahren. Und ich meditiere heute noch. Ich habe es zum Beruf gemacht ...

Du bist auf einem sehr guten Weg. Genauso wie Du es beschreibst funktioniert dieser Erkenntnisweg.

Normal bedeutet übrigens nur: so wie alle anderen! Nein, normal weiterleben, unbewusst an den eigenen Bedürfnissen vorbei, kannst Du dann nicht mehr. Aber der Zug ist ohnehin abgefahren ... :)

Jede Nacht sehen wir mit unserem "3." Auge, denn im Traum sieht man ja Vieles recht deutlich. Also, es klappt auch ohne Meditation.

Das wird dann vielleicht dieses berühmte "3. auge" sein, mit dem man "sieht". Es ist jedoch einfach erklärt das Hirn, das Bilder erzeugt, wenn es keine wirklichen sieht.

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