Chakren Meditation, warum kann ich mir die Farben nicht vorstellen?

5 Antworten

Rückenschmerzen

Was die körperliche Anspannung und die damit verbundenen Schmerzen betrifft, kannst du dich eigentlich auch an deinen Hausarzt wenden. Dieser kann dir dann eine Überweisung an einen Physiotherapeuten ausstellen.

Bei der Physiotherapie wird dann nicht nur massiert, sondern es werden - je nach Befund - auch Übungen gemacht, mit deren Hilfe die Haltung verbessert werden kann, oder gesündere Bewegungsmuster eingeübt, so dass die Schmerzen nicht mehr so schnell auftreten.

Visualisierung

Menschen haben offenbar eine unterschiedlich starke Suggestibilität und Visualisierungsfähigkeit. Es ist also nicht ungewöhnlich, wenn das mit der Vorstellungskraft nicht bei jedem klappt.

Vielleicht entspricht die Chakra-Meditation aber auch einfach nicht deinen persönlichen Bedürfnissen, genau wie nicht jeder Mensch den gleichen Sport mag, die gleiche Ausdauer hat usw.

Alternativen

Wenn es dir nur um Entspannung geht, dann gibt es geführte Tiefenentspannung, Autogenes Training und progressive Muskelrelaxation als Alternativen.

Wenn es dir eher darum geht, dein Bewusstsein zu schulen, kann ich buddhistische Achtsamkeitsmeditation (Vipassana) empfehlen, das auf der einfachen Beobachtung des Atems basiert.

Bei dieser Form der Meditation muss man nicht visualisieren und die Anstrengung, sich jetzt unbedingt etwas vorstellen zu müssen, fällt weg.

Letztlich ist ja Meditation keine Technik, sondern ein Zustand, der nicht ausschließlich von äußeren Faktoren bestimmt wird.

Hoffe, die Antwort war hilfreich. :-)

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Mehr als 20 Jahre Praxis buddhistischer Meditation

Vielen vielen dank, für diese tolle Antwort. :)
Also mit meinem Rücken war ich schon beim Arzt der meint ich habe einen zu langen Hals darum habe ich die schmerzen. Leider hat er mir keine Überweisung gegeben, aber ich kann ja noch mal danach fragen.
Danke, dass du mir so tolle Alternativen gezeigt hast, ich werde das auch mal ausprobieren, aber von allem was ich bis jetzt gemacht habe hat mir die Chakren Meditation vom Gefühl her am besten gefallen, es war so als ob ich in einer anderen Welt war oder als ob ich schweben würde, nur blöd, dass die 2 Probleme das etwas gestört haben.
Du bekommst auf jeden Fall einen Stern von mir :) 

@SoraChibi

Meiner persönlichen Meinung nach dient ja Meditation nicht dazu, in Trance zu geraten, oder geistig abzudriften, sondern bezweckt eigentlich genau das Gegenteil - nämlich achtsam und ganz im Moment zu sein.

Ich weiß, dass es Lehren gibt, die der Ansicht sind, der Mensch müsse sich einen Zustand des "göttlichen Überbewusstseins" und der Glückseligkeit versetzen, aber ich teile diese Ansicht nicht.

Soll aber natürlich jeder das machen, was er selbst will und ich werde da auch keine "Bekehrungskampagne" starten. ;-)

Die "Hilfreichste Antwort" kann übrigens meines Wissens nach nur vergeben werden, wenn es mindestens zwei Antworten gibt.

Die "Hilfreichste Antwort" kann übrigens meines Wissens nach nur vergeben werden, wenn es mindestens zwei Antworten gibt.

Also dazu trage ich doch mit einer Zweitantwort gerne hilfreich bei :-) (kein Witz, ich schätze die Arbeit von Enzylexikon ebenfalls sehr).

Thema Verspannungen: In welcher Körperhaltung meditierst du denn? Gibt's denn im Liegen auch Probleme?

Thema Vorstellungsvermögen: Wir müssen hier zweierlei unterscheiden:

Ich sehe nur schwarz, wie sonst wenn ich meine Augen schließe...

Klar, das ist die physiologische Seite. Farben siehst du zum Beispiel, wenn du vorher mit einer gewissen Intensität eine farbige Fläche angeschaut hast (Komplementäreffekt). Auch ein Druck auf die Augen kann eine Farbwahrnehmung hervorrufen. Aber das ist in unserem Fall nicht gemeint.

… ob man wirklich die Farben sieht?

 Man sieht sie in seiner Vorstellung. Diese Fähigkeit ist – wie schon gesagt - unterschiedlich ausgeprägt, wird aber in irgend einer Art und Weise von jedem Menschen praktiziert. Erinnerungen, Tagträume, Absichten, Pläne – all diese sind mit inneren bildlichen Vorstellungen verbunden. Bewußt fördern kannst du sie auch mit Methoden wie Phantasiereisen, Körperreisen etc.

Gestern habe ich zum ersten mal eine Chakren Meditation durchgeführt.

Ach deshalb – aber keine Sorge: Wenn du künftig weiter richtig vorgehst, kann es nur noch besser werden.


