Medikament auf Rezept mit Zuzahlung gekauft - Rückgabe in der Apotheke möglich?

8 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Nein, weil die Apotheke dass schon mit Deiner Krankenkasse abgerechnet hat.

Die Antwort ist nicht hilfreich, sondern FALSCH. Die Abrechnung mit der Krankenkasse erfolgt nicht tagaktuell, so dass meist durchaus die Möglichkeit bestünde, das Rezept vor der Einreichung bei der KK noch zurückzuziehen. Die RICHTIGE Antwort ist: Ein Medikament, das die Apotheke einmal verlassen hat, darf nicht mehr in den Verkehr gebracht werden, weil nicht mehr sichergestellt ist, dass die Lagervorschriften beachtet wurden. Abgesehen von der klaren Rechtslage ein kleiner flapsiger Vergleich: Sie haben Hunger, kaufen im Supermarkt zwei Packungen Käseaufschnitt und stellen zu Hause fest, dass Sie nach der ersten Packung schon satt sind. Könnten Sie die zweite Packung wieder zurückgeben ? mfg

@wallenstein

Wieso tagesaktuell? In der Frage ist nicht von Rückgabe am gleichen Tag die Rede, sondern von Rückgabe nach Gesundung. Manches Mal gibt es mehr als eine richtige Antwort...

@Leckerschmeck

Aber die Antwort ist in JEDEM Fall falsch, weil die Abrechnung mit der Krankenkasse im Zusammenhang mit einem Rückgaberecht in keinem Fall eine Rolle spielt ... sorry ...

@wallenstein

Ja, aber hier gibt es kein Rückgaberecht! Gib Deine Approbation zurück.

Ich weiß nicht, ob die Apotheken das dürfen! Denn, die wissen nicht, wie und wo das Medikament gelagert wurde. Viele Medikamente dürfen nicht über einer bestimmten Raumtemperatur gelagert werden oder müssen z. B. im Kühlschrank aufbewahrt werden. Da bleibt Dir wohl nur, mit der Quittung zur Apotheke zu gehen und dort nachzufragen, ob die die Arznei nochmal zurücknehmen.

Ein Apotheker, der was auf seinen Beruf hält, nimmt grundsätzlich NICHTS zurück, was einmal die Apotheke verlassen hat. Stell Dir mal vor, Du würdest irgendwas bekommen, was schomn mal neben Omas Nachttopf gelegen hat...

Die Apotheke darf es nicht zurücknehmen.
Du könntest es aber Deinem Arzt geben. Er könnte es dann evtl. an Patienten ohne Einkommen (HartzIV, Obdachlose, Kleinrentner, Pflegeheiminsassen usw.), die sich die Zuzahlung nicht leisten können, weitergeben.

Ausgegebene Arzeinmittel dürfen nicht zurückgenommen werden und kämen auch nicht mehr in den Verkaufskreislauf, u.a. aus hyienischen Gründen.

Was möchtest Du wissen?