Kann ein Arzt auf einem Rezept meherere Packungen des gleichen Medikaments verschreiben?

8 Antworten

Das geht !!

Man darf auf ein Rezept 3 Medikament aufschrieben

Die sollen einfach mal

Dies Medikament 3 mal untereinander auf ein Rezept schreiben

Oder

3x! Dazu schreiben

Du müsstest bei der Apotheke trotzdem 10% des Preises zählen das würde die also trotzdem jedesmal den gang in die Praxis ersparen :)

Ich weis wovon ich rede ich bin selbst Arzthelferin :))

Lg

Deine Frage kann leider nicht pauschal beantwortet werden, denn letztendlich hängt das vom Präparat ab und davon, ob während der Einnahme eine ärztliche Kontrolle erfolgen muss. Meistens hat es nämlich einen tieferen Sinn, dass bestimmte Präparate nur in kleineren Packungsgrößen abgegeben werden.

Wenn du also konkret sagen würdest, um welches Medikament es sich handelt, kann man dir auch konkret sagen, ob mehr als eine Packung auf ein Rezept abgegeben werden dürfen.

  • Selbstverständlich darf ein Arzt auch mehrere Packungen verschreiben, wenn er das für medizinisch geboten hält.
  • Viele Frauen bekommen z.b. die Pille auf Vorrat verschrieben. Auch viele chronisch kranke Patienten erhalten entsprechend längeren Vorrat.
  • Im Einzelfall hat das aber sicherlich auch mit Vereinbarungen mit der Krankenkasse zu tun und damit, ob von größeren Mengen des Medikaments eventuell Gefahren ausgehen können.
  • Du solltest darüber einfach mal mit dem Apotheker sprechen, denn der kennt gewiss auch die formalen Vorschriften der Krankenkassen besser, ggf. auch für das spezielle Medikament. Ansonsten ist die Sprechstundenhilfe kein geeigneter Ansprechpartner, sondern wenn überhaupt der Arzt selbst.

die Pille gibt es in Grosspackungen (3 - 6 Monate) und auch laufend einzunehmende Medikamente (z.B. Blutdruck, Schilddruese) gibt es in entsprechend grossen Packungen fuer mindestens 3 Monate. Dieses Medikament gibt es aber nicht in groesseren Einheiten als einen Monat und das wird wohl seine Gruende haben.

Stimme dir aber zu, dass man da besser den Arzt drauf anspricht als die Sprechstundenhilfe. Der muss die Mehrverschreibung ja auch vertreten koennen und nicht die Sprechstundenhilfe.

wenn es das Medikament nicht in groesserer Packung gibt, dann wird es wohl schwierig sein. Das hat sicher seine Gruende, warum die nicht wollen, dass es in groesseren Mengen einem Patienten ausgehaendigt wird. Das sind in der Regel Sicherheitsaspekte (Gefahr von Sucht, eine laengere Einnahme sollte vom Arzt genau unter Kontrolle gehalten werden oder so was). Und ich denke mal, die Krankenkasse faende das gar nicht lustig, wenn das jemand mit mehreren Packungen auf einem Rezept umgehen wuerde.

Es ist dann gewuenscht, dass der Patient nach dem Verbrauch der Packung erneut zum Arzt geht und dieser beurteilt, ob die weitere Einnahme erwuenscht und notwendig ist. Kann natuerlich auch ein Kostenaspekt sein, dass das Mittel nicht in Grosspackungen verkauft werden soll, wenn man jeweils wieder hingehen muss, dann nehmen die Leute es nicht so lange ein.

Bei allem anderen Sachen, die man regelmaessig einnimmt, gibt es auch Grosspackungen fuer bis zu 3 Monate, teilweise auch 6, die verschrieben werden koennen.

Das das nervt, alle 4 Wochen hinzugehen zum Arzt und in die Apotheke, das verstehe ich, aber die 10 Euro wuerden ja keinen Unterschied machen, wuerde die 3 einzelne Packungen drauf schreiben, muesstest du ja eh auch 3 mal 10 Euro zahlen. Nur Grosspackungen erfordern nur einmalig eine Zuzahlung. Hat man 3 einzelne Packungen auf dem Rezept (das ist bei 3 unterschiedlichen Medis ja auch nicht anders, dann zahlt man natuerlich fuer jedes einzelne Medikament die einzelne geforderte Zuzahlung. Sparen wuerdest du also nichts bis auf die Rennerei.

Klar geht das. Bei der Pille ist das sogar üblich, die in drei oder gleich sechs Packungen zu verschreiben.

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