ich habe panische angst vor der bevorstehenden blutentnahme, habt ihr tips für mich?

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'Sch.. !!' War das erste, was mir da einfiel.
Dir hat jemand mal eingeredet, daß es nicht weh tut, wenn man nur tapfer genug wäre, und und und ...
leider habe ich das oft genug beobachtet, sowohl von Eltern, die nicht wahrhaben wollen, daß ihrem Kind wehgetan wird, als auch von Ärzten, die nicht wollten, daß sich das Kind sperrt.
Ich weiß nicht, ob mein 'Rezept' bei dir noch hilft. - Wenn ich ein Kind auf's Blutabnehmen vorbereitet habe, dann habe ich mir zwei Minuten Zeit genommen und dem Kind folgendes erklärt: "Pass auf, dir wird gleich Blut abgenommen - das tut kurz weh, es muß sein, weil wir sehen wollen, was nicht stimmt - es will dir niemand etwas Böses. Wenn du ganz still hältst, dann ist es schnell vorbei und tut nur kurz weh, hampelst du rum oder versuchst dich zu wehren, dann tut es im Ernstfall mehrmals weh und auch viel länger."
Die Kinder haben alle total still gehalten und in aller Regel war der Arzt auch überrascht, wie tapfer sie waren, es kam also auch noch ein Lob hinterher ... Ich habe auf die Art sogar meinen Sohn auf eine Operation am Ohr (Unfall) vorbereitet - mit dem Hinweis, daß es völlig in Ordnung ist, wenn er weint (hinterher), der Junge hat keine Träne vergossen, obwohl er sicher Schmerzen hatte.
Tut man das nicht, dann denkt das Kind, daß etwas nicht stimmt, wenn der Schmerz kommt, es versucht natürlich dem zu entkommen, was es für unnatürlich hält, und das nächste Mal ist es schlimmer, weil ein Trauma geschaffen wurde.
Vielleicht hilft es dir noch, wenn du dir das selbst sagst.
'Es ist in Ordnung, daß es weh tut, es ist nötig, es ist schnell vorbei, wenn ich still halte!'
Hinschauen oder nicht ist vollkommen egal (meiner Erfahrung nach).

ich hatte das problem auch, bis ich mal über ein halbes jahr lang regelmäßig (einmal die woche) zur blutabnahme musste. zum glück musst du nur einmal hin :) ..mit der zeit wurde ich immer unempfindlicher. mein tipp: gucke an die wand und zähle die punkte/kacheln ..oder betrachte gaaanz konzentriert ein bild (falls da eins hängt) und zähle darauf die blauen farben/tiere/häuser. lese den namen des künstlers und versuche aus den namensbuchstaben neue namen zu bilden. nehme irgendwas in die hand und drücke ganz fest zu, wenn du eine spritze bekommst. wirkt irgendwie ausgleichend. hauptsache du bist abgelenkt! und denke stets daran, wie alle positiv überrascht sein werden, wenn du diese situation gut meisters! danach denkst du dir eh : "war ja nur halb so schlimm, wie ich dachte!"

Notfalltropfen (Bachblüten) werden dich erst mal beruhigen. Laß dir im liegen das Blut abnehmen.

Ich habe sehr lange Zeit Angst vor jeder Spritze gehabt, bis ich bei einer Thrombose über mehrere Tage aller 4 Stunden eine Spritze bekam, anschließend einmal im Monat zur Blutabnahme musste und meist erst beim zweiten Anlauf Blut kam. Seitdem weiß ich es gibt Schlimmeres, als einen kleinen Pieks. Wenn du dich stichst oder schneidest, tut es viel mehr weh, nur weißt du es eben nicht, dass es gleich passiert. Also stelle dich mental ein, es ist nur ein Pieks und ganz schnell vorüber. Augen zu und durch!

Hi, Du musst vom Endergebniss her denken: wie soll das Ergebniss sein? Beispiel: Nehmen wir an, Du kannst Blut sehen, ohne weiche Knie zu bekommen, und Du willst nur keine Schmerzen, dann stell Dir VORHER 3-5x die Szene vor, wie Du siehst, wie die Spritze in Deinen Arm gesteckt wird und Du dich dann darüber wunderst, wieso das nur so wenig weh getan hat, dass Du es eigentlich nicht mal richtig gespürt hast!Und wenn Du dann hingehst sei ruhig ganz neugierig darauf zu erfahren, ob es genau so kommen wird! Es wird ! Übrigens: in Deinem Alter "schmerzt" oft viel mehr,wenn man immer noch bevormundet wird, obwohl man eigentlich schon beinahe voll erwachsen ist OK?

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