ich habe hassgefühle gegen ärzte und pfleger und alpträume von denen!

5 Antworten

niemand hat mir geholfen und meiner mutter hat man einfach erzählt, es sei alles in ordnung, bis sie schließlich durchgesetzt hat, mit mir zu reden, da kam dann raus, wie schrecklich das war. sie hat mich dann da raus geholt und gerettet. Aber die ärzte haben später nicht mal zugegeben, dass sie was falsch gemacht haben. Die meinten, ich hätte auf psychologischr sicht nicht genug mitgearbeitet. Aber jemandem, der mir mit gewalt schmerzen zufügt kann ich nun mal nicht vertrauen! Zwei monate habe ich dort die hölle gelebt und die entschuldigen sich nicht einmal! Deswegen hasse ich sie, ich hätte kein problem damit, ihnen schmerzen zuzufügen, so wie sie mir damals. Ich hätte keine skrupel, wenn ich sie wiedersehen würde. Besonders, wenn ich wieder diese alpträume hatte. Was kann ich tun? Ich will doch eigentlich niemanden hassen, vor allem den pfleger nicht, da der ja nur die anweisungen des arztes ausgeführt hat. Auch meiner mutter mache ich manchmal vorwürfe, weil sie mich so lange im stich gelassen hat. Einmal, als wir andere ärzte, die indirekt mit diesem zu tun gehabt haben gesehen haben, habe ich denen das gesagt, dass ich die hasse. Die haben mich damals nicht verstanden und gemeint, ich solle nicht so zimperlich sein. Wieso verstehen die mich nicht? Warum können sich die anderen nicht entschuldigen? Was kann ich gegen diesen riesen hass tun?

Wenn ich selbst wüsste, wie man mit Hass umgeht, wäre ich nicht in der Lage in der ich heute bin. Aber den Hass rauslassen hilft schon mal. Weinen, schreien. Einen Brief schreiben mit deiner Wut auf die hilft nix? Ich schreibe eben gut und kann dadurch meine Gefühle besser ausdrücken und denen das zu schreiben was man fühlt, bringt mir meist etwas. Gut, ich weiß auch wie man provoziert und Reaktionen auslöst. Tun könnte man etwas, wenn man sich engagieren würde für Menschen die auch so behandelt werden. So steuert man gegen solche Sadisten. Aber leicht ist es auch nicht. Nur mich befriedigt der Gedanke, dass in Zukunft evtl. gerechter gehandelt wird. Sonst hilft mir der Glaube und die Hoffnung das jeder das bekommt irgendwann was er verdient hat.

Ich kenne das zu gut! Gibt viele Pfleger, Krankenschwestern und Ärzte/Ärztinnen die ich hasse! Denen ist es komplett egal was mit den Patienten ist und sie behandeln einen wie Müll. Anscheinend an der Tagesordnung in Deutschland. Bearbeiten kann man das meist mit einer Gesprächstherapie. Und man sollte sich von so etwas nicht behandeln lassen! Wenn die keinen Bock auf Menschenhilfe haben, sollen sie doch mit leblosem Material arbeiten. Normalerweise gehört das angezeigt! Bei mir haben die auch gesagt ich arbeite nicht mit..bla. Alles nur Geldsache. Ich hasse sie auch! Und bei Beschwerden kommt nix raus! Aber gibt doch auch Sozialarbeiter und Patientenfürsprecher,oder?

