Inkontinenz mit 18! Soo Peinlich!

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Trainieren der Beckenbodenmuskulatur und Druck bei den Ärzten machen um frühere Termine zu bekommen, es geht gar nicht, dass du bei so einem Problem so lange warten musst, das kann man bei normalen Vorsorgeuntersuchungen machen aber nicht bei akuten Problemen. An deiner Stelle hätte ich gar nicht erst nach einem Termin verlangt sondern wäre direkt dort aufgeschlagen und hätte mich geweigert wieder zu gehen ehe man mir geholfen hat.

Es ist falsch sich für Krankheiten zu schämen, du wurdest ja nicht gefragt ob du krank werden willst. Schämen sollten die sich, die lästern und hoffen das sie niemals krank werden. Ich darf hier gar nicht schreiben was ich denen alles wünschen würde, nur damit sie mal wissen wie man sich fühlt wenn man krank ist.



Hallo, grundsätzlich gibt es folgende Behandlungsmöglichkeiten:

Blasentraining/Verhaltenstraining/Toilettentraining: Ziel ist eine Steigerung der Blasenkapazität. Bei leicht inkontinenten Frauen, aber auch anderen Formen der Harninkontinenz. Toilettentraining für Patientinnen mit Gehbehinderungen, d.h. fixe Zeiten für Blasenentleerung unabhängig vom Harndrang.

Beckenbodentraining (nach dem Erfinder Arnold Kegel auch „Kegelübungen“ genannt): Besserung bzw. Verhinderung einer Verschlechterung der Harninkontinenz sowie auch Stuhlinkontinenz und sexueller Funktionsstörungen. Auch wichtigste Präventionsmaßnahme, Erstanleitung möglichst durch geschulte Physiotherapeutin.
Zur Unterstützung des Muskeltrainings: Biofeedback  Durch verschiedene Studien wurde der Nachweis erbracht, dass Biofeedback bei manchen Patientinnen den Effekt des Beckenbodentrainings verstärken kann.
Hormonbehandlung: Östrogengaben in der Postmenopause bei immer wieder auftretenden Blasenentzündungen zum Aufbau der Schleimhaut in der Scheide, Harnröhre und Blase (v.a. lokale Anwendungen), um Infektionen der Harnwege vorzubeugen.
Medikamente: Medikamentöse Therapien werden laufend entwickelt. Darüber informiert der Arzt deines Vertrauens. Operation: Nur wenn sowohl physiotherapeutische als auch medikamentöse Behandlungen bereits erfolglos waren. Es gibt sehr viele verschiedene Operationsverfahren, die in Österreich am häufigsten angewendeten Methoden sind: Stabilisierung der Harnröhre durch: Legen einer Schlinge aus gewebsfreundlichem Kunststoff um die Harnröhre (sogenannte TVT-Operation)Fixierung mit Nähten am Beckenknochen (sogenannte Kolposuspension) 
Alternative kann ich dir nur verschiedene Unterlagen für dein Bett empfehlen oder passende Einlagen oder Windelhosen. Hier findest du einige Produkte, die du online bestellen kannst:  https://www.sanag.at/produkte/healthcare/inkontinenz

Die verschiedenen Arten der Inkontinenz kannst du hier nachlesen: https://www.sanag.at/blog/gesundheit/inkontinenz-formen-und-risiken


Liebe Grüße



Viele Meinungen hat es schon gegeben - und Du hattest auch das richtige getan: der Termin bei den Ärzten, das Tragen der Windeln für Erwachsene.

Gut - über letzteres kann man lästern und sich amüsieren. Aber Du kannst den Leuten offen sagen, warum Du dies benutzt.

Auch wenn die gesundheitliche Thematik Dich diese Windeln benutzen lässt - ein vielleicht schlagkräftiges Argument mag der Spruch sein - oder auch nicht: "Pipi machen wo immer und wann immer - und dann wegwerfen", den beutze ich gerne. Oder einfach - und provokant: "Find ich jetzt cool, probier doch auch mal ..." Wichtig ist, dass sie Dich hier in Deiner Situation lernen zu verstehen. Vielleicht kannst Du Dich an jemanden im Internat wenden, die oder der das versuchen kann mit den Mädchen im Zimmer zu klären.

Aber - wie hat sich die Situation in der Zwischenzeit entwickelt? Ist die Ursache bekannt und kann behandelt werden?

Hi Tsunadex33,habe seit meiner Geburt Probleme mit der Blase und muß täglich bis zu 20 mal auf die Toilette,die natürlich nicht immer zur Verfügung ist. Aus diesen Grund trage ich schon immer Windeln und kann damit recht gut leben. Vor allem bringt mir das eine gewisse Sicherheit in allen Lebenslagen.Ich sage immer -lieber eine nasse Windel,als eine nasse Hose.Klar ist,daß es immer einige Menschen geben wird,die sich darüber lustig machen werden.Auf jeden Fall sind das keine richtigen Freunde oder Freundinnen und von denen würde ich mich distanzieren.Es sollen Weltweit rund 10 % damit Probleme haben und deshalb fühle ich mich nicht als Ausnahmeperson. Ich rate Dir,diese Angelegenheit nicht so ernst zu nehmen und Dich keinesfalls zu ärgern oder gar zu schämen;es ist so was von natürlich. Tschau,moritz51

es gibt schlimmeres als nasse Hosen. Unbedingt zum Urologen gehen. Ich hab mir mit 13 das erste mal in die Hose gemacht und benutze seit gut 10 Jahren Windeln. Damit fühle ich mich viel entspannter - notfalls läuft halt was in die Windel statt in die Hose.Trotzdem gute Besserung

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