Viel Spaß und Erfolg dabei
wünscht dir
G.

gegen verspannungen helfen auch yogaübungen, und die bewusste vorstellung von farben und bewegungen ist eigentlich eher ein hindernis, in tiefere bereiche des geistes einzutauchen, weil sie den geist an der oberfläche des wachbewusstseins festhält.

sinnvoller ist es, eine meditationstechnik zu erlernen, die deinen geist automatisch bis zur quelle des denkens führt, zu reinem bewusstsein, einem augenblick völliger gedankenstille, der transzendenz. und anschließend, wenn du aus dieser tiefe wieder zur oberfläche auftauchst, fühlst du dich viel wacher, ruhiger, kraftvoller und ideenreicher als vorher und kannst deinen alltag mit größerer achtsamkeit und aufmerksamkeit erleben.

die technik, die das transzendieren grober denkebenen auf natürliche und mühelose weise bewirkt, nennt sich transzendentale meditation, siehe www.meditation.de

Woher ich das weiß:Beruf – Meditationslehrer seit 1972

Hallo, Sorachibi,

Problem 1. Lässt sich nicht von heut auf morgen lösen, weil hinter Nackenverspannungen immer psychische Gründe stecken: Stress, Angst, Wut u. ä. Massage ist sehr angenehm, bringt aber bei weitem nicht so viel, als wenn Du selbst aktiv wirst. Natürlich gibt es einige gute Bewegungskünste, die sich dafür eignen, z. B. Qigong oder Taijiquan | Taiji | Tai Chi. Guck mal hier, da gibt es eine ganze Reihe guter Artikel darüber: http://www.mensch-vital.com/.

Ich nenne diese beiden, weil sie die Körperübungen immer — jedenfalls bei einem guten Lehrer — mit dem Fluss der Körperenergie und mit Gefühlen verbinden.

Problem 2. Laufen hast Du auch nicht an einem Tag gelernt, Autofahren ebenfalls nicht. Auch die Farben kommen nicht von allein. Vielleicht fängst Du mal an mit einfachen Imaginationsübungen.

Beispiel: Stelle eine angezündete Kerze vor Dich hin und betrachte sie eine Weile. Dann schließe für einen Moment die Augen und lass die Kerze mit ihrer Flamme vor Deinem inneren Auge entstehen. Dann öffnest Du wieder die Augen, guckst Dir weitere Details der Kerze und der Flamme an, schließt wieder die Augen und lässt wieder die Kerze entstehen. Das machst Du so lange, bis zwischen außen und innen kein Unterschied mehr ist.

Es gibt weitere Imaginations-Übungen, fange damit an, das ist leichter, als direkt die Farben der Chakras sehen zu wollen.

LG MenschVital

Weshalb willst du dir denn irgenwelche Farben vorstellen?

Meditieren hat doch nichts mit Wollen oder Konzentration zu tun, es ist loslassen, loslösen und zulassen.

Kann man durch eine zu tiefe Meditation wirklich sterben?

Hey Leute, seit einiger Zeit meditiere ich häufig und lange ca. 1 Std. mittlerweile und entpuppte sich neuerdings nicht nur als Entspannung. Ich geriet immer tiefer und tiefer und bekam auch eine wohltuenden Gefühl und Bewusstwerdung für den eigenen Körper. Mittlerweile passiert es, dass Erinnerungen und Gedanken aufhören in Bilder und Formen zu erscheinen und sich stattdessen eine komplette Leere entwickelt. Heute bin ich so tief rein gekommen, dass ich plötzlich aufhörte zu atmen und mein Herz immer langsamer schlug, ich bekam Panik, denn ich dachte ich würde jetzt sterben und holte auf einmal ganz tief Luft wobei ich mich nicht bewegen konnte und beim tiefen ausamten nur noch entspannter wurde... Dann bekam ich es wirklich mit der Angst zu tun, ich wusste auf einmal nicht mehr wer und wo ich bin, alles war dunkel, leer aber warm und kalt zugleich. Ich fühlte einfach nur noch, dass ich jetzt sterben würde und dieses Gefühl gab mir die Zuversicht, dass ich es auch wirklich mit dem Tod zu tun hatte. Ich geriet innerlich so sehr in Panik, dass ich im Kopf bzw. mit der noch inneren vorhandene Stimme anfing zu schreien und wollte mich bewegen. Nach etwa unbestimmte Zeit hats funktionier und ich war wieder Ich und konnte die Augen auch öffnen, die Symptome im nachhinein sind immer noch heftig, beim aufstehen spürte am ganzen Körper nur noch Druck, im Kopf, die Glieder, einfach alles war auf einmal so wabbelig und drückend als wäre mein Körper aus Stahl und presse sich grad extrem zusammen. Dazu kommt noch so ein Gefühl zu wissen was gerade überall auf der Welt passiert, ich hab mir eingebildet, dass ich kurzzeitig alle Bekannte und Freunde an denen ich dachte im Leben teilgehabt zu haben... Das war so ein gefühltes Wissen was mich überkam, ziemlich erschreckend, ich dachte ich würde verrückt werden! Mittlerweile geht es langsam wieder und die Symptome verschwinden langsam, aber das war mir eine Lehre gewesen. Ich hätte niemals gedacht, dass man sich selbst bis in den Tod meditieren kann. Das macht mir richtig Angst aber ich will auch ungern darauf verzichten! Wisst ihr was mit mir passiert war?

Gruß KK97

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