der arzt, der mich so enttäuscht und gequält hat wr ja mein gesprächstherapeut

habe auch deine story etwas mitverfolgt und kann dich verstehen, aber du sollst vielleicht wirklich professionelle hilfe in anspruch nehnen, z.b. eine psychotherapie, auch stationär. sind zwar auch ärzte und pfleger, aber die helfen dir und legen bestimmt keine schläuche . du triffst da auch viele, die die gleichen probleme haben. das tut gut und du fühlst dich nicht als aussenseiter. mach deiner mama bitte keinen vorwurf, ich nehme an, sie war selbst hilflos. die tatsache, dass du nacht für nacht hier rumgurkst spricht dafür, dass dein leidensdruck sehr gross ist und du sehr einsam bist und das dir tausend gedanken im kopf rumschwirren. ich denke, die frage nach freunden erübrigt sich bei dir, da hast du momentan keinen kopf für und würdest sie auch glaub ich überfordern. das mit der entschuldigung hake ab, da kommt nichts. du kannst natürlich mit hilfe eines guten anwalts versuchen, wenigstens ein schmerzensgeld zu bekommen, aber willst du alles aufrollen? stehst du das momentan durch? finde es aber gut, dass du wenigstens mit uns sprichst, vielleicht erleichtert es dich. alles liebe!

zu thema anwalt: ja, wir klagen gerade. die erste forderung ist rausgegangen, 350000€. zum thema psychotherapie: ich gehe zur zeit zu einer therapeutin, nur fällt es mir sehr schwer vertrauen aufzubauen. zum thema freunde: eigentlich bin ich sehr froh, über meine klasse, die geht da super mit um. als ich auf intensiv lag haben sie mir ein riesiges bettlaken mit handabdrücken, genesungswünschen, bildern... geschickt, das war echt toll und ist seid dem immer von station zu station mit mir gewandert. nur auf dieser, um die es hier geht durfte ich das nicht behalten. auch jetzt, wo ich im rollstuhl sitze und so ist eigentlich alles normal, sie bahandeln mich nicht irgendwie anders und das finde ich toll! danke für deine hilfe, lg kappe619

Um das Erlebte zu verarbeiten solltest du dir einen guten Gesprächstherapeuten suchen. Ich könnte versuchen dir zu erklären, wieso die Ärzte und Schwestern so gehandelt haben, aber das würde den Rahmen hier bei weitem sprengen. Was du erlebt hast nennt man auch Zwangsernährung. Vermutlich blieb ihnen kaum eine andere Wahl. Sie wollten dich am Leben halten. Aus ihrer Sicht haben sie das getan, was sie tun mußten. Einzige Alternative wäre eine PEG Sonde gewesen, dann würdest du sie heute auch hassen. Die Narbe würde dir ewig erhalten bleiben. Wenn du nachts nicht schlafen kannst, solltest du dir dafür wirklich Hilfe suchen. Du bist 15 und sitzt Nacht für Nacht in diesem Forum. Wärst du meine Tochter, hättest du ab spätestens nachts um 1:00 kein Internet mehr. Wie lange wollst du deinem Körper diesen Schlafentzug zumuten ? Das klingt für dich vielleicht "typisch Eltern", aber denk mal drüber nach. Ich sitze hier weil ich mich wach halten muß, wenn ich heim komme geh ich schlafen. Und du doch sicherlich zur Schule... das kann auf lange Sicht nicht gut gehn

sorry, ich wußte nicht dass du inzwischen eine PEG hast, hab es erst eben in alten beiträgen von dir gelesen. Aber ich vermute trotzdem, dass die Ärzte zu dem Zeitpunkt als sie die Nasensonde gelegt haben aus ihrer Sicht zu deinem besten gehandelt haben. Eine PEG wird eigentlich erst dann gelegt, wenn auf lange Sicht keine andere ERnährungsmöglichkeit gesehen wird. So kenne ich es von unseren Patienten hier.

@Grizzulein

es gab ja auch keine andere möglichkeit mehr. nach dem das mit den nasensonden dort nicht geklappt hat, habe ich erst mal einen broviak bekomen, und wurde darüber ernährt, nur hat der sich nach knapp 4 monaten entzündet und musste raus. danach hab ich dann die peg bekommen, inzwischen habe ich die auch ni´cht mehr, das problem mit dem essen hat sich gelöst, als mein künstlicher darmausgang (den ich die ganze zeit hatte) zurückverlegt wurde. und zum thema gesprächstherapeuten: das war eine psychosomatische station, der arzt, der mir das alles angetan hat hat mich damals auch psychologisch betreut, nur konnte ich ihm halt nicht vertrauen